RPG-Blog-O-Quest #46: Flieger, Piloten, Schiffe

Diesen Monat geht es um das Thema „Flieger, Piloten, Schiffe“ im Blog Quest. Die Fragen kommen von Greifenklaue.

1. Hast Du schonmal einen Piloten, Kapitän, Rigger oder Fahrer als SC gespielt (Reine SL: Habt ihr schon solche NSC in längerem Einsatz gehabt, z.B. ein Morten bei den Drei Fragezeichen)? Gibt es dazu Anekdoten, Erfahrungen oder Anmerkungen, was machte die Rolle reizvoll?

Bisher noch nicht, das liegt aber auch daran, dass ich die Regeln zu Riggern in SR ziemlich meh finde. Als SL hatten die Spieler bei mir für einen Fahrdienstleister einen Job erledigt und konnten jederzeit ein Auto bei ihm bestellen das sie durch die Gegend fuhr. Dies war aber nicht fest mit einem NSC verbunden.

2. Die ganze Gruppe als Crew eines Schiffes – wie z.B. bei Sundered Skies, Star Trek, Warhammer 40k: Rogue Trader, Firefly oder Star Wars: Am Rande des Imperiums: Hast Du da schon Erfahrung sammeln können?

Auch hier habe ich noch nichts erlebt. Habe dazu aber immer noch die Pathfinder Kampagne „Unter Piraten“ auf dem Zettel die ich noch leiten/spielen möchte. In dieser übernehmen die Spieler relativ früh das Kommando über ein Schiff und machen die Gewässer unsicher.

3. Verfolgungsjagden: Hast Du im Rollenspiel Erlebnisse rund um den Schiffskampf und wilde Verfolgungsjagden (ggf. im Auto oder nur zu Fuss) gehabt? Welche Regelmechaniken haben sich da bewährt?

Ich glaube die spannendsten Verfolgungsjagden fanden innerhalb der Artefaktkampagne für SR4 statt. Ich erinnere mich noch dunkel daran das eine quer durch Lima führte. Eine Stadt die aus allen Nähten platzt und wo permanent nur Stau auf den Straßen ist. Die Jagd fing zu Beginn zu Fuß an und verlagerte sich dann auf Auto und Motorrad. Regeltechnisch waren dabei die Verfolgungsjagdregeln von SR4 im Spiel.

4. Wirtschaftssimulation: Egal ob Schmuggler oder legale Fracht, bei 4 von 5 der oben genannten Beispiele spielt der Warentransport eine kleine Beirolle. Wurde so ein Aspekt in Eurer Runde schon genutzt und wie würdest Du das (wenn) umsetzen?

Wenn ich SL bin, dann versuche ich darauf zu achten, dass sich das Mitnehmen von Ausrüstung im Rahmen hält. Meiner Meinung nach sollte es sich in einem realistischem Bereich bewegen. Beispielsweise kann eine Einzelperson nicht seinen gesamten Waffenschrank inklusive Munition und sonstiger Ausrüstung mitnehmen. Hat er ein Vehikel dann kann er sie gerne darin verstauen, läuft dann aber auch Gefahr vielleicht mal in eine Kontrolle zu kommen und die Sachen zu verlieren, zu denen er keine Lizenz hat. Gleichzeitig begrenzt auch das Vehikel die Menge an Sachen die transportiert werden können. Ich glaube in der Artefaktkampagne gab es auch Momente wo man als Spieler entscheiden musste, was man genau mitnimmt. Denn die Transportmittel die man nutzen konnte ließen auch nur eine gewisse Menge an Ausrüstung zu.

5. Vermutlich hat einer Deiner SCs oder gar die ganze Gruppe schon ein Schiff, Raumschiff oder ähnliches besessen – welches war Dein erinnerungswürdigstes? Gilt auch für reine SL.

Das war in der ersten SR4-Runde der Moment als unser Rigger endlich seinen Van bekam und sämtliches Geld in die Aufrüstung des Fahrzeug steckte. Am Ende wurde aus dem Van ein fahrender Panzer mit zig Waffen. Darunter auch einem ausfahrbaren Geschütz auf dem Dach. Trotzdem dieses riesige Geschütz eingefahren war, gab es keinerlei räumliche Änderung innerhalb des Van’s. Daher verschwand das Geschütz immer in einer „Paralleldimension“ die nicht höher war als eine 5 cm Stahlplatte.

Bonusfrage: Welche Art Star Trek würdest Du am liebsten spielen? (Classic – Weltraumwildwest; Next Generation: „typisches“ Star Trek halt; Deep Space Nine: Weltraumstation a la Babylon 5 oder Mass Effect oder Voyager – Hexploration in unbekannten Gebiet mit extra viel Ressourcenmanagment, weil man ja von der Förderation abgeschnitten ist)

Schwierige Frage. DS9 wäre mir zu langweilig, weil es räumlich begrenzt wäre. Classic wäre mir mit zu vielen Klischees aus der entsprechenden Zeit behaftet, aber schon interessanter weil es hier um den Beginn und die ersten Entdeckungen geht. Bleibt noch TNG und Voyager … beides hat seine Reize, aber ich glaube Voyager würde mich am meisten interessieren. Gerade weil man abgeschnitten ist und man bei Null anfängt, in einem Teil des Universums, von dem man nichts weiß. Man muss mit den Entscheidungen leben die man auf seiner Reise trifft und gewinnt so Freunde, oder schafft sich Feinde, oder muss ungeliebte Allianzen eingehen. Mit allem was man hier leistet, schafft man eine riesige Pionierarbeit in Bereichen, in denen die Sternenflotte erst noch vordringen muss.

RPG-Blog-O-Quest #45: Crossover im Rollenspiel

Im letzten Monat ging es um das Thema „Crossover im Rollenspiel“ im Blog Quest. Die Fragen kamen von Seanchui.

1. Setting Top, System Flop – oder aber umgekehrt. Habt Ihr schon Rollenspiel-Settings mit anderen Regeln bespielt? Wie sehen Eure Kombinationen aus?

Nein, bisher nicht.

2. Manches Rollenspiel hat gute Regeln. Gibt es Regel-Mechanismen, die Euch so gut gefallen haben, dass Ihr sie in andere Systeme übertragen habt? Welche waren das, und wie hat es funktioniert?

Auch hier Fehlanzeige.

3. Nutzt ihr Abenteuer oder Zusatzmaterialien „fremder“ Systeme für Eure Kampagnen? Falls ja – warum?

Ja, aber nicht 1:1. Ich finde es grundsätzlich nicht schlecht auch mal links und rechts zu gucken und sich aus anderen Systemen zu bedienen. Wenn ich etwas lese und meine das es in mein favorisiertes System passt und sich dort auch umsetzen lässt, dann mache ich dies auch. Schließlich kann man das Rad nicht jedesmal neu erfinden und es kommt immer mal vor, das man eine Blockade im Kopf hat und keine passende Idee parat hat. Also warum sich nicht von anderen Systemen inspirieren lassen und auch einfach mal „dreist“ klauen.

4. Raumschiffe über Aventurien, Lichtschwerter bei Star Trek, Vampire im alten London: wie abgedreht dürfen Eure Crossovers ausfallen? Und was geht gar nicht?

So lange sich die verschiedenen Aspekte erklären lassen und auch vernünftig logisch verarbeitet wurden, bin ich da so ziemlich offen für alles. Für mich muss es einfach auch eine logische Erklärung dafür geben. Ein Beispiel dafür wäre das Land Numeria in Pathfinder, welches durch seinen technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt, dank eines abgestürzten Raumschiffes, Laserwaffen, Raketenwerfer und riesige Roboter beheimatet. In dem Land selber gibt es eine Vereinigung die verhindert, dass Technologie außerhalb des Landes geschafft wird, wodurch es diese auch nur in Numeria gibt. Das erklärt dann auch, warum man im Rest vom Golarion eher mit Schwert und Schild unterwegs ist. Das es Leben auf anderen Planeten gibt, gehört mittlerweile auch zum Kanon von Pathfinder. Das alles bildet eine logische Einheit und erklärt den Sachverhalt von Supertechnologie in Pathfinder.

5. Wer gerne „CTHULHU“ spielt, kommt kaum umhin, regelmäßig auf die Vorzüge einer vermischten Kampagne aus „CTHULHU Gaslicht“-Abenteuern und rein kriminalistischen „Private Eye“-Fällen hingewiesen zu werden. Die beiden Systeme ergänzen sich offensichtlich sehr gut, die Mischung aus Mythos und Detektivfall passt. Welche guten Rollenspielkombinationen kennt ihr?

Kennen tue ich keine, aber vorstellen könnte ich mir das schon bei einigen Systemen:

– Shadowrun, Cyberpunk 2020, The Sprawl
– Pathfinder, (A)D&D, Dragon Age, Lamentations of the Flame Princes
– Gammaslayers, Frostzone
– Cthulhu, The Void, Macabre Tales

Bonusfrage: Wer Abenteuer konvertiert, kommt oft nicht um eine gehörige Portion Arbeit herum. Kennt Ihr gute Konvertierungshilfen, die Ihr mit uns teilen möchtet?

Für Shadowrun gab es für die jeweiligen Editionen immer ein Blatt, auf dem die Konvertierung eines Charakters von Voredition auf aktuelle Edition beschrieben wurde. Ansonsten kenne ich keine.

RPG-Blog-O-Quest #44: Regelwerke

In diesem Monat geht es mit dem Thema „Regelwerke“ weiter im Blog Quest. Die Fragen kommen dieses mal von Greifenklaue.

1. Umfassend komplex, aufs Nötigste reduziert oder kreativ verpackt: Wie sollte für dich das optimale Regelwerk aussehen?

Ein Regelwerk sollte schon alle grundlegenden Regeln dabeihaben und diese logisch aufbauen. Dazu sollte noch Hintergrundwissen und weitere Informationen enthalten sein. Ein gutes Beispiel finde ich hier tatsächlich das SR5 GRW.

2. Welche Regelwerke haben dich bisher am meisten überrascht, und weshalb? (Positiv wie negativ)

BARBAREN – Gutes Beispiel dafür, das ein Regelwerk nicht aus hunderten Seiten bestehen muss, um alles wichtige dem Spieler zu vermitteln. (Positiv)

Contact – Extrem viele Zufallstabellen auf die in den unterschiedlichsten Momenten geworfen werden muss. (Negativ)

Dragon Age – Wie BARBAREN kurz und knapp (Positiv). Aufteilung in GM- und Spieler-Handbuch, es gibt 3 Sets mit unterschiedlichen Region und jedes Set hat sein eigenes GM- und Spieler-Handbuch. Ähnliche Aufteilung mit den Handbüchern gibt es auch bei D&D Next und Pathfinder. (Negativ)

3. Verwendet ihr Hausregeln, um Regelwerke nach euren Vorstellungen umzuformen?

Ja.

4. Lest ihr lieber das fremdsprachige Original, oder kauft ihr (auch) die lokalisierte Fassung?

Bei ausgewählten Systemen besitze ich sowohl die englische als auch die deutsche Fassung. Ansonsten kaufe ich eher die lokalisierte Fassung, außer das System interessiert mich sehr und es gibt diese nur englischer Sprache.

5. Hattest du schon einmal die Idee, ein eigenes Rollenspiel-Regelwerk (und ggf. damit verbunden, ein eigenes System) auf die Beine zu stellen? Wenn ja: Was ist daraus geworden?

Nein, bisher nicht.

RPG-Blog-O-Quest #43: Spiele im Spiel

Nachtrag zum Blog-Quest #43 in denen Würfelheld seine Fragen zum Thema „Spiele im Spiel“ stellte.

1. Welche Spiele spielt Dein Charakter?

Ein paar klassische und angesagte AR-Spiele.

2. Wieso zockt Dein Charakter?

Ich glaube aus dem gleichen Grund warum man das selber auch macht, um unterhalten zu werden und als Zeitvertreib.

3. Hat sich bei so einer InGame-InGame-Spielerei schon einmal etwas für das normale InGame-Spiel ergeben?

Tatsächlich gab es einen Mitspieler in einem AR-Spiel, welcher gesucht werden musste, um diesen zu befragen und die Story voranzubringen. Das war bisher das einzige Mal das irgendwie darauf eingegangen wurde.

4. Wo ziehst Du da die Grenzen des Machbaren?

Ich glaube möglich ist vieles, aber das abbilden einer kompletten Spielwelt innerhalb einer Spielwelt finde ich schon grenzwertig. Das ist Zeit und Anstrengung die man dann lieber auf das eigentliche Spiel verwenden sollte. Das erinnert mich so ein bisschen an Simon the Sorcerer wo die Leute ein P&P spielen, wo sie das Alltagsleben von Menschen nachspielen, komplett mit arbeiten gehen, Steuern zahlen etc.

5. Könntest Du Dir vorstellen mal ein InGame zu entwickeln und dieses dem Spielevolk zur Verfügung zu stellen?

Irgendwann einmal und dann würde ich es auch frei zur Verfügung stellen. Aber ich sehe aktuell keine große Relevanz darin.

RPG-Blog-O-Quest #42: Wie nerdig sind wir noch?

Nachtrag zum Blog-Quest #42 in denen Ackerknecht seine Fragen zum Thema „Wie nerdig sind wir eigentlich noch?“ stellte.

Vorab-Bonusfrage: Wie alt seid Ihr? (Auf die Zehnerstelle gerundet reicht vollkommen aus.)

33, auf dem Papier 😉

1. Ich betrachte mich selbst (nicht) als Nerd, denn ich arbeite zum einen in einem typischen klischeebehafteten Beruf (Entwickler) mit entsprechenden Wissensschatz im IT-Bereich und habe ein breites Wissen über Themengebiete, die viele Leute null interessieren.

2. Auf einer Skala von “1” bis “Sheldon Cooper”, wie nerdig ist das Hobby Rollenspiel?

Ich glaube das das Hobby mittlerweile mehr Verbreitung gefunden hat und es dadurch mehr „gesellschaftstauglicher“ geworden ist. Ich würde P&P irgendwo bei einer 3 einordnen, im Gegensatz dazu finde ich persönlich LARP noch mal eine Ecke nerdiger und würde hier ein Wil Wheaton vergeben.

3a. Neben dem Rollenspiel betreibe ich noch folgende definitiv nerdige Hobbys:

  • Manga & Animes
  • Programmierung (Apps, Spiele)
  • Wissenschaft und Technik zum Thema IT (Bsp. Programmierung, KI, Verschlüsselung etc.)

3b. Neben dem Rollenspiel betreibe ich noch folgende definitiv nicht-nerdige Hobbys:

  • Gaming
  • Film- & Serienjunkie
  • Lesen

3c. Bei folgenden Hobbys von mir bin ich nicht sicher, wie nerdig sie sind:

  • Bloggen (kommt wahrscheinlich auf das Thema an)
  • Wissenschaft und Technik zum Thema Raumfahrt (Bsp. SpaceX, Wissen für KSP)
  • Lesen und Recherchieren von Informationen zu den unterschiedlichsten Themengebieten einfach aus Interesse heraus

4. Grob über den Daumen gepeilt beträgt der Anteil meines Bekannten- und Freundeskreises, den ich über Rollenspiel und andere nerdige Hobbys kennengelernt habe 15 %.

5. Wenn ich meinen Arbeitskollegen von meinem Hobby Rollenspiel erzähle, dann machen sie so ein Gesicht:

RPG-Blog-O-Quest #41: Blut und Stahl

In diesem Monat geht es mit dem Thema „Blut und Stahl“ weiter im Blog Quest. Die Fragen kommen dieses mal von Nerd-Gedanken.

1. Lieber strahlende Kriegerheldin oder zwielichtiger Söldner?

Ich glaube eine gute Mischung aus beidem, mit einer leichten Tendenz in Richtung strahlende Kriegerheldin.

2. Spielst Du selbst einen Kriegercharakter? Wenn ja, stelle ihn oder sie hier doch einfach mal vor – wenn nein, verrate Deinen Lesern, warum Du keinen Kriegercharakter spielst.

Aktuell nicht.

Der letzte Charakter der in die Richtung ging war Eldrik Coron, ein Ritter des Drachenordens. Mit 20 verließ der chaotisch gute Mensch seine Heimat Tamran, um Golarion zu erkunden. Seine Reise führte ihn in das weit entfernte Dorf Sandspitze in Varisia, wo er das Schwalbenschwanzfest erleben wollte. Hier traf er auf drei weitere Gefährten, mit denen er sich gegen ein uraltes Übel stellte und verhinderte das dieses sich erneut über Varisia und Golarion ausbreiten konnte.

3. Pleiten, Pech und Pannen gibt es immer dann, wenn Spieler kritisch auf Würfel treffen. Teilt eure Erinnerung an den witzigsten, seltsamsten, unpraktischsten oder gefährlichsten Patzer in einer Kampfsituation!

Ich glaube während der DEdR-Kampagne gab es von jedem etwas. Etwa bei dem Überfall der Goblins auf das Dorf Sandspitze, wo ein Goblin vom Tisch fiel und sich das Genick brach, oder sie einfach das Festessen bevorzugten, als gegen die SC zu kämpfen. Oder der Waldläufer (SC) der einen ganzen Abend lang seine Langschwerter im Kampf durch die Gegend geworfen, oder fallen gelassen hat.

4. Größere Schlachten verkommen im Pen’n’Paper gerne zu einer üblen Würfelorgie. Wie handhabt Ihr das Kampfgeschehen mit vielen beteiligten NPC in eurer Spielrunde und welche Elemente braucht es, damit eine Massenschlacht für Dich spannend bleibt?

Wenn man es irgendwie kann, dann werden die NPC’s in verschiedene Gruppen eingeteilt und erhalten einen gemeinsamen Würfelpool und agieren auch immer zum gleichen Zeitpunkt zusammen. Ich glaube gerade bei Massenschlachten kommt es auf den SL und seine Fähigkeiten, die unterschiedlichen Situationen und Szenarien zu beschreiben, an. Bei einer großen Schlacht passiert immer irgendwo etwas und gerade das macht es meiner Meinung nach spannend. Es kann zu jeder Zeit etwas unvorhergesehenes passieren auf das man reagieren muss/kann als SC.

5. Kein Kriegerleben ohne Blut und Tod – was war die schlimmste Wunde oder der epischste Tod, den Du im Kampfgeschehen bisher miterlebt hast?

Auch hier würde mir auch die DEdR-Kampagne einfallen. Das müsste zum Ende des zweiten Kapitels kurz vorm „Kapitel-Endkampf“ gewesen sein. Die Spieler trafen hier auf ein Konstrukt in Form einer großen Vogelscheuche mit Sense. Während des Kampfes verpulverten Magier und Kleriker alle ihre Offensivzauber auf das magieresistente Wesen. Was erst mit dem Tod des Magiers endete. Der Kleriker, mit minimalen Lebenspunkte, versuchte ihn zu heilen und wurde dann auch von der Vogelscheuche niedergestreckt. Ergebnis war das die letzten beiden lebenden Spieler mit den beiden toten Spielern unter dem Arm vom Ort des Geschehens flüchteten und erstmal alle ihre Goldreserven zum Wiederbeleben aufbrauchen durften.

Bonusfrage: Nennt eure kriegerische Lieblingsklasse (gern auch Kombiklasse) und das dazugehörige Rollenspielsystem!

Kämpfer/Magier/Dieb – AD&D

RPG-Blog-O-Quest #40: Rückblick 2018

Der Blog Quest startet diese Jahr wieder mit dem Thema „Rückblick 2018„. Die Fragen kommen diese mal vom guten Geifenklaue.

1. Welches Rollenspielereignis war für dich am prägnantesten in 2018?

Gab es hier großartig wichtige Ereignisse?

Das interessanteste für mich, war die Neuausrichtung der Großen Zehn in Shadowrun.

2. Wie oft bist Du 2018 zum Spielen gekommen? Was wurde am meisten gespielt, welche Systeme hast Du neu kennengelernt?

Ich habe zwar keine Liste geführt, aber deutlich weniger als noch 2017. Am meisten wurde in der Zeit Shadowrun und AD&D gespielt. Neu kennen lernen durfte ich zum einen „Beyond the Wall“ und AD&D, obwohl sich das nicht viel zu Pathfinder unterscheidet.

3. Welches RPG-Produkt 2018 (aber nicht unbedingt aus 2018) hat Dich am meisten überrascht, Dir am meisten für`s Spielen genutzt?

Am meisten überrascht hat mich „Der Sprawl“, aber zum spielen bin ich dazu nicht gekommen.

4. Welcher Blogartikel, welches Video, welcher Karneval Deiner RPG-Kollegen (also quasi der Blogosphäre) hat Dich 2018 am meisten geflasht?

Ganz weit vorne dabei sind zum einen der Karneval aus dem März von Infernal Teddy zum Thema „Tipps für neue Spielleiter“ und der Karneval aus dem Mai von Nerd-Gedanken zum Thema „Spielercharaktere weiterentwickeln – Tipps&Tricks„. Beides Themen die gerade für Neulinge einige interessante Informationen parat hielten. Ansonsten war noch der Ad-Blog im August sehr witzig.

5. Welches sind die Medien 2018 für Dich? Bester Film, beste Serie, beste Buch, beste Comic etc.?

Bester Film: Avengers: Infinity War (nennenswert: Phantastische Tierwesen 2, Solo: A Star Wars Story, Tomb Raider)
Beste Serie: Happy! (nennenswert: Altered Carbon, Chef’s Table, Diablero)
Bester Anime: Psycho-Pass (nennenswert: B: The Beginning, Castlevania, Jormundgand)
Bestes Buch: Der Sprawl (nennenswert: Im Herz der Dunkelheit)
Bester Comic/Manga: One Piece

Bonus: Warst Du 2018 auf RPG-Cons? Wenn ja, wie war es?

Nein, war ich nicht.

RPG-Blog-O-Quest #39: Ausblick 2019

Hier noch der Nachtrag zum Blog Quest aus dem Dezember mit dem Thema „Ausblick 2019„.

1.) Von der RPG-Top Ten-Liste des Goldenen Stephan kenne ich 3 Produkte. Am besten davon halte ich Der Sprawl, weil es eine schöne Umsetzung zum Thema Cyberpunk ist

2.) Was erwartest Du mit Ausblick auf 2019 am meisten?

Mehr Hintergrundmaterial und -wissen zu den vielen losen Fäden die mit den Publikationen von Quellenbänden in Shadowrun dieses Jahr (2018) eröffnet wurden.

3.) Hast Du rollenspieltechnische Pläne für 2019? Eine neue Spielrunde, selbst ein Abenteuer schreiben etc.?

Vielleicht mehr zum Spielen kommen als in 2018. Das kann vielleicht über eine regelmäßige Onlinerunde geschehen. Je nachdem wie weit das Projekt: Arkologie in 2019 kommt, soll hierzu auch noch etwas kommen.

4.) Gibt es für Deinen Blog (Youtube-Kanal etc.) ein Projekt, Teilnahme oder Artikelserie, die Du für 2019 ins Auge gefasst hast?

Zum aktuellen Zeitpunkt ist das zum einen die Weiterführung von der Artikelserie zu Projekt: Arkologie. Zum anderen habe ich noch die Idee eines „How To Run the Shadows“ für Spielleiter und Spieler.

5.) Spielst Du momentan in ein oder mehreren Kampagnen, die auch 2019 Fortsetzung finden?

Nein, leider nicht.

Bonus 1: Die Rocketbeans veröffentlichen ihr erstes RPG T.E.A.R.S. mit Hammerauflage. Wie stehst Du zum Phänomen Rocketbeans, kennst Du sie überhaupt?

Die Rocketbeans sagen mir was und einige der Leute kenne ich noch aus den alten GIGA Zeiten. Aber interessieren tut mich der ganze Hype um sie nicht.

Bonus 2: 2019 würde ich bei der Blog-O-Quest den Monat ________ organisieren mit dem Thema ___________.

Ein Monat wäre mir egal, viel schwieriger finde ich es ein passendes Thema zu finden, zu dem man 5 Fragen zusammenfassen kann.

RPG-Blog-O-Quest #38: Kinder

Ein neuer Monat und damit auch neue Fragen für den Blog Quest. Dieses mal geht es um das Thema „Kinder“ im Rollenspiel.

Die Bonusfrage diesmal vorweg: Habt Ihr Kinder?

Nein.

1. Wenn es in Eurer Spielrunde Eltern (auch Euch selber) gibt, wie wirkt sich das auf Euer Hobby aus?

Ja gibt es, aber großartig auf das Hobby hat es sich bisher nicht ausgewirkt. Man musste mal etwas Umplanen, was den Spielort angeht, aber ansonsten läuft es so weiter wie bisher.

2. Hat einer Eurer Spielercharaktere Kinder? Wie geht Ihr damit um?

In den aktuellen Runden gibt es keinen SC der Kinder hat.

3a. Habt Ihr schon einmal ein Kind als SC geführt? Wenn ja, wie unterschied sich Eure Darstellung von der eines erwachsenen Charakters?

Nein. Ich hatte bisher mal einen Shadowrun Charakter der eine kleine Schwester hatte, um die er sich kümmern musste. Aber diese hat es nie als (N)SC an den Spieltisch geschafft.

3b. Die analoge Frage für Spielleiterinnen und Spielleiter: Geht Ihr mit kindlichen SC (und NSC) anders um als mit erwachsenen Charakteren?

Rein von der Handhabe her nicht. Von der Art und Weise wie man einen solchen Charakter ausspielt mit Sicherheit. Kinder haben meiner Meinung nach eine ganz andere Auffassung von der Welt und den Dingen die darin ablaufen. Das gleiche gilt auch für ihre Art mit Dingen umzugehen, beispielsweise schenken sie Dingen Beachtung die man als Erwachsener eher als unwichtig abtut.

4. Das ideale Alter, um mit dem Rollenspiel anzufangen, ist 12, mindestens aber 8 Jahre, weil _______.

Meiner Meinung nach hängt das stark vom „Entwicklungsstand“ des Kindes und seinen Interessen ab, was es schwer macht eine Altersgrenze festzulegen.

5. Das beste Rollenspielsystem für Kinder ist PPP, denn es ist Toy Story zum selber Spielen.

Ich kenne mich allerdings nicht besonders gut aus mit Systemen für Kinder, von daher mag es hier mit Sicherheit noch „bessere“ geben.

RPG-Blog-O-Quest #37: No-Gos

Ein neuer Monat und damit auch neue Fragen für den Blog Quest. Dieses mal geht es um das Thema „No-Gos“ im Rollenspiel.

1. Gibt es Menschen, mit denen Du nicht gemeinsam an einem Spieltisch (egal ob physisch oder virtuell) sitzen möchtest? Welche sind das und wie gehst Du damit um?

Die gibt es bestimmt, sind mir aber bisher nicht begegnet. Eigenschaften die mich abhalten würden mit jemanden weiter zu spielen wären etwa Kompromisslosigkeit, übertriebener Egoismus, oder Beratungsresistenz. Das sind auch so Dinge die für mich das Gruppenspiel stören. Ein anderer Punkt wäre einfach der Spielstil, von denen es auch zig verschiedene gibt. Für mich wäre das ein Grund mit derjenigen Person einfach nicht mehr zu spielen und meine Zeit sinnvoller zu verwenden.

2. Was geht für Dich am Spieltisch (out-game) nicht? Alkohol, fettige Pommes, lautstarkes Rülpsen oder Körperkontakt? Wie ist das vereinbart?

So lange sich alle Beteiligten an die normalen Umgangsformen halten, kann ich mit allem leben. Sowas gehört meiner Meinung nach auch nicht vorher irgendwo vereinbart, sondern zum normalen Miteinander. Wenn da jemand immer wieder aus der Reihe tanzt, dann ganz klar ansprechen und das Thema klären.

3. Was geht für Dich in-game nicht? Gibt es Tabus zu Themen oder Handlungen? Und wie kommunizierst Du das?

Wirkliche Tabus gibt es bei mir nicht, aber es gibt Themenbereiche die ich vermeide. Das wäre das explizite ausspielen und darstellen von irgendwelchen Liebes-/Sexszenen und Gewalt gegen Kinder.

4. Wie reagierst Du, wenn ein Spieler sich in- oder out-game in deine persönliche No-Go-Area begibt, vielleicht sogar nachhaltig oder gezielt?

Dann spreche ich das an und kläre das mit der jeweiligen Person. Sollte so etwas gezielt und regelmäßig geschehen, dann kann das auch ein Zeichen für mich sein, das dieser Spieler etwas gegen mich hat und dann muss das geklärt sein. Und im schlimmsten Fall endet das halt damit, das man mit diesem bestimmten Spieler nicht mehr zusammen spielen kann und man muss entsprechend die Konsequenzen daraus ziehen.

5. Als dezenter, die Immersion nicht störenden Hinweis auf das Überschreiten einer roten Linie wird gerne auf das Konzept der X-Card verwiesen. Nutzt Du dies? Wie sind Deine Erfahrungen damit, oder warum verwendest Du sie nicht?

Noch nie davon gehört, aber ich kann mir etwas darunter vorstellen. Aber warum sollte ich sie einsetzen, wenn es einen Gruppenvertrag gibt, der solche Dinge im Vorfeld regelt? Bei Veranstaltungen mit permanent wechselnder Besetzung mag es hilfreich sein.

RPG-Blog-O-Quest #36: Schauplätze

Ein neuer Monat und damit auch neue Fragen für den Blog Quest. Dieses mal kommen die Fragen von der guten Timber zum Thema „Schauplätze„.

1. Welche Eigenschaften muss ein guter Schauplatz für dich haben?

Ein guter Schauplatz sollte Details, einmalige Punkte, Besonderheiten, oder interessante Personen enthalten die man nur an diesem Ort finden kann. Es sollte ihn schon von den 0815-Orten abheben. Dann bleibt er mir auch in Erinnerung und macht ihn zu etwas einzigartigen.

2. Gibt es eine Kategorie von Schauplätzen, die du im Spiel bevorzugst, also besonders gerne bespielst?

Also als SL nutze ich gerne mal die gute alte Shadowrunner-Bar, oder ein X-beliebiges Lagerhaus. Aber einen wirklich bevorzugten Ort habe ich nicht.

3. Was muss/müsste passieren, damit dir eine (Kategorie von) Location(s) völlig verleidet wird/würde, bzw. ist das schon mal passiert, und wie/warum?

Das ist zum Glück bisher nicht passiert. Und mir fällt auch im Moment auch kein Punkt ein der dies schaffen könnte. Langweilig und abgenutzt wegen Übergebrauch von ein und demselben Ort, kann ich mir schon eher vorstellen.

4. Welche Location wolltest du schon immer mal bespielen, kamst aber bisher nie dazu?

Das Weltall um die Erde mit ihren Satelliten und Stationen, den Mond oder den Mars in Shadowrun.

5. Was war die denkwürdigste Location, die du je bespielt hast?

Schwierig hier eine bestimmte heraus zu suchen. Die Runenschmiede und Xin-Schalast aus Das Erwachen der Runenherrscher waren sehr gut. Oder die Z-Zone im Untergrund von Wuppertal.

Bonusfrage: Wie sieht der ideale RL-Spielort für dich aus?

  • Großer Tisch mit ordentlich Platz für Knabbereien & Drinks und alles rollenspielrelevante Zeugs
  • Gechillte und relaxte Atmosphäre
  • Passende nicht zu aufdringliche Hintergrundmusik

RPG-Blog-O-Quest #35: Visionen

Ein neuer Monat und damit auch neue Fragen für den Blog Quest. Dieses mal kommen die Fragen von Nerd-Gedanken zum Thema „Visionen„.

1. Was haltet ihr von Visionen und Prophezeihungen als Stilmittel/Questhook für Rollenspielabenteuer?

Ich finde es ein durchaus interessantes Mittel für ein Abenteuer. Man hat hier einige Möglichkeiten und kann von sehr speziell und detailliert bis vage und kryptisch gehen, je nachdem wie man es braucht und in wie weit man seinen Spielern etwas verraten möchte.

2. Für Spielleiter: Habt ihr in einem Abenteuer die Spielercharaktere mit einer Vision konfrontiert und wenn ja, wie hat sich das Spiel entwickelt? Wenn nein, wieso nicht?
Für Spieler: Habt ihr im Spiel schon eine Vision/Prophezeihung erlebt? Wenn ja, wie hat euer SL das gestaltet? Wenn nein, würdet ihr euch so etwas wünschen?

Spielleiter: Habe ich bisher nicht eingesetzt, weil ich aber auch noch nicht wirklich darüber nachgedacht und etwas passendes gefunden habe.

Spieler: In meiner alten SR4 Runde war die Gruppe einem BTL-ähnlichen Zustand ausgesetzt und jeder hatte dadurch eine unrealistisch positive Darstellung seiner eigenen Zukunft. Mein Charakter war dabei Ministerpräsident vom RRP.

3. Welche Rollenspielmechaniken haltet ihr für eine wirklich visionäre Idee?

Aktuell keine. Was ich damals ziemlich interessant fand, war das verwenden von Spielkarten anstatt von Würfeln in einem System.

4. Welches Rollenspielsetting wäre eure Zukunfts-Horrorvision – und warum?

Äääääääääääähhhhhmmmmmmmmmmmmmmmm, ich habe keinen Plan ???

Vielleicht ein Setting was versucht möglichst viele Bereiche und Settings abzudecken, und dabei so komplex und riesig wird und dadurch so gut wie unspielbar.

5. Wagt einen Blick in die Zukunft: Wie wird eure Rollenspiel-„Karriere“ in zehn Jahren aussehen?

Ich hoffe das sich meine kleine private Runde zusammenhält und ich glaube es wird sich alles mehr Richtung Online-Runden bewegen. Vielleicht kann man noch den ein oder anderen Neueinsteiger begeistern.

Bonusfrage: Blickt in die Zukunft eures Lieblings-RPGs – wie wird es sich entwickeln, was wünscht ihr euch?

Was ich mir wünschen würde, wäre mal etwas wirklich frisches und neues und nicht etwas recyceltes in neuem Gewand. Zum Beispiel ist KFS eine Mischung aus Universal Brotherhood und Arcology Shutdown. Mit den aktuellen Andeutungen das eine magische Bedrohung aufkommen kann, hört sich das stark nach den Geschehnissen um den Drachenherz-Run an.

RPG-Blog-O-Quest #34: Lustlosigkeit

Im letzten Monat war etwas Leerlauf hier auf dem Blog. Daher gibt es heute die Antworten zum letzten Blog Quest mit den Fragen vom Würfelheld zum Thema „Lustlosigkeit„.

1. Jeder geht bestimmt mal durch ein Tal der Lustlosigkeit. Was tut ihr dagegen?

Wenn ich mal die Lust an einem Thema verliere, dann beschäftige ich mich erstmal mit etwas grundsätzlich anderen. Nach einer Weile habe dann ich dann wieder Lust auf das ursprüngliche Thema und kann dort wieder voll durchstarten.

2. Wie motiviert Du Dich am Ball zu bleiben – sowohl beim Rollenspiel als auch beim Bloggen?

Beim Rollenspiel sollte mich das Spiel und meine Mitspieler motivieren. Sprich eine gute Story bieten, teilweise Herausforderungen und Charakterspiel mit den anderen Charakteren bieten. Wenn Ein Spiel interessant ist, dann motiviert mich dies auch am Ball zu bleiben.

Beim bloggen sieht das etwas anders aus. Hier habe ich ab un an einfach eine Phase wo ich mal eine Auszeit brauche, wie jetzt im Juli. Das heißt aber nicht das ich das automatisch liegen lasse. Meist lese ich dann andere interessante Beiträge, oder Artikel die mich motivieren auch etwas zu einem bestimmten Thema zu schreiben. Zum anderen habe ich noch das ein oder andere Projekt auf dem Blog welche ich einfach zu einem Ende bringen möchte und das motiviert mich dann auch etwas abschließen zu können.

3. Schlechte Laune, ob von einem selbst oder eines Mitspielers, können die Spielrunde runterziehen. Was tust Du aktiv dagegen?

Ich glaube wenn die Stimmung einem absoluten Tiefpunkt entgegen steuert, ist es das beste mit Ideen für Alternativen aufzuwarten, oder einfach das Spiel für diesen Tag zu beenden und an einem anderen Tag weiter zu machen.

4. Was sind für Dich absolute Stimmungskiller?

Sinnlose und endlose Regeldiskussionen von Spielern mit dem Spielleiter, die einfach den Flow aus dem Spiel nehmen.

5. „Humor ist wenn man trotzdem lacht“ heißt es. Gab es Situationen wo das Lachen schwer fiel?

Im RP bisher nicht.

RPG-Blog-O-Quest #33: Die 6Ws

Ein neuer Monat und wieder einmal neue Fragen für den Blog-Quest. Dieses mal kommen die Fragen von Seanchui goes Rlyeh zum Thema „Die 6Ws“ und einem kleinen Baukasten für ein Abenteuer.

1. Wer? (Wer ist der Bösewicht in Eurer Geschichte, so es einen gibt? Wer führt die Charaktere in das Abenteuer? Und wer spielt noch eine wichtige Rolle?)

Wer ist der Bösewicht in Eurer Geschichte?

Run A: Der Auftraggeber der Runner (Mr. Johnson; Hr. Schmidt). Die Runner sind für ihn nur Mittel zum Zweck und im Hintergrund ist bereits ein anderes Team eingeschaltet, welches die Runner erledigen soll.

Run B: –

Wer führt die Charaktere in das Abenteuer?

Run A und B: Mr. Johnson, Hr. Schmidt; je nachdem in welchen Land ihr spielt.

Wer spielt noch eine wichtige Rolle?

Run A: Dr. Ira Patel, Spezialistin im Bereich der Kybernetik bei Kolkata Integrated Talent and Technologies (KITT), einem AA-Konzern aus Indien.

Run B: –

2. Was? (Was müssen die Charaktere erreichen, um das Abenteuer abzuschließen? Gibt es spezielle Gegenstände oder spezielles Wissen, das sie dafür brauchen?)

Was müssen die Charaktere erreichen?

Run A: Extraktion von Dr. Ira Patel

Run B: Sabotage einer Baustelle

3. Wann? (Zu welcher Jahreszeit spielt das Abenteuer? Spielt Zeit noch eine größere Rolle – gibt es zum Beispiel einen Wettlauf gegen die Uhr?)

Zu welcher Jahreszeit spielt das Abenteuer?

Run A und B: Spielt keine Rolle

Spielt Zeit noch eine größere Rolle?

Run A: –

Run B: Bei Alarmierung der Sicherheitskräfte, treffen in 1W6 + 3 Minuten die ersten Polizeikräfte ein

4. Wo? (In welcher Umgebung spielt das Abenteuer: Stadt, Wildnis oder Dungeon? Ist das Land, der Planet oder die Region wichtig für den Plot und verdient Erwähnung? Welche besonderen Locations werden die Charaktere besuchen?)

In welcher Umgebung spielt das Abenteuer?

Run A: Stadt, zum Beispiel Seattle Auburn, Renton, oder Tacoma

Run B: Stadt, zum Beispiel Seattle Downtown, oder Bellevue

Welche besonderen Locations werden die Charaktere besuchen?

Run A: Das Konzerngelände von KITT

Run B: Die Baustelle von einem Gebäude, zum Beispiel Hochhaus

5. Warum? (Was ist die Motivation der Charaktere? Wie sieht die Belohnung für einen Erfolg aus, bzw. die Konsequenz eines Misserfolges?)

Was ist die Motivation der Charaktere?

Run A und B: Money, Money, Money

Wie sieht die Belohnung für einen Erfolg aus?

Run A: 9.000 – 15.000 ¥, 6 – 8 Karma

Run B: 9.000 – 12.000 ¥, 5 – 7 Karma

Wie sehen die Konsequenz eines Misserfolges aus?

Run A:  Tot der Charaktere durch Konzernsicherheit, oder Killerteam

Run B: Schlechter Ruf + 1, Gefangennahme der Charaktere

6. Wie? (Wie gehen die Charaktere idealerweise vor? Welche Stolpersteine für die Spieler erwartest Du und wie kann der Spielleiter sie umgehen?)

Wie gehen die Charaktere idealerweise vor?

Run A:

  • Informationssammlung zur Zielperson, Konzern, Konzernanlage
  • Hack des Konzernhosts für Sicherheitssysteme, Aufenthaltsort der Zielperson, Bewachung der Zielperson, Zeitplan der Zielperson
  • Auskundschaften der Anlage
  • Weg hinein und hinaus finden
  • Extraktion der Zielperson, ohne auslösen eines Alarms
  • Abschütteln, oder Töten des Killerteams
  • Abgabe der Zielperson

Run B:

  • Informationssammlung zum Zielobjekt
  • Auskundschaften des Zielobjektes
  • Geeigneten Zeitpunkt für Sabotage finden
  • Sabotage ungesehen durchführen

 

RPG-Blog-O-Quest #32: Ein <3 für meine Mitspieler

Ein neuer Monat und wieder einmal neue Fragen für den Blog-Quest. Dieses mal kommen die Fragen vom guten Blechpirat zum Thema „Dafür liebe ich meine (Mit-)Spieler„.

1. Man hat ja oft eine Vorstellung davon, wie eine Szene ablaufen könnte. Spieler sind legendär dafür, oft völlig unerwartete Wege zu finden. Was war für dich die tollste Abweichung?

Da gab es bisher so einige. Spontan fällt mir dazu die folgende ein:

Im Grunde war es ein ganz einfacher Milkrun gewesen, der sich in Berlin abspielte. Also der Ort der Handlung, nicht die Runde. Ein kleine Gruppe von Humanis-Mitgliedern hatte allerhand Unwesen getrieben in einem Stadtviertel. Die Gruppe sollte diese ausfindig machen und ihnen ein paar Manieren einbläuen. Ziemlich straightforward, wie ich fand. Die Spieler fanden auch deren Unterschlupf und riefen dazu noch einige Radikale, Humanis- und  Rassismus-Gegner. So wurde daraus kurzer Hand eine öffentliche Veranstaltung mit Grillen, Freibier und Humanis-Mitglieder vertrimmen.

2. Huch, grober Fehler: Regel falsch angewendet, keine Idee, wie es weitergeht, Blackout, Liebeskummer – wie hat dein (Mit-)Spieler die Situation gerettet?

Also was den Regelbereich angeht, da ist das nicht so schlimm, Meine Mitspieler kennen bis auf eine Ausnahme auch nicht alle Regeln. Wenn ich mal ins grübeln komme, dann schlage ich das entsprechend nach, oder bespreche mich auch mal kurz mit dem zweiten SL in der Runde und dann findet man eine Lösung.

3. Ganz abstrakt: Wer sitzt an deinem Tisch? Taktiker oder Dramaqueen, Rechtsanwältin oder Grafikdesigner, Vater oder Tochter – keine Namen sondern Typen.

  • Diplomat, Revolutionär, Actionheld, Pyromane, Stumme Zuhörer, Intelligenzbestie, Katzenlady, IT-ler, Beamte, Hilfsbereite Nachbar, Pläneschmieder, Chaot, Rapper, Fotograf

4. Auch abseits des Spieltisches sind Spieler Menschen und oft auch Freunde. Was hat dich im echten Leben am meisten an den Mitspielern beeindruckt?

Ich finde es interessant, wie aus verschiedenen Leuten mit unterschiedlichen Ideologien, Weltanschauungen und Gedanken, durch ein gemeinsames Hobby eine Gruppe aus guten Bekannten und auch Freunden geworden ist.

5. Welche Aktion deiner (Mit-)Spieler am Tisch ist für dich die großartigste, unvergesslichste, bereicherndste, albernste, unerwarteste gewesen, die du je erlebt hast?

Da jetzt explizit eine herauszupicken wird schwer. Von daher nur ein paar Beispiele.

  • siehe erste Frage
  • Der Kleriker der endlich seine lang ersehnte magische Waffe erhalten hatte, nur um sie einen Kampf später zerstört zu bekommen
  • Der Waldläufer der einen Abend lang mit seinem Langschwert herumwarf anstatt damit zu schlagen
  • Der missglückte Einstieg in das BTL-Geschäft mit der Yakuza im RRP
  • Die Verfolgung eines Doppelgängers, welche in einer wilden Schießerei mitten in einem Yakuza Restaurant führte
  • Der Scharfschütze der während einer Diskussion mit Straßenschlägern dem Wortführer einfach den Kopf wegschießt