RPG-Blog-O-Quest #007: Crowdfunding

Der Monat April neigt sich schon dem Ende entgegen, also wird es doch mal Zeit den aktuellen RPG-Blog-O-Quest zu beantworten. Diesmal möchte der gute Würfelheld ein paar Fragen zum Thema Crowdfunding loswerden. Also auf zum Beantworten.

1. Wie bist Du auf Crowdfunding aufmerksam geworden?

Das war zu der Zeit, als Pillars of Eternity gerade als Projekt verfügbar war. In einem Beitrag zum Thema wurde auch Kickstarter erwähnt und hat seit dem meine Aufmerksamkeit.

2. Welche Rollenspiel-Projekte hast Du bis jetzt unterstützt?

Das dürften schon einige gewesen sein. Dabei waren Kurzabenteuer, Abenteuerbände, Kampagnenbände und -settings und das ein, oder andere PC-Spiel.

Cthulhu Mythos for Pathfinder: Von keinem Anderen als Sandy Petersen gibt es ein Handbuch, in dem beschrieben wird, wie man den Lovecraft Mythos in Pathfinder integrieren kann. Neben dem Handbuch konnte man noch gefühlte 1000 Miniaturen dazu haben. Da ich aber kein Miniaturenschupser bin, war für mich nur das Handbuch interessant … Aber geil sehen die Miniaturen schon aus.

POLARIS: Dieses Projekt habe ich in einigen anderen Beiträgen auch schon gelesen gehabt. Post-Apokalyptisch – Check; SciFi – Check; Unterwasser – Interessant, Check.

Crisis of the World Eater: Eine Reihe von Abenteuerbänden für Pathfinder, in denen ein Gott auf dem Weg ist den Planeten zu zerstören.

Aethera: Ein Kampagnensetting für Pathfinder in einer SciFi-Welt, oder besser gesagt Pathfinder im Weltraum.

NeoExodus: Wie Aethera handelt es sich hierbei um ein Kampagnensetting, jedoch in einer Welt die voll mit Magie ist.

World War Cthulhu: Cold War: Cthulhu in den 1970ger, zu Zeiten des Kalten Krieges. Als Agent von Sektion 46 ist man Teil der Spionagewelt und versucht auch noch gegen den Einfluss des Cthulhu Mythos vorzugehen.

Into the Wintery Gale: Ein Abenteuer für Pathfinder, welches stark von der nordischen Mythologie beeinflusst wurde.

Eisengötter: Hier war ich mal auf Abwegen bei Ulisses-Spiele Crowdfunding unterwegs, um mir diese Pathfinder-Kampagne zu sichern.

Divinity: Original Sin 2: Der Nachfolger zum gelungenen ersten Teil.

Umbra: Ein weiteres PC-Spiel, diesmal eine Mischung aus Skyrim, Diablo 1 und Diablo 3.

The Adventure Case: Ein wirklich schickes und handgemachtes Zubehör. Bietet Platz für alles Nötige und hat jedesmal den „WOW“-Effekt, wenn man es auspackt. Als Geburtstagsgeschenk für sich selbst, darf man sich auch was gönnen ;).

3. Welche Rollenspiel-Projekte haben Dich nicht angesprochen und somit keinen Pledge erhalten?

Dazu gehören alle Projekte die keine vernünftige Beschreibung bieten und damit auch nicht verraten wofür denn nun mein Geld verwendet wird. Ich finde das ein Projekt, welches Unterstützung sucht, auch vernünftig dargestellt werden sollte. Die Projekte die es schaffen, haben meistens eine detaillierte Beschreibung mit Artworks, oder sogar schon downloadbaren Inhalten, Demos. Dabei kann man sich als Unterstützer ein Bild von dem Projekt machen. Mir reichen keine 5 Sätze und der übliche Risikenhinweis.

4. Mit welchen Projekten hast Du negative Erfahrungen und wieso?

Das negativste und auch verbreitetste Problem bei vielen Projekten ist einfach die pünktliche Lieferung der Ware. Viele Projekte kommen aus Übersee und daher weiß ich vorher schon, dass es ein paar Tage länger dauern wird. Aber ich habe auch einige Projekte dabei, wo es Verzug von Wochen, oder sogar Monaten gibt, ohne eine Meldung der Projektleiter. Bei digitalen Inhalten hatte ich bisher noch nie ein Problem, diese wurden immer pünktlich „geliefert“.

5. Welches Projekt möchtest Du gerne sehen?

Fällt mir spontan keines ein.

RPG-Blog-O-Quest #006: Settings

Im RPG-Blog-O-Quest dreht sich im Monat März alles um das Thema Settings. Also hier die aktuellen Fragen und Antworten.

1. Welche Eigenschaften und/oder Besonderheiten schätzt Du an Deinen/m Lieblingssetting(s)?

Ich kann es einem Außenstehenden/Neuling schnell erklären und kann dabei Referenzen aus anderen Medien heranziehen. Für mich selber macht es die Vielfalt an Möglichkeiten, in dem Setting zu spielen, besonders. Nebenbei spricht mich einfach die Hintergrundgeschichte und die Fremdeinflüsse, wie Fantasy, an.

2. Hast Du schon Settings selber gebaut? Bist Du da der Bottom up (vom Kleinen zum Großen) oder eher der Top down (vom Großen zum Kleinen) Typ? Was waren die Besonderheiten Deines Settings? Wenn nein, warum hast Du bisher keins gebaut?

Da ich schon immer ein großer Fan von XCOM war und Contact erst später kennenlernte, habe ich mir ein ähnliches Setting in der Shadowrun Welt aufgebaut. Dabei wären die Spieler nicht als Shadowrunner unterwegs gewesen, sondern hätten sich einer Militäreinheit angeschlossen und gegen die Aliens gekämpft. Das ganze habe ich „Top-Down“ entworfen. Für mich gab es eine Grundidee, Aliens die die 6. Welt erobern möchten und die 6. Welt die sich dagegen wehrt. Diese Idee war der Rahmen für mein Setting. Der nächste Schritt war das Unterbringen der bekannten Kräfte der 6. Welt und ihr Standpunkt zu den Aliens und ihrer Invasion. Am Ende waren das TCOM (UN und Konzerne) vs Aliens und Verbündete. Bis auf ein paar weitere Verbindungen und die Strukturen der beiden Machtgruppen bin ich nicht viel weiter gekommen. Fehlende Zeit und damit einhergehender Verlust von Interesse haben mich davon abgehalten das ganze weiter zu führen und zu vollenden.

3. Magst Du lieber generische Setting, wo man schnell mal einen Oneshot oder ein Kaufabenteuer reinwerfen kann und deren typische Tropes jeder kennt, oder lieber eigenständige, mit Besonderheiten gespickte, “einmalige” Settings?

Da ich rollenspieltechnisch allem offen gegenüber stehe, kann ich mich mit beidem anfreunden. Allerdings spiele ich großenteils selbst entworfene Abenteuer. Ich besitze auch Kaufabenteuer, aber die dienen meistens nur als Anregung.

4. Wie steht es um den Detailgrad bei Kaufsettings? Möchtest Du ein Königreich lieber auf 5 oder auf 500 Seiten beschrieben haben?

Von mir aus können es gerne mehr Seiten sein (300+), die auch alle wichtigen Facetten beleuchten und dem Leser ein Gespür für die Welt geben. Ich glaube um so umfangreicher die Informationen zu einem Setting sind, um so besser kann man sich in dieses reinleben.

5. Welches Setting hat Dich zuletzt beeindruckt, egal ob kürzlich erschienen, noch im Erscheinen begriffen oder länger erhältlich?

Am meisten „beeindruckt“ haben mich Aethera und NeoExodus, beides sind Kampagnensettings für Pathfinder.

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RPG-Blog-O-Quest #003: Ausblick 2016

Das Jahr 2015 nähert sich dem Ende und es war bisher ein gutes Jahr mit viel Rollenspiel. Mit dem Thema „Ausblick„, des aktuellen RPG-Blog-O-Quest, bietet sich die Gelegenheit etwas in die Zukunft zu schauen und mal grob das Jahr 2016 RPG-technisch zu beleuchten.

1. Das Jahr nähert sich dem Ende. Worauf freust Du Dich RPG-technisch am meisten in 2016?

Ganz weit vorne auf der Liste stehen eine paar Projekte die ich bei Kickstarter unterstützt habe. So gibt es neuen Stoff für den PC, in Form von Divinity: Original Sins 2 und Umbra. Bei Divinity Orinigal Sins 2 bin ich sehr gespannt wie es weiter geht und wie sich die neuen Elemente in das Spiel einfügen. Den ersten Teil habe ich recht ausführlich und mehrfach durchgespielt. Bei Umbra habe ich die Hoffnung das es endlich wieder ein Hack&Slay Titel wird, der mich genauso fesseln kann, wie es einst Diablo 2 + Addon, oder Baldurs Gate: Dark Alliance getan haben. Aber auch im Bereich Pen&Paper gibt es ein paar Sachen die anstehen. Dabei handelt es sich zum einen um Aethera und NeoExodus, beides sind komplette Campaign Settings für Pathfinder, zum anderen wartet dann noch World War Cthulhu: Cold War.

 

2. Deine Rollenspielpläne 2016? Was möchtest Du spielen, was ausprobieren, was leiten? Möchtest Du auch Fanmaterial erstellen, wenn ja, was?

Allgemein habe ich 2016 vor, wieder mehr als Spieler dabei zu sein. Im Moment leite ich noch die Erwachen der Runenherrscher Kampagne für Pathfinder, in der wir uns kurz vor Abschluss des fünften Kapitels befinden. Danach folgt noch ein Kapitel mit dem Endkampf, was sich vielleicht noch bis in den Januar ziehen wird. Je nachdem wie viele Sitzungen wir im Dezember noch hinbekommen. Dann steht im nächsten Jahr definitiv wieder etwas mehr Shadowrun 5 auf dem Programm und Ars Magica. Als Kampagne könnte dann noch „Berge des Wahnsinns“ für Cthulhu, oder „Unter Piraten“ für Pathfinder dazu kommen.

Bei den Spielen die ich noch ausprobieren möchte, hat sich nicht viel getan. Es ist handelt sich dabei immer noch um Contact und Paranoia. Diesen Monat müsste ich aber noch Fall of Magic, ein von mir unterstütztes Kickstarter Projekt, in die Hände bekommen, welches ich dann auch gerne ausprobieren würde.

In Sachen Spielleiten werde ich, wie oben geschrieben, bestimmt noch mit Pathfinder beschäftigt sein. Dazu kommen dann noch der ein oder andere Run für Shadowrun 5. Wenn meine Spieler doch noch Lust auf eine weitere Pathfinder Kampagne haben, dann werde ich „Unter Piraten“ leiten, das steht aber noch nicht fest.

An der Fanmaterialfront wird es auch im neuen Jahr Sachen von mir geben. Pläne und Grundrisse werden ein Teil sein, da habe ich noch einige digital rumfliegen. Auch weitere Abenteuerideen werden folgen, allerdings habe ich hier vor, diese besser zusammen zu schrieben als bisher. Ansonsten beschäftige ich mich seit ein paar Monaten intensiver mit Seattle, dh. das hierzu noch weitere NSC-Gruppen folgen werden, ähnlich dem Ancients-Beitrag. Ebenso bin ich noch am Suchen und Probieren von Möglichkeiten für eine digitale Seattlekarte, auf der man alle wichtigen Dinge festhalten kann. Das größte Projekt wird allerdings meine geschriebene ADL-Kampagne sein, die vielleicht Mitte/Ende 2016 fertig sein soll.

 

3. Was erwartest Du von den Verlagen?

Im Grunde nicht viel. Sie sollen weiterhin qualitativ gute Produkte herstellen und wenn es geht, dann sollte mehr Augenmerk auf das Lektorat der Produkte gelegt werden. Dieses Jahr habe ich so einige offensichtliche Sachen gefunden, bei denen ich mich frage: „Liest da keiner drüber?“.

 

4. Wenn ich bei Wizards of the Coast das Sagen hätte, würde ich 2016 alles daran setzen, die D&D Next Produkte ins Deutsche zu übersetzen und zu vertreiben

 

5. Ich möchte mir 2016 wieder mehr Zeit fürs Lesen nehmenIm Moment warten „Die Foundation-Trilogie“ und „Die Stahlhöhlen“ von Isaac Asimov, „Hardware“ von Walter Jon Williams und drei, oder 4 Shadowrun Romane darauf gelesen zu werden. Und eigentlich sollte dann noch der Dunkle-Turm-Zyklus von Stephan King folgen. So viel zu mehr Zeit fürs Lesen ;).

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