Erlebnis Langzeitkampagne – Das Erwachen der Runenherrscher Teil IV

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Fast ein Jahr ist nun schon der letzte Beitrag zur Kampagnenzusammenfassung her (Asche auf mein Haupt) und nun wird es doch mal Zeit das Ganze zu einem Abschluss zu bringen. Wie immer hier mein Hinweis, das die Zusammenfassung Spoiler enthält. Wer das Ganze also noch spielen und erleben möchte, sei hiermit gewarnt.
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3D-Darstellung von Sandspitze (©aliosafar von jdrvirtuel)

Die Spieler entschlossen sich dazu, direkt nach Sandspitze aufzubrechen und Jorgenfaust erst danach einen Besuch abzustatten. Ich lies sie etwas früher in den Ort ankommen und gab ihnen die Gelegenheit Sachen zu kaufen, die Bewohner über den Angriff zu informieren und sich selber vorzubereiten. Die einzig wirklich existierende Verteidigung des kleinen Dorfes ist die Mauer im Nordosten, die das Dorf von der Landzunge her absichert. Im Osten und im Süden wird das Dorf lediglich durch einen Fluss vom angrenzenden Land getrennt.

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Angriff der Steinriesen (©Ulisses Spiele – S.185 – Das Erwachen der Runenherrscher)

Der Angriff auf Sandspitze

Es begann in den frühen Morgenstunden mit einem Grollen und Krachen. Die ersten Steinriesen erschienen im Nordosten und bewarfen die Steinmauer mit riesigen Felsen. Die Charaktere wachten von dem Krach auf, mittlerweile wurden auch die Glocken des Doms geläutet, und machten sich fertig um an die Mauer zu gelangen. Der Kampf gegen die Steinriesen zog sich ein wenig hin und weitere Steinriesen mit Schreckensbären attackierten die Stadt nun auch vom Osten her. Die Spieler zog es, so schnell wie möglich, zum zweiten Schauplatz des Geschehens. Für weiteres Chaos sorgte mittlerweile auch noch der rote Drachen Langzahn, der den Angriff der Steinriesen unterstützte. Er flog in einer große Schleife über das Dorf und zündete an einigen Stellen sein Drachenfeuer, um noch mehr Zerstörung und Chaos anzurichten. Ab und zu nutzte er die Gelegenheit um auf Dächern zwischen zu landen und die Dorfbewohner zu verspotten und sich vor ihnen als riesiger Unglücksbringer aufzuführen. Angestachelt von diesen Gesten ließ sich der Kleriker auf ein Wortgefecht mit dem jungen Drachen ein, was der Gruppe wertvolle Zeit kostet.

Am zweiten Hotspot angekommen müssten es die Spieler mit zwei Steinriesen und drei Schreckensbären aufnehmen. Der Kampf verlief sehr gut für die Helden und sie konnten relativ schnell diese Gruppe besiegen. Allerdings gab es mittlerweile drei weitere Hotspots, an denen die Angreifer ihr Unwesen trieben und der Drache, der weiter über das Dorf flog. Die Charaktere nahmen die Beine in die Hand und eilten in den Südosten des Dorfes. Hier konfrontierten sie zwei weitere Steinriesen, die hinter dem Bier aus der „Zweiritter-Brauerei“ her waren und diese dabei auch ordentlich demolierten. Auch bei diesem Kampf konnten die Spieler schnell die Oberhand gewinnen und die Angreifer niederschlagen. Während Ritter, Kleriker und Magier den eingeschlossenen Leuten in der brennenden Brauerei halfen, erspähte die Schurkin der Gruppe aufsteigenden Rauch vom Hügel, auf dem die Adelsfamilien leben, im Süden der Stadt. Die Gruppe beschloss sofort in den Süden aufzubrechen und den Drachen links liegen zu lassen.

Am Hügel angekommen sahen sie zwei weitere Steinriesen, die gerade das Anwesen der Scarnetti’s plünderten. Der Kampf stellte auch dieses mal keine großer Herausforderung dar. Doch noch mitten im Kampf konnten die Helden das Schallen eines Hornes vernehmen. Der Drache flog seine letzte Runde und deckte den Süden des Dorfes noch mal mit seinem Drachenfeuer ein und flog danach Richtung Osten. Nach ihrem Kampf hatten die Spieler einen guten Überblick über das Dorf. Ein großer Teil des Dorfes Stand in Flammen und diese breiteten sich weiter aus. Vom Dorf her konnte man die Hilferufe und verzweifelten Schreie der Dorfbewohner hören. Die Spieler entschlossen sich, alles in ihrer Macht liegende zu tun um den Bewohnern und dem Dorf zu helfen.

Die Reise nach Jorgenfaust

Die Charaktere ließen sich etwas Zeit in Sandspitze, wussten aber auch das sie sich nicht all zu lange ausruhen konnten. Nach dem sie weitere Informationen zu Jorgenfaust einholten, konnten sie Dank eines Zauberspruches des Klerikers ihre Reise enorm verkürzen und waren in Windeseile im Tal des schwarzen Turms angekommen.

Das Tal des schwarzen Turms

Festung Jorgenfaust (Wulpertinger Blog)

Am Tal angekommen, konnten die Spieler die große Festung der Steinriesen, mit ihrem schwarzen Turm sehen. Sie liegt an einem Abhang, an deren Ende sich ein Fluss befindet. Um die Festung herum waren sieben große Zeltlager verteilt, die mit Steinriesen, Ogern und Hügelriesen gefüllt waren. Alle zusammen bildeten ein ordentliches Heer aus 149 Riesen, die sich hier versammelt hatten. Die Gruppe entschied sich dazu noch etwas die Umgebung zu erkunden und entdeckte dabei zum einen den Hort von Langzahn und eine weitere Höhle, die sich in dem Abhang unter der Festung befand. Das erste Ziel war der Drachenhort. Hier trafen sie auf Langzahn, der sehr schlecht gelaunt war. Mokmurian war äußerst ungehalten darüber, wie der Angriff auf Sandspitze verlief und lies dies den Drachen spüren. Bereitwillig teilte der Drache sein Wissen über Jorgenfaust und Mokmurian mit den Spielern. So konnten die Spieler auch von einem weiteren Zugang zur Festung erfahren, welcher sich in der Höhle im Abhang befand.

So setzten die Spieler die Idee, die Festung von innen heraus zu befrieden, in die Tat um. Die Höhle war nicht ganz unbewohnt und die Gruppe musste sich vorerst mit ein paar Todesspinnen und einer Sippe Rotkappen auseinandersetzen, bevor sie die untere Ebene von Jorgenfaust betreten konnten. Die untere Ebene bestand aus verschiedenen großen Höhlen, die alle mit einem ringförmigen Tunnel begehbar waren. Der Geheimgang, den die Spieler in das Festungsinnere nutzten, führte sie direkt in die Höhle von Enga, einer Koboldbarbarin. Sie war ein sehr flinker und agiler Gegner, hatte aber schnell das Nachsehen und wurde von den Spieler niedergestreckt. Zum Glück für die Spieler, bemerkten die in den anliegenden Höhlen arbeitenden Oger und Steinriesen dies nicht. Die Gruppe entschloss sich entgegen den Uhrzeigersinn durch das Höhlensystem zu laufen. Als nächstes durchliefen sie eine Gerberei und die Rüstkammer der Festung. Die darin arbeitenden Gegner konnten überrascht und zügig besiegt werden.

Der erste harte Kampf fand anschließend in der Kaserne der Grubenwächter statt. Hier mussten die Spieler es mit den vier Grubenwächtern und Teraktinus, welcher den Angriff auf Sandspitze führte, aufnehmen. Es war ein ausdauernder Kampf, der die Spieler einige ihrer Ressourcen und Zauber kostete, konnte aber von den Spielern gewonnen werden. Nach dem Kampf liefen die Spieler gleich dem nächsten längeren Kampf entgegen. Diesmal waren es 2 junge rote Drachen, die Mokmurian hier unten gefangen hielt. Die Spieler hätten die Bezauberung, die auf die beiden gewirkt wurde unterbrechen können, jedoch schafften sie dieses nicht und mussten gegen sie kämpfen. Nach dem Kampf, und der weiteren Erkundung der Höhle trafen die Spieler auf Conna die Weise. Eine Steinriese der aus dem selben Clan wie Mokmuria stammte. Sie erzählte den Spielern die Geschichte von Mokmurian und wie er nach seiner Reise von den Kodarbergen die Macht des Clans an sich riss. Sie verachtete ihn für seine Taten, teilte den Spielern aber auch ihr Gefühl, das Mokmurian von einem alten Geist der Urherrscher besessen sei, mit. Er nannte ihn Karzoug und Conna erinnerte sich an die geheimen Mythen die die Ältesten sich erzählten und wusste das dieser vor Jahrhunderten die Steinriesen versklavte. Bevor die Spieler weiterzogen gab sie ihnen noch ein grobe Karte von der zweiten Ebene der Festung mit, auf der sich Mokmurian hauptsächlich aufhielt.

Nachdem die Spieler die erste Ebene befriedet hattet, führte sie ihr weg nach draußen in das innere des Festungsrings. Hier schalteten sie ziemlich zügig die Steinriesen aus, die auf den Wachtürmen der Festungsmauer waren. Der auffällige schwarze Turm, der Bestandteil der Mauer war, zog die Spieler quasi magisch an und wahr mehr als nur ein MacGuffin. Denn in ihm hauste der schwarze Mönch, ein untoter Wächter aus dem alten Thassilion, einem untergegangenen Reich von vor über 10.000 Jahren. Doch das Therakloster mit seiner umfangreichen Bibliothek, welches er bewachte, schrumpfte mit den vergehenden Jahrtausenden und es blieb ihm nur noch der Turm mit seiner Gruft übrig. Aufgrund seines Ranges durfte er nie in der Bibliothek studieren, aber ihm wurde die große Ehre zuteil einen Schriftrollenzylinder mit 18 geheiligten Schriftrollen zu bewahren. Diese schützte er in seinem Leben und auch in seinem Unleben. Da er die Spieler als Eindringlinge und Diebe ansah, begann mit ihrem Eintritt in die Gruft der Kampf. Er war ein taffer Gegner, der sich fliegend und in Leinen gebunden bewegte. Am Ende verlor er sein Unleben und auch den Schriftrollenzylinder den er bewachte.

Nach etwas probieren gelang es dem Magier der Gruppe das Kombinationsschloss, welches den Zylinder verschloss, zu knacken. Als Inhalt zog er 18 Schriftrollen aus dem behälter. Neun dieser Rollen bildeten zusammen das Anathenomikon, ein Artefakt welches die Spieler in der Kampagne erbeuten konnten. Acht weitere Schriftrollen enthielten Zauber und auf der letzten Rolle war der Eingang zur alten Bibliothek beschrieben und das nötige Passwort welches man für den Wächter des Eingangs brauchte.

Die alte Bibliothek

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Kampf gegen Mokmurian (©Ulisses Spiele – S.232 – Das Erwachen der Runenherrscher)

Nach ihrem Ausflug an die Oberfläche, zog es die Spieler weiter in die Tiefen von Jorgenfaust, wo sie Mokmurian endgültig das Handwerk legen wollten. Aber bevor sie auf ihn trafen, warteten noch ein paar Herausforderungen auf sie. Die erste Herausforderung war die Kammer der Verkleinerung und der Runensklave er diese bewachte. Der Wächter stellte kein Problem für die Gruppe dar. Die komplette Kammer war allerdings eine Falle, die zum einen die betroffene Person verkleinerte und zum anderen Desorientierung und Übelkeit hervorrief. Dieser Effekt betraf dann auch die Halblingsschurkin, welcher sie um eine Größenkategorie schrumpfen lies. Erst nachdem der Magier den Effekt bannte, konnte sie wieder in ihrer normalen Größe herumlaufen, kam aber nicht um die „dummen“ Kommentare ihrer Begleiter herum.

Der weitere Weg führte die Gruppe in eine größere Kammer in der sie zwei Dinge erspähen konnten. Zum einen einen riesigen eisernen Kessel, der mit Runen und der Sihedronrune verziert war und in der eine kochenden und rauchenden Brühe vor sich hin blubberte und zum anderen ein Steingolem, der in der Nähe des Kessels stand. Die Gruppe beobachtete die Szene, entschied sich aber dafür den Raum schleichend zu durchqueren. Pech für die Gruppe war allerdings, das der Golem sie bemerkte und so mussten sie sich einem weiteren Kampf stellen. Wie schon in Kapitel zwei war es ein Konstrukt, welches den Spielern einiges abverlangte und Ressourcen kostete.

Die Gruppe folgte weiter dem einzigen Weg und gelangte wieder in eine größeren Kammer. Die gesamte Kammer war eiskalt und es standen Dutzende eingefrorene und ausgerüstete Riesen, Trolle und Oger in ihr. Erst die Halblingsschurkin bemerkte, wie sich vier Hügelriesenzombies langsam auf sie zubewegten und versuchten sie anzugreifen. Die Gruppe konnte ein paar gute Treffer aus der Entfernung verteilen, Kleriker und Ritter wurden dann aber von den Zombies in die Zange genommen. Zu den Zombies gesellte sich dann noch ein geköpfter Ogerzombie mit zwei Beilen. Was die Spieler nicht wussten, der Kopf des Ogers war bei Mokmurian und dieser  wurde dadurch informiert, dass die Gruppe auf dem Weg zu ihm war. Die kleineren Zombies waren zwar nervig und hielten die Gruppe davon ab sich um den Anführer-Zombie zu kümmern, stellten aber keine große Gefahr dar. Dementsprechend besiegte die Gruppe die kleineren Zombies in wenigen Runden und hatte nur noch den Anführer vor sich. Dieser konnte drei gute Schläge verteilen, die auch viel Schaden austeilten, war aber ohne Gefolgschaft keine große Hürde mehr.

Von der Kammer aus führten zwei Wege weiter. Die Gruppe entschloss sich den Weg zu folgen, welcher in einem neuen Raum mündete. Dieser Raum war auf den ersten Blick leer, aber in ihm befand sich Skanderig, ein Schmiedeunhold. Dieser Externar konnte sich frei durch den Boden bewegen und überraschte die Gruppe dementsprechend mit seinem plötzlichen Auftauchen. Sein Aussehen lässt sich am besten beschreiben mit laufendem metallenen Brennofen. Viel ausrichten konnte er allerdings nicht und wurden entsprechend schnell von der Gruppe besiegt. Weiter ging es für die Gruppe auf direktem Weg zu Mokmurians Kammer. Sie ließen vorerst die große bronzene Tür zur Bibliothek links liegen und entschlossen sich nach dem Kampf diese aufzusuchen.

Der finale Kampf in diesem Kapitel stand an. Die Gruppe betrat die Kammer von Mokmurian, dieser war natürlich informiert über die Ankunft der Spieler. So standen die Spieler auch direkt in einer Nebelwolke, als sie die Kammer betraten. Beim Durchqueren der Wolke mussten sie feststellen das diese immer dichter wurde und es schwieriger wurde sich fortzubewegen. Neben dieser Schwierigkeit, bemerkten die Spieler einen beißenden Gestank, nach faulen Eiern, in der Luft und zu der weißen Wolke kamen noch geblich grüne Schwaden auf Bodenhöhe. Mokmurian wirkte auf den kurzen Gang, der zu seiner Kammer führte, die Zauber Nebelwolke, Fester Nebel, Stinkende Wolke und Todeswolke. Trotz dieser Sichtbehinderung konnte Mokmurian, aufgrund seiner Nebelsichtbrille, ohne Probleme die Charaktere angreifen. Alle Spieler bekamen durch die Todeswolke ein paar Punkte Konstitutionsschaden, während sie versuchten durch dieses Wolkengemisch zu gelangen. Mokmurian deckte sie derweilen weiter mit Zauber wie Sengender Strahl, Auflösung und Feuerball ein. Die Kombination aus Wolken und Fernkampfzauber machte den Spielern arg zu schaffen und kostete ordentlich Trefferpunkte. Nachdem die Wolken durchquert waren ging die Offensive der Gruppe los. Magier und Kleriker feuert ihre noch aufbewahrten Offensivzauber ab, die Schurkin wurde unsichtbar und wollte mit ihrem Hinterhältigen Angriff punkten. Zum Nachteil für die Schurkin wirkte Mokmurian zu Beginn Unsichtbares sehen, wodurch er die Schurkin genau im Auge behielt und diese mit seinen restlichen Offensivzaubern fast auf Null Trefferpunkte brachte. Nach ein paar Runden war das magische Pulver von Mokmurian verschossen und er ging in den Nahkampf über. Hier band der Ritter mit seinen Fähigkeiten Mokmurian an sich und verschaffte der Gruppe bessere Bedingungen für ihren Kampf. Im Nahkampf musste erstmal die Steinhaut des Steinriesen aufgebraucht werden, bevor die Gruppe richtig Schaden anrichten konnte. Dann ging aber alles sehr schnell und Mokmurians Trefferpunkte wurden immer weniger. Kurz bevor er durch die Spieler besiegt wurde, zog Mokmurian ein Schriftrolle hervor und wollte den darauf geschriebenen Zauberspruch wirken. Doch es kam anders als er und die Spieler erwarteten.

Mokmurian wurde starr wie eine Steinsäule und zuckte einige Male. Dann drehte er den Kopf zu den Spielern und seine Augen verwandelten sich und strahlten in einer smaragdgrünen Farbe. Er erhob seine Stimme, die nun fast menschlich klang, verspottete die Spieler und bedankte sich bei ihnen. Denn jeder getötete Riese machte ihn nur noch stärker und beschleunigte seine Rückkehr nach Varisia. Das Land, welches er mit seinen Armeen von Xin-Schalast zurückerobern und jeder den Namen Karzoug erneut mit Angst und Erfurcht aussprechen würde. Danach begann er zu lachen und während dieses Lachen noch durch die Kammern und Gänge halte, starb Mokmurian und der Kampf war beendet. Alle Charaktere erkannten die Stimme wieder, denn sie hatten sie bereits in der Distelkrone (Kapitel 1) gehört.

Da der Kampf überstanden war, durchsuchten die Spieler die Kammer Mokmurians. Neben dem üblichen Loot in Form von Münzen und Wertgegenständen fanden die Spieler auch die Forschungsnotizen von Mokmurian. Darunter war eine Karte von der Küste Varisias mit markierten Punkten und Randnotizen. Einer der markierten Punkte war Sandspitze und die Notiz deutete auf einen Verräter hin, der den Schlüssel zur Runenschmiede versteckt hatte. Zum Ende des Kapitels begaben sich die Charaktere in die alte Bibliothek, wo der Magier sich Informationen zu Themen wie Xin-Schalast, Karzoug und den Runenherrscher herholte. Sie blieben hier eine Weile und damit schloss dann das vierte Kapitel.

Aus Sicht des SL

Für mich gehört das vierte Kapitel zu den besseren Kapiteln innerhalb dieser Kampagne. Das ganze spielte sich zwar gegen Ende hin sehr geradlinig, aber in der restlichen Zeit hatten die Spieler viele Freiheiten.

Zuerst der Angriff auf Sandspitze, bei dem die Spieler unter Zeitdruck standen und schnelle Entscheidungen treffen mussten. Dann übersprangen sie, dank des Zaubers des Klerikers, den kompletten Abschnitt mit der Reise nach Jorgenfaust. Was dazu führte das sie natürlich einigen Begegnungen aus dem Weg gegangen waren, aber gleichzeitig entkräftete dies das Gefühl, dass sie eigentlich nur von einer Begegnung in die nächste laufen. Dann die Infiltration von Jorgenfaust, die auf unterschiedliche Weise stattfinden konnte. Hier habe ich es den Spielern in der Begegnung mit den Grubenwächtern etwas schwerer gemacht, da ich Teraktinus dieser Gruppe hinzufügte. Aber auch diese Herausforderung konnten sie bravourös lösen. Die zweite Ebene lief dann wieder sehr geradlinig ab. Pro Raum eine Begegnung. Zum Glück hatten die Spieler zu Beginn nicht versucht das Tor zur Bibliothek mit Gewalt zu öffnen, denn das hätte dazu geführt, dass die Tür ein leuchtendes Kind nach dem anderen „gespawnt“ hätte, da diese das Tor bewachten. Der finale Kampf mit Mokmurian war aufgrund seiner Taktik sehr spannend und herausfordernd für die Spieler.

Monstertechnisch enthielt das Kapitel hauptsächlich Riesen, oder riesenähnliche Monster. Die wenigen anderen Monstertypen/-arten waren sehr gut eingestreut. Es stellte sich allerdings wieder einmal heraus, das die Gruppe, obwohl alle mittlerweile Stufe 13 erreicht hatten, Probleme mit magieresistenten Monstern hatte. Die Monster die ich sehr spannend fand waren der Schmiedeunhold, quasi der laufende Hochofen und der schwarze Mönch.

Im Rückblick kann man sagen, dass das Kapitel allen riesigen Spaß gemacht hatte. Es gab wie immer einiges zu lachen, was seinen Höhepunkt in der Kammer der Verkleinerung fand. Das ausgerechnet die Halblingsschurkin hier ihren Rettungswurf nicht schaffte und sie so regeltechnisch um eine weitere Größenkategorie verkleinert wurde, war schon sehr amüsant. Hinzu kamen dann natürlich noch die diversen Bemerkungen der anderen Spieler, die diese Situation zu einem sehr witzigen Moment machten. Ein anderer Moment, der mir im Kopf geblieben ist, war der gesamte Angriff auf Sandspitze. Als wir am Ende des Abends diesen Teil geschafft hatten, meinten die Spieler nur, das sie sich wirklich in diese Lage versetzt fühlten und für sie die gesamte Szene so ein unvergesslicher Moment wurde. Für mich war das damals als SL, der noch etwas grün hinter den Ohren war, ein großartiges Lob, was natürlich auch den Spielern gebührte, die durch ihr Spiel auch einen Großteil dazu beigetragen hatten.

RPG-Blog-O-Quest #29: Das „perfekte“ Rollenspiel

Ein neuer Monat und wieder einmal neue Fragen für den Blog-Quest. Dieses mal kommen die Fragen von Spiele im Kopf zum Thema „Das perfekte Rollenspiel„.

1. Über- und Unterwürfeln, Poolsysteme, Karten ziehen oder erzählerische Fakten schaffen – die Liste der Mechanismen ist lang. Die perfekten Rollenspielregeln _____.

Gibt es meiner Meinung nach nicht. Ich glaube das hängt stark davon ab, was die Spieler, oder der Spielleiter präferiert. Ich persönlich finde ein Poolsystem, oder das Überwürfeln á la Pathfinder ganz nett.

2. EDO, Sword & Sorcery, Harte SF, Postapokalypse – so viele Genres. Das perfekte Rollenspielsetting _____.

Cyberpunk in einer dunklen, oder dystopischen Welt.

3. Aufwändige Hardcover, günstige Taschenbücher, Boxen oder PDF. Das perfekte Starterprodukt ____.

Ganz klar das aufwändige Hardcover in Farbe und als PDF, für Leute wie mich, die alles auch noch digital sammeln.

4. Metaplot und Sandkasten, Splat-Books und Hintergrundbände, One-Shots und Kampagnen – Möglichkeiten, sich in einem Rollenspiel auszutoben, gibt es viele . Die perfekten Ergänzungspublikationen _____.

Bücher zum Metaplot, der Hintergrundgeschichte und vernünftige Kampagnenbücher die sich auch auf den Metaplot beziehen.

5. Würfel, Spielleiterschirm, Kartenwerk oder Spielkarten. Das perfekte Rollenspielzubehör _____.

Der gute Spielleiterschirm darf nicht fehlen und ein paar schöne und thematisch passende Würfel sind auch immer eine gute Sache.

Bonusfrage: Und dieses perfekte Produkt darf dann gerne geschrieben / publiziert werden von _____.

Leuten die sich damit auskennen und auch eine Passion für das Produkt haben und sich nicht mit 0815-Sachen zufrieden geben.

1W100 Random Blog Encounters – Januar

Am Ende des letzten Jahres hat Sorben von Gelbe Zeichen mit seinem Beitrag 1W100 – Random Blog Encounters, 100 beliebige Fragen zum Thema Bloggen und Rollenspiel zusammengefasst. Der Januar ist nun fast um und ich habe mir die ersten acht zufälligen Fragen ausgewählt.

19 – Wurdest du schon einmal wegen deines Hobbies schief angesehen?

Nein bisher nicht. Ich hab zwar den einen oder anderen „blöden Spruch“ zu hören bekommen, aber die Leute meinen dann auch, das Pen&Paper das gleiche ist wie LARP, bis man sie aufgeklärt hat. Und dann schlägt das ganze in teilweises Interesse um.

24 – Spielst du auch Computerspiele?

Ja. Die Genres die ich am meisten spiele sind RPG’s, Strategie und Simulationen.

28 – Die unerträgliche Leichtigkeit des Systems: Hast du schon einmal ein Regelwerk weggelegt, weil es zu schwer oder zu leicht war?

Nein bisher nicht. Für mich hat es dann eher Auswirkungen darauf, ob das System überhaupt gespielt wird. Aber gelesen habe ich bisher noch alles.

32 – Rollenspielender Blogger oder bloggender Rollenspieler? Wie wichtig ist beides im Vergleich zueinander?

Ich sehe beides als eine Art mit dem Hobby Rollenspiel umzugehen. Ob eines davon wichtiger ist, mag ich nicht beurteilen. Jeder hat nun mal einen anderen Ansatz, wie er sein Hobby verarbeitet. Ich selber lese gerne Spielberichte aus Charaktersicht, aber genauso gerne auch einfach nur Beiträge die sich mit dem Hobby beschäftigen/auseinandersetzen. Und ich glaube das macht auch die Gesamtheit der Blogs zu diesem Thema aus. Egal was man vielleicht bevorzugen mag, man findet mit Sicherheit jemanden der einem das bieten kann.

38 – Schreibst du Abenteuer mit der Hand oder am PC?

Also eine grundlegende Idee und die Materialsammlung entsteht zum größten Teil immer am PC. Per Hand notiere ich mir meistens nur Eckdaten die ich später vielleicht noch verwenden kann.

41 – In welcher Jahreszeit spielst du am meisten oder macht dir am meisten Spaß oder ist das egal?

Spaß hab ich immer am Spielen und ich präferiere auch keine bestimmte Jahreszeit dafür. Wenn ich mir so die Termine in den letzten Jahre angucke, dann würde ich sagen, dass ich am meisten im Winter und Herbst gespielt habe.

55 – Nach den Regeln des Spiels oder Hausregeln?

Bisher meisten nach den Regeln des Spiels.

61 – Rollenspiel oder gespielte Rollen? Sind Emotionen und zu sehr „im Charakter sein“ peinlich oder großartig?

Ich finde sowas großartig. Es zeigt doch das man sich als Spieler mit seinem Charakter identifiziert und auseinandersetzt. So bekommt der Charakter auch mehr eine Persönlichkeit und damit auch schon fast etwas Reales.

RPG-Blog-O-Quest #28: Rückblick 2017

Starten wir in das neue Jahr 2018 und beginnen gleich mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Die Fragen kommen wieder vom guten Greifenklaue.

1. Meine erste Spielrunde 2018 war/wird ______________________________.

Ich habe keine Ahnung und lasse mich diesbezüglich überraschen. Bisher steht noch keine Runde fest für 2018 und ich weiß auch noch nicht genau, ob die erste Runde im RL oder in den Weiten des www stattfinden wird.

Nachtrag:

Da ich die Fragen immer recht früh beantworte und erst später den Beitrag dazu veröffentliche, habe ich hier noch einen kleinen Nachtrag zu machen.

Meine erste Spielrunde 2018 war eine spontane Runde Call of Cthulhu.

2. Das beste/einprägsamste Erlebnis 2017 in Deiner Rollenspielrunde war der Schwarm.

Eine Organisation die die Straßen der UCAS mit einer neuen Drogen überschwemmen die eine hohe Sterblichkeitsrate hat und gleichzeitig neue Gefolgsleute für ihre Gruppierung gewinnt. Sie kommunizieren auf einem telepathischen Weg und  verschmelzen Technik und metamenschliche Körper auf eine bisher unbekannte Weise.

3. Welches Rollenspielprodukt hat Dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut?

The Sixth World Tarot. Einmal als Geburtstagsgeschenk von meiner Runde, in Form des Tarot-Bundles und die unterschrieben Ausgabe von der Illustratorin Echo Chernik.

4. Welchen SC hast Du am meisten gespielt in 2017, welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern?

Das war mein elfischer Technomancer Shodan für Shadowrun 5. Ein Typ der überall rumliegt und Sachen hackt – ich liebe das Skinlink Echo -, eine Schwäche für schöne Autos hat, zu allem einen „klugen“ Kommentar abgibt und sich sackweise Credsticks einsteckt und für sich behält, wenn es keiner mitbekommt.

5. Gab es 2017 auch eine RPG-Runde oder -Produkt, welches sich als absolute Zeitverschwendung entpuppte? Warum?

Nein hatte ich nicht.

Bonusfrage: Welchem Random-Blog-Encounter wirst Du zuerst erledigen?

Random.org sagt 41

10 Dinge zum Zehnten – Fahrzeuge II

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Im ersten Teil ging es um 10 verschiedene Autos, diese mal gibt es eine Auswahl an 10 verschiedenen Wasserfahrzeugen, wie U-Boote, Yachten usw. Einen kleinen Vorgeschmack gab es bereits im Beitrag zum vergangenen Karneval, mit dem Thema „Unter Druck“.

 

RPG-Blog-O-Quest #27: Ausblick 2018

Der Blog-O-Quest zum Jahresende mit den Fragen von Greifenklaue zum Thema „Ausblick auf 2018“.

1. Am meisten freu ich mich 2018 RPG-technisch auf „Der Sprawl“Einem missionsbasiertem Cyberpunk-Rollenspiel vom Uhrwerk Verlag. Da ich das gute Stück bei Kickstarter unterstützt habe, bin ich sehr gespannt darauf wie es sich entwickelt und wie es sich im Vergleich zu Shadowrun schlägt.

2. Mein nächstes Projekt für 2018 ist weiterhin Projekt: Arkologie und ein weiteres zum Thema BTL’s.

3. Mein Pile of Shame, __________, ist 2017 ___________________________. Davon wird 2018 ___________________.

Mein was? Sowas besitze ich nicht. Wenn ich mir allerdings meine ToDo-Liste für 2017 angucke, dann ist bisher nur noch ein Punkt offen geblieben, den ich in Vorbereitung auf das nächste Projekt noch fertigstellen wollte. Diesen hoffe ich dann auch Anfang 2018 zu erledigen.

4. Auf welches RPG-Ereignis freust Du Dich 2018 am meisten?

Bisher keines.

5. Blogtechnisch hab ich mir für 2018 vorgenommen weiterhin konstant und regelmäßig Artikel zu schreiben, wie ich es auch schon in diesem Jahr begonnen habe. Ansonsten soll natürlich das Projekt: Arkologie weiter gehen und so langsam mehr an Konturen bekommen und konkrete und spielbare Elemente bereitstellen.

Bonus: 2018 dürft ihr Euch auf folgende Aktion/Artikel/Produkt ____________ von mir freuen: __________________________.

In Zusammenarbeit mit d6ideas steht noch eine Idee im Raum, die wir gemeinsam im kommenden Jahr umsetzen möchten. Allerdings muss ich dafür noch etwas vorbereiten und dann mal gucken wie sich die Sache so entwickelt.

Seattle: Die Spikes

In diesem Teil möchte ich einen Blick auf die zweitgrößte Go-Gang des Plexes werfen, den Spikes.

Allgemein

Gegründet wurde die Gang in den 2040ern unter dem Namen Spike Wheels. In den frühen 2050ern übernahm der gewalttätige und charismatische Troll Lord Torgo die Führerschaft über die Gang und benannte diese in Spikes um. Da er im Alleingang die Elfen Go-Gang Silent Ps auslöschte, sah man in ihm einen würdigen Anführer. Mit seinem fanatischen Elfenhass prägte er allerdings auch die Gang und vor allem Elfen wurden zum Ziel der gewalttätigen Übergriffe der Gang. Um in der Gang aufgenommen zu werden, musste man einen möglichst brutal Mord an einem Elfen begehen.

Unter der Führung von Torgo lieferte man sich einen Krieg mit den Ancients um die Vorherrschaft in Seattle. Mit den Jahren regte sich aber unter den Mitgliedern der Spikes Widerstand gegen den Führungsstil und die Ausrichtung der Gang. Der anhaltende Krieg und die Besessenheit Torgos hielten die Gang davon ab sich gewinnbringende Aktionen zu zuwenden. Im Jahr 2070 wurde Torgo von Lone Star verhaftet und musste eine 10 jährige Haftstrafe verbüßen. Das war auch die Zeit in der die Widerstandsgruppierung dafür sorgte, dass Torgo in Einzelhaft verlegt wurde und so die Gang nicht mehr aus der Haftanstalt führen konnte. Dieser Putsch führte dazu, das der Troll Flip vorübergehend die Führung der Gang übernahm.

Im Jahr 2071 verstarb Torgo im Gefängnis, was zu einer weiteren Neuordnung innerhalb der Führungsebene der Gang führte. Die Führung übernahm BTO, ein Minotauer mit indigofarbenen Fell. Der Führungswechsel führte dazu, dass man sich vom Krieg gegen die Ancients abwendete und sich wieder auf profitable Aktionen konzentrierte.

Das Symbol der Spikes ist ein Elfenschädel mit zwei „X“ als Augen und einem langen Nagel durch die Schädeldecke. Ihre Gangfarben sind Braun und Gold. Ihr Territorium liegt in Tacoma und umfasst die I-5 südlich von Downtown. Auf der I-5 überfallen und plündern sie regelmäßig Fahrzeuge und Trucks die nach Tir Tairngire unterwegs sind, oder von dort kommen. Genau wie die Ancients haben die Spikes mehrere Chapter in anderen Städten der UCAS gegründet. Alle Mitglieder der Spikes sind Trolle.

Struktur

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Wie genau die Spikes strukturiert sind, ist nicht bekannt. Nach den Informationen, die es über die Gang gibt, kann man davon ausgehen, das sie genau wie die Halloweeners, über eine sehr flache Hierarchie innerhalb der Gang verfügen.

Geschäftsfelder

  • Überfälle

Freunde & Feinde

Freunde:

  • Angeblich besteht eine Verbindung zu den Sons of Sauron

Feinde:

  • Ancients
  • Humanis Policlub
  • Silent Ps (ausgelöscht)

Die Arkologie – Teil 9: Oasis – Status quo

©Bogdan-MRK, deviantart

Nachdem nun etwas Zeit ins Land gegangen ist, habe ich etwas Feintuning an der Arkologie vorgenommen und bin an einen Punkt gekommen, an dem ich zumindest an der Oberfläche die Arkologie so belassen werde, wie sie jetzt ist. Zum Ansehen habe ich hier nochmal das aktuelle Modell angegeben.

Damit komme ich nun auch schon zum eigentlichen Thema für diesen Teil, dem Status quo. Also einer ersten Beschreibung für die Arkologie. Dazu nutze ich eine Draufsicht auf das Modell, welche ich aus dem Editor generieren haben lassen, weswegen diese etwas anders aussehen wird als das oben gezeigte Modell. Wenn man sich bestimmte Bereiche aus der Draufsicht genauer ansehen möchte, so kann man dies über die Modellansicht machen, da man hier frei drehen und zoomen kann.

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Abb. 1: Arkologie Draufsicht

Allgemeine Informationen

Als erstes möchte ich mit ein paar allgemeinen Informationen zur Arkologie beginnen, bevor ich zu den einzelnen Bereichen komme. Einen Teil davon habe ich schon in den vorherigen Teilen genannt, ich finde aber das man diese nochmal gesammelt an einer Stelle haben sollte.

Der Besitzer: Evo Corporation (AAA-Megakonzern)

Name: Oasis (Die Oase)

Standort: ca. 200km östlich von Assuan (Arabische Republik Ägypten)

Bevölkerung: ca. 250.000

Bauzeit: 15 – 20 Jahre

Evo hat mit „Oasis“ keine Kosten und Mühen gescheut, damit dieses Prestigeobjekt fertig gestellt wird. Gleichzeitig soll es dem Megakonzern auch als Zentrale für sämtliche Aktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent und dem Mittleren Osten dienen. Als Vorlage für die Arkologien und deren Anordnung dienten die Pyramiden von Gizeh. In verschiedenen Bauphasen wurde die Wüste bezwungen und das Bauprojekt vorangetrieben. Im ersten Schritt wurde ein neuer künstlicher Kanal zwischen dem Nil und dem Roten Meer angelegt, um auch über den Seeweg schnell und effektiv Baumaterialien zu transportieren. Im zweiten Schritt wurden die Lagerhallen und das Flugfeld gebaut. Nachdem die Infrastruktur für das Projekt stand, wurde sehr schnell mit dem Bau der restlichen Anlagen begonnen.

Wie jede größere und von Wert relevante Einrichtung eines Megakonzerns gilt auch für Oasis die Sicherheitsstufe AAA. Um die Sicherheit kümmern sich rund 1500 Sicherheitsleute und weitere 300 Personen sind für die magischen Sicherheit zuständig. Insgesamt sind 10 Bataillone der Konzernarmee Vorort, welche mit Panzern, Vektorschubmaschinen und Kampfflugzeugen ausgestattet sind. Zur weiteren Verteidigung stehen tausende Kampf- und Überwachungsdrohnen zur Verfügung und es gibt weitere stationäre Railgun- und Lasersysteme, sowie Raketenstellungen.

Bereiche der Arkologie

Um die Beschreibung etwas einfacher zu gestalten und damit es besser ersichtlich wird, worüber ich gerade rede, habe ich die Draufsicht (Abb. 1) etwas bearbeitet und in verschiedene Bereiche eingeteilt. Es wird also etwas bunter auf der zweiten Abbildung.

Arkologie_Bereiche

Abb. 2: Arkologie Draufsicht mit Bereichen

1 – Flugfeld

Schon früh in der Bauphase wurde der Hauptteil des Flugfeldes fertiggestellt. Mit dem voranschreiten der Bauarbeiten wurde neben dem Terminal und einem großen Hangar noch Erweiterungen an dem Flugfeld vorgenommen. Die erste Erweiterung fügte einen separate Landezone und Hangar für Senkrechtstarter hinzu. In der zweiten Erweiterung sind zwei weitere kleinere Startbahnen inklusive Hangar für das Konzernmilitär entstanden und eine Unterkunft für das Personal und Lagerstätte für Geräte und Teile.

2 – Arkologie – „Cheops“

Ist die größte der drei Arkologien. Diese werde ich noch separat in einem kommenden Artikel beleuchten.

3 – Arkologie – „Chephren“

Ist die zweitgrößte der drei Arkologien. Diese werde ich noch separat in einem kommenden Artikel beleuchten.

4 – Arkologie – „Mykerinos“

Ist die kleinste der drei Arkologien. Diese werde ich noch separat in einem kommenden Artikel beleuchten.

5 – Marina

Hier liegen die Segel-, Motorboote und Yachten der Leute die sich diese Luxusgegenstände leisten können. Ein kleiner Teil wird auch vom Konzernmilitär genutzt.

6 – F&E Umwelt

Die F&E-Abteilung von EVO die unter dem Begriff Umwelttechnologie zusammengefasst ist. Die Sahara bietet, als Gebiet mit Extrembedingungen, ein ausgezeichnetes Testfeld für einen Teil der Forschungen.

7 – F&E Unterhaltung

Die F&E-Abteilung von EVO die sich mit Unterhaltung, Medien und Konsumgütern beschäftigt.

8 – F&E Pflanzen

Die F&E-Abteilung von EVO die unter dem Begriff Pflanzen zusammengefasst ist, quasi die „grüne Forschungsabteilung“. Es umfasst Forschungsgebiete wie: Pflanzen, Saatgut, Anbau und Verarbeitung, Pestizide, oder Rohstoffgewinnung. Gerne auch weitere Gebiete die einem zu diesem Thema einfallen. Die Einrichtung verfügt über eine separate Fläche, auf der verschiedene Feldtests mit Pflanzen durchgeführt werden.

9 – Erholung

Fast die gesamte Fläche um die Arkologien kann zur Erholung genutzt werden. Es wurden riesige Grünflächen und mehrere künstliche Seen angelegt.

10 – Kanal

Dieser künstlich geschaffene Kanal verbindet die Arkologie mit dem Nil im Westen, nahe der Stadt Assuan und dem Roten Meer im Osten. Er kann sowohl privat als auch kommerziell genutzt werden und beliefert die Arkologie mit Waren für den Containerhafen.

11 – Containerhafen und Lager

Ein großer Containerhafen mit zwei angeschlossenen Lagergebäuden für Waren und Material der Arkologie.

12 – Produktionsanlagen

Diverse Anlagen zur Produktion von EVO-Produkten (Cyber-, Bio- und Nanoware, Matrixthardware, Konsumgüter etc.).

Alternative Charakterbögen – Update

Die einzelnen Carakterbögen wurden einmal überarbeitet, also höchste Zeit die, ich nenne sie mal so, Version zwei von diesen hochzuladen und zur Verfügung zu stellen. Einige Bögen haben ein kleineres Update bekommen und neu hinzugekommen sind Bögen für Fahrzeuge, Geister, KI, Sprite und Verbündeter. Der Link ist wie immer im Download-Bereich zu finden. Im moment nur als PDF, die Version für Word, zum ausfüllen, werde ich noch nachliefern. Wie auch beim letzten mal geht mein Dank an Sebastian von Malfeas.

Art des Bogens Version 2.0
Adept PDF
Decker PDF
Magier PDF
Magieradept PDF
Rigger PDF
Straßensamurai PDF
Technomancer PDF
Fahrzeugbogen PDF
Geister PDF
KI PDF
Sprite PDF
Verbündeter PDF

Grundrisse und Gebäudepläne – Teil IV

g&g_logo

Ein kleines Update für die Rubrik „Grundrisse & Gebäudepläne“. Beide Pläne enthalten sowohl eine Version für Spieler und eine Version für Spielleiter mit Angabe von Sicherheitssystemen. Für Jeff’s Bar gibt es noch weitere Informationen in den Artikeln Friday Night at Jeff’s Bar und Friday Night at Jeff’s Bar II.

Plan PDF
Eisdiele PDF
Jeff’s Bar PDF

Friday Night at Jeff’s Bar #2

shadowrunbar

©RYANMERCUREY, Shadowrunbar


Die Menge grölt und tobt, als der letzte Gitarrenriff verstummt. Es sind die Blazing Rams, die auf der kleinen provisorischen Bühne ihre Fangemeinde und die restlichen Barbesucher, mit einer Mischung aus klassischem Rock und Hardrock, beschallen. Man gönnt sich eine kurze Pause um alkoholische Erfrischungsgetränke zu sich zu nehmen und vergibt nebenbei noch hier und da eine Einladung für den Backstagebereich, an das ein oder andere Fangirl. Nach ein paar Minuten springt ein junger Satyr auf die Bühne, packt sich eine der E-Gitarren und legt mit einem, sehr beeindruckenden, Gitarrensolo los. Die Menge feuert ihn an, „Scotty, Scotty, Scotty!“. Es ist Scott Fitzgerald, der Lead-Gitarrist von den Blazing Rams. Nach seinem dreiminütigen Solo steht er ruhig auf der Bühne und saugt die ihn umgebenden Eindrücke wie ein Schwamm auf. Es sind diese Momente die er liebt. Dann wenn die Scheinwerfer an sind und die Menge jubelt und feiert. Ein paar Augenblicke später, betritt auch der Rest der Band die Bühne und der Auftritt der Blazing Rams geht weiter. 


Scott „Scotty“ Fitzgerald

Scott hat in seinem jungen Leben schon eine Menge erlebt. Als Waisenkind wurde er von einer Pflegefamilie zur anderen geschickt. Bis er von William Fitzgerald, einem Farmer, aufgenommen wurde. Er schätze und genoss das Leben auf der Farm und William brachte ihm alles wichtige bei, so auch seinen Geschmack für gute Rockmusik. Als er alt genug war, zog es ihn nach Seattle, um an einer Hochschule sein Wissen im Bereich der Lebensmitteltechnologie zu erweitern.

Während seiner Ausbildung gründete er mit vier Kommilitonen die Band Blazing Rams. In der Studienzeit hatten sie ein paar kleinere Auftritte bei Privatfeiern und Hochschulevents. Die Gruppe blieb auch nach dem Studium bestehen und so entschieden sich alle als Band weiter zu machen und ihre geplanten Karrieren in der Privatwirtschaft an den Nagel zu hängen. So touren sie nun durch die Bars und Clubs von Seattle und jagen dem Traum von Ruhm und Reichtum, als große Rockstars, hinterher.


Habt ihr eine Connection, einen Runner, oder einen NSC, den ihr gerne teilen, oder vorstellen möchtet? Dann lasst es mich wissen über ein Kommentar, per Mail oder Twitter.

RPG-Blog-O-Quest #026: Wettbewerbe, Aktionen und Blogtouren

In diesem Monat kommen die Fragen seit langem mal wieder vom guten Würfelheld und sein Thema ist „Wettbewerbe, Aktionen und Blogtouren„.

1. An welchen Blogaktionen, Wettbewerben, usw. hast du bereits teiltgenommen bzw nimmst teil (bei Wiederkehr)?

– RPG-Blog-O-Quest
– RSP-Karneval
– 10 Dinge zum Zehnten
– Blogstöckchen

2. Wie sind deine Erfahrungen mit diesen?

Im großen und ganzen bisher sehr gut. Man bekommt immer interessante Antworten, oder Gesichtspunkte mit. Teilweise auch welche, über die man vorher gar nicht nachgedacht, oder die man gar nicht gesehen hat. Es können auch Diskussionen über die gelieferten Inhalte entstehen. Gerade beim Karneval kommt es für mich auf das Thema an. Hier wäge ich eher ab, ob ich daran teilnehme, oder nicht. Dank des Forums von RSP-Blogs hat man hier immer eine gute Übersicht über die laufenden und kommenden Themen.

3. Findest du das es genügend Aktionen gibt oder kann es davon nie genug geben?

Für mich ist das hauptsächlich eine Zeitfrage und Abwägen von Gesichtspunkten, ob eine Aktion von mir berücksichtigt wird. Im Moment habe ich keine weitere interessante Aktion für mich gefunden und die Aktionen, an denen ich teilnehme, sind auch genügend.

4. Würdest du gerne selber eine Aktion ausrichten und wenn „ja“ was schwebt dir vor?

Ja, würde ich gerne einmal machen. Vielleicht mal einen Karneval oder Blog-O-Quest.

5. Was wünscht du dir von bereits wiederkehrenden Aktionen und warum?

Was ich mir wünschen würde, das die Begriffe für den WOPC etwas früher bekannt gegeben werden. Letztes Jahr habe ich es aus Zeitgründen nicht geschafft etwas fertigzustellen und so ist das ganze im Papierkorb gelandet.

10 Dinge zum Zehnten – BTLs VI

10_10

  • Heavy Oil – Heavy Industries (Mood-Chip)
  • Fuji – Shinto Hackers (Mood-Chip)
  • Funtime – XD (Mood-Chip)
  • Gelber Kuchen – Reaktorwasser (Mood-Chip)
  • Red Rising – Shadowfiles (Shadowrun)
  • Biker Bowl 2073 – Final – Sport Deluxe (Live-Aufzeichnung)
  • Bite – Solid Mass (Snuff)
  • They – Legion (Mood-Chip)
  • Idoru – Live aus Dante’s Inferno – Fantasy Sound (Live Aufzeichnung)
  • Kraken der Nordsee – Shadowfiles (Shadowrun)

Friday Night at Jeff’s Bar #1

shadowrunbar

©RYANMERCUREY, Shadowrunbar


„Liebe Zuschauer, willkommen zurück zum dritten Viertel der WCCL World Championship Playoffs! Wir haben bereits 34 Runden hinter uns und erwarten mit Spannung das nächste Viertel zwischen den Tacoma Timber Wolves und den Texas Rattlers. Beide Teams starteten stark und geben sich nichts, hier im Wolf Cave. Sehen wir uns noch mal die Highlights aus der ersten Halbzeit an, bevor die nächste Runde startet.“ Das Trideo zeigt einige der Highlightszenen aus den bisherigen Runden. In einer Ecke des Raumes wird es unruhig, als ein Zwerg von seinem Platz aufspringt, wutentbrannt seinen Stetson auf den Tisch wirft und laut ruft, „So ein Drek! Das war doch eindeutig ein Foul ihr Volltrottel!“. Der zu vernehmende Südstaatenakzent lässt darauf schließen, dass es sich dabei um einen Fan der Rattlers handeln muss. Und selbst wenn er kein Fan der Combat Biker ist, dann kommt er zumindest aus den CAS, genau wie die Rattlers. Noch bevor er sich weiter über die gezeigten Szenen aufregen kann, schaltet das Bild zurück in den Wolf Cave. „Nur noch wenige Sekunden bis zum Start von Runde 35! Beide Teams stehen bereit und warten auf den Bogey.“. Die Zeituhr in der Arena zeigt 30 Sekunden. Der Zwerg setzt seinen Stetson wieder auf, ext sein Bier und ordert direkt zwei neue. Er fläzt sich wieder auf seinen Stuhl und legt die Beine auf den Tisch. „Da kommt die Zitterzeit. Es gibt 23 Sekunden extra für diese Runde!“, kommentiert der Sportreporter. Pünktlich zum Start gibt es zwei neue Biere für den zwergischen Gast, der genau wie viele der anderen Barbesucher gespannt das Geschehen im Trideo verfolgt.


Charles „Blueberry“ William Lee III

Blueberry ist der Südstaatler wie er im Buche steht, CAS-Flagge, Cowboystiefel und Stetson. Als Zwerg auf einer der zahllosen automatisierten Großfarmen der CAS geboren, verbrachte Charles seine Jugendjahre mit der Grenzsicherung gen Süden, Schlägereien und dem Erschießen von Dingos. Nach einer verpatzten Karriere bei Lone Star und der Armee wurde er kurzerhand Bounty Hunter. Im letzten Crash verlor er seine SIN, seither arbeitet er off-the-record und abseits der Steuer – was ihn nicht groß stört.

Blue ist ein typisches Alphamännchen. Er tendiert zum Einzelgängertum, arbeitet aber regelmäßig mit Teams zusammen – solange diese tun, was er sagt. Er hat schließlich die Erfahrung. Mit anderen Anführertypen hat er so seine Probleme – was aber nichts ist, was man nicht durch eins in die Fresse oder einer Runde Bier regeln kann.

Außerdem mag er seinen Job, und ist gut in dem was er tut. Ganz egal ob die Bounty tot oder lebendig, Metamensch oder Großwild ist. Er bevorzugt eindeutig die direkte Herangehensweise an ein Problem, ist aber durchaus von subtilen Methoden zu überzeugen.


Den Anfang der Reihe macht Charles William Lee III, in den Schatten auch als Blueberry bekannt. Wenn man die typischen Südstaaten-Klischees bedient, bekommt man einen sehr interessanten Charakter. Er ist der Con-Charakter von Ingo (Twitter: @Streamhammer).


Habt ihr eine Connection, einen Runner, oder einen NSC, den ihr gerne teilen, oder einfach nur vorstellen möchtet? Dann lasst es mich wissen über ein Kommentar, per Twitter oder per Mail.

Friday Night at Jeff’s Bar II

shadowrunbar

©RYANMERCUREY, Shadowrunbar


Spielleiter Material

Weiteres Material zu Jeff’s Bar.

Jeff „Gasolin“ Newman

Jeff trat mit 18 Jahren der UCAS-Army bei und verpflichtete sich insgesamt für 12 Jahre. Nach seiner Grundausbildung wurde er einer Aufklärungseinheit zugeordnet und erhielt speziell dafür einiges an Cyberware eingepflanzt. Nach seiner aktiven Dienstzeit arbeitete er für einen seattler Rennstall in der beliebten NASCAR-Serie. Fünf Jahre lang fuhr er selber einen Rennwagen und für zwei weitere Jahren war er als Mechaniker tätig. Nach seiner Entlassung suchte er eine neue Herausforderung, in der er seine gelernten Fähigkeiten einsetzen konnte. So verschlug es ihn in die Schatten. Er schloss sich einem seattler Runnerteam an. Bei seinem letzten Run explodierte ein Fluchtfahrzeug, welches Jeff steuern sollte. Dabei verlor sein linken Arm und sein linkes Bein. Beides lies er durch Cybergliedmaßen ersetzen. Nach diesem Erlebnis hing er seine Runnersachen an den Nagel und startete mit seiner eigenen Bar in Bellevue.

jeff_gasolin_newman

Sein Fuhrpark umfasst eine Motorrad, ein Auto und ein Lieferwagen für die Bar.

jeff_fahrzeuge

Thomas „Blackout“ Harvick

Auch Thomas arbeitete als Runner und bereiste dabei viele Teile von Amerika. Dadurch kennt er sich in einigen Staaten gut aus und kann Informationen dazu geben. Bei einem Auftrag lernte er Jeff kennen und sie hatten einige gemeinsame Runs zusammen. Während er in Amazonien unterwegs war, wurde seine Gruppe von einem Runner verraten und er entkam haarscharf aus Amazonien. Seit dem sucht er diesen Runner und will sich für den Verrat revanchieren. Der Verrat führte auch dazu, dass er als gesuchte Person gilt und ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wurde.

thomas_blackout_harvick

Lucia „Alpha“ Alvarez

Jeff lernte Lucia zum Ende seiner Dienstzeit in der UCAS-Army kennen. Sie stieg schnell in den Rängen auf und schaffte es bis zum Second Lieutenant. Sie verlängerte ihre Dienstzeit nicht weiter und versuchte sich danach einige Jahre in Mixed Martial Arts. Mit ihren Gewinnen konnte sie zumindest die Rechnungen zahlen, den Rest verspielte sie manchmal bei verschiedenen Buchmachern oder Wettbüros. Als sie Jeff wiedertraf bot dieser ihr einen Job in seiner Sicherheitsmannschaft an.

lucia_alpha_alvarez


Information

Anfang November soll die Serie „Friday Night at Jeff’s Bar“ losgehen. Dabei wird immer eine Connection, ein Runner, oder ein NSC vorgestellt. Daher auch hier nochmal mein Aufruf an euch.

Wenn ihr eine Connection, einen Runner, oder einen NSC habt, den ihr gerne teilen, oder einfach nur vorstellen möchtet, dann schickt ihn mir zu und er wird Bestandteil der Serie. Gerne auch mit einer eigenen Hintergrundgeschichte.