Pathfinder – Zorn der Gerechten #1

Es ist nun eine Weile her, dass ich zum Spielleiten von Pathfinder gekommen bin. Daher war ich froh, dass ich ein paar Leute finden und eine neue Kampagne starten konnte. Die Auswahl viel dabei auf „Zorn der Gerechten“, die erste Kampagne die die Legendenausbauregeln thematisiert. Bisher kamen wir auf drei Spielabende und die Gruppe konnte den ersten Teil der Kampagne bestehen. Die Gruppe besteht aus einem Alchemisten, einer Klerikerin, einem Inquisitor und einem Paladin. Jeder hat seine eigenen Interessen und Gründe sich den Kreuzfahrern anzuschließen.

Die Spieler sind Teil der Kreuzfahrer, welche sich dem Kampf gegen die Dämonen der Weltenwunde verschrieben haben. Bisher gab es drei mehr oder weniger erfolgreiche Kreuzzüge gegen die Dämonen. Der aktuell vierte Kreuzzug steht still und die Kreuzfahrer sind mehr mit internen Problemen beschäftigt als dem Kampf gegen die Dämonen. Diesen Stillstand nutzen die Dämonen, allen voran Deskaris und seine Diener, aus, um die Kreuzfahrer zu überraschen und mit einem militärischen Schlag den Stillstand zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Mit dieser Ausgangslage beginnt die Kampagne. Die Spieler befinden sich in der Stadt Kenabres um den Festivitäten zum Feiertag Armass beizuwohnen. Mitten in diesen Festivitäten greifen die Dämonen die Stadt an. Die Spieler erfahren in einem Rückblick wie sie in ihre aktuelle Situation gekommen sind. Denn sie befinden sich zu Beginn der Kampagne in einem Tunnelsystem unterhalb von Kenabres. Hier treffen sie auf drei NSC’s, die mit ihnen in die Tiefe fielen. Diese drei NSC’s können im Laufe der Geschichte noch eine Rolle spielen, wenn es den Spielern gelingt sie für sich zu gewinnen. So begibt sich die Gruppe auf die Reise durch die Tunnel. Muss sich einer Schlange, Riesenfliege und einem verrückten Zwerg stellen und kommt am Ende in der Stadt Unnerholm an. Diese Stadt wurde von einem Mischvolk gegründet, welche sich in den Tunneln unter der Stadt befindet. Die Mischvölker leben seit dem ersten Kreuzzug unter der Kenabres. Es handelt sich dabei um Nachfahren der ersten Kreuzfahrer, welche sich den Einfluss der finsteren Energie und alptraumhaften Strahlung aussetzten. Dies führte in den Folgejahren dazu, dass viele entstellte und deformierte Kinder geboren wurden. In Unnerholm lebt einer von fünf Stämmen der Nachkommen. Durch eine Rettungsaktion der Gruppe, konnte man einen Einwohner namens Crel befreien, welcher diese zu Stadt führte. Hier konnte man sich ausruhen und neue Kräfte sammeln. Nachdem die Gruppe ihre Geschichte zur Ankunft in den Höhlen teilte, beschloss der Häuptling des Stammes diese Gelegenheit zu nutzen. Er versprach der Gruppe bei der Rückeroberung der Stadt zu helfen, wenn sie dafür sorgten, dass eine Person in führender Position das Mischvolk anerkennt und sie wieder an die Oberfläche kommen und leben können. Er gab der Gruppe ein offizielles Schreiben mit und versorgte sie mit einigen Hilfsmitteln für die weitere Reise. Um wieder an die Oberfläche zu gelangen, musste die Gruppe durch einen Höhlenkomplex gelangen, in dem ein anderer Stamm lebte. Dieser Stamm hatte sich den Dämonen angeschlossen und musste deswegen besiegt werden. Nachdem die Gruppe es durch den Komplex geschafft hatte und ein Labyrinth durchquerte, gelangen sie durch die Abwasserkanäle an die Oberfläche. Hier konnten sie das gesamte Ausmaß des Dämonenangriffs erstmals sehen. Die Stadt lag größtenteils in Trümmern und es zog sich eine Schneise der Zerstörung durch die einzelnen Stadtviertel.

Hier endete der dritte Abend. Als nächstes steht der Gruppe eine Erkundung der Stadt Kenabres bevor. Hier können sie frei durch die Stadt ziehen und interessante Orte aufdecken. Von den NSC’s die die Gruppe begleiteten, konnte man sich die Unterstützung von Zweien sichern. Diese werden der Gruppe beim Finden interessanter Orte helfen, indem sie diese zu diesen führen werden. Beim Reisen durch die Stadt, kann die Gruppe weitere Gerüchte aufschnappen, die ihnen weitere Orte und Gelegenheiten präsentieren können.

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