RPG-Blog-O-Quest #022: Über den Tellerrand

Der Blog-O-Quest zieht weiter seine Runden. In diesem Monat schickt uns Doctore Domani mit seinen Fragen gedanklich „Über den Tellerrand„.

1. Letzten Monat habe ich mir Mario Kart 8 Deluxe für die Switch geholt und das war eine sehr gute Entscheidung, weil ich mich sofort zurückversetzt fühlte, in die alten SNES und N64 Zeiten. Wo man sich Nachmittags zu zweit, oder viert zusammengefunden hat und gemeinsam vor einem TV Mario Kart gespielt hat und es noch nicht so einen neumodischen Kram wie Internet gab.

2. Zurzeit lese ich nichts bestimmtes und finde es größtenteils inspirierend. Meine lese-relevanten Interessen fliegen im Moment hin und her. Daher habe ich viele verschiedene Sachen in die ich mich einlese, bzw. viele Informationsquellen die ich bearbeite. Wenn ich damit fertig bin, dann warten allerdings noch vier Shadowrunromane, Der Dunkle-Turm-Zyklus und vielleicht noch American Gods auf mich.

3. Das Beste, was ich in den letzten Monaten erlebt habe, war die Amazon-Prime Serie American Gods. Die verschiedenen Aspekte von Mythologie, Glauben, Religion und Folklore werden m.M. nach gut miteinander verbunden und treffen auf das Alltagsleben der Menschen und ihren eigenen Glaubensvorstellungen in den Vereinigten Staaten. Ich habe lange nicht mehr so gut gelacht. Gleichzeitig hat es der gleichnamige Roman von Neil Gaiman auf meine Liste der noch zu lesenden Bücher geschafft.

4. Dahingegen war der Sommeranfang ziemlicher Mist, weil jetzt die Haupturlaubszeit beginnt und meine Mitspieler und ich jetzt seltener zu unseren regelmäßigen Runden zusammenkommen. Aber das ist jedes Jahr so und man hat sich daran gewöhnt. Schließlich hat sich jeder seinen erholsamen Urlaub verdient. Die freie Zeit kann man auch gut für andere Sachen verwenden. Ich komme wieder dazu einige liegengebliebene Sachen aufzuarbeiten, oder mir für die zukünftigen Runden etwas vorzubereiten.

Neben dem Sommeranfang war auch SHERLOCK Staffel 4 ziemlicher Mist. Die erste Folge war sehr gut, aber danach ging es leider steil bergab. Vielleicht war ich auch zu gehypt auf die neue Staffel und hatte zu hohe Erwartungen. Die aktuelle Staffel wird den vorherigen Staffeln einfach nicht gerecht. Dieser Qualitätsabfall passt nicht zur Serie und ich würde es Schade finden, wenn das Kapitel SHERLOCK damit geschlossen wird.

5. Wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich gerne in meiner exorbitanten großen Strandvilla leben und jeden Tag am Strand oder dem eigenen Pool chillen. Nebenbei einige CAD, Architektur und Design Lehrgänge/Seminare besuchen und mich mit entsprechenden Material und Utensilien ausrüsten. Ein paar namhafte Künstler mit Spezialgebiet Cyberpunk und einen Ghostwriter beschäftigen. Nachdem ich mich gezielt bei The Topps Company und CGL eingekauft habe, wurde ich ab und an mal ein Abenteuer-/Quellenbuch mit ordentlich Zusatzmaterial für Shadowrun veröffentlichen.

 

RPG-Blog-O-Quest #021: Blogs

In diesem Monat beehrt uns Würfelheld mit den Fragen zum Blog-O-Quest. Sein Thema dreht sich rund um den eigenen Blog.

1. Warum hast Du Deinen Blog gegründet/gestartet?

Die grundlegende Idee war damals einen Ort zu haben, an dem ich meine Sachen zum Thema Shadowrun zusammenhalten kann. Das sollte sowohl meine Sachen als Spielleiter und auch als Spieler sein. Sachen wie Abenteuer, NSC’s & SC’s, Charaktertagebuch, Antagonisten, Konzerne, Grundrisse usw. Quasi eine digitalisierte Form von vielen handschriftlichen Sachen die ich mir irgendwann mal aus dem Kopf gedrückt habe.

2. Hat sich Dein Blog so entwickelt wie erhofft?

Im Grunde ganz anders als es ursprünglich mal gedacht war. Meinen eigenen Kram packe ich immer noch auf die Website und diese werde auch rege frequentiert. Anscheinend gibt es viele Leute da draußen, die auf die Schnelle mal etwas für Shadowrun suchen. Aber ich bin dann auch dazu übergegangen über mehrere Shadowrun bezogene Sachen zu schreiben, wie zum Beispiel Neuveröffentlichungen, Novapuls usw., und an Dingen wie dem Karneval, oder Blog Quest teilzunehmen. Hin und wieder schreibe ich auch mal was zu anderen Rollenspielen, wie die Zusammenfassung der DEdR-Kampagne für Pathfinder.

3. Wird es 2017 auf Deinen Blog kostenlose Abenteuer geben? Wenn „ja“ für welche Systeme?

Ich denke schon und wenn dann natürlich für Shadowrun. Das erste gab es ja schon in Verbindung mit dem Karneval im April: Überfall auf die Eisdiele

4. Was wünscht Du Dir von Deinen Followern?

Ich bleibe bei der Top-Antwort: Feedback.

Aber ich bin auch froh über jeden wiederkehrenden Leser. Ich kommentiere selber auch eher selten und bin mehr der stille Leser. Von daher kann ich es auch verstehen.

5. Welche drei anderen Blogs verfolgst Du am liebsten?

Wirklich aktiv verfolge ich keinen Blog. Ich hole mir immer einen Überblick im Reader und wenn mich etwas interessiert, dann lese ich auch den entsprechenden Beitrag dazu. Ab und zu am Tag schaue ich dann auch mal bei rsp-blogs.de vorbei um auch von Beiträgen zu erfahren die ich nicht im Reader habe. Wenn ich mein Surfverhalten in Sachen Blogs zusammenfasse, dann würden die folgenden Blogs am meisten von mir aufgerufen:

  1. rsp-blog – Als Anlaufstelle für Beiträge von allen teilnehmenden Blogs und dem angeschlossenen Forum
  2. Greifenklaue/Würfelheld – Beide berichten über ein weites Spektrum an Themen
  3. d6ideas – Beiträge zu vielen verschiedenen Systemen

Bonusfrage: Was würdest Du gerne an Deinem Blog ändern wollen?

Vor ein paar Wochen hätte ich noch gesagt werbebefreit, aber das habe ich vor einiger Zeit erledigt. Ansonsten bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Am liebsten würde ich was an den Tools für die Beitragserstellung ändern. Besser Funktionalitäten und vor allem die Möglichkeit vernünftige Tabellen einzufügen. Das was WordPress da im Moment abliefert, finde ich bescheiden. Vielleicht würde ich noch hier und da ein Shadowrun assoziiertes Bild einfügen, aber das kommt darauf an, ob es in das aktuelle Bloglayout passt und sich für mich nicht so darstellt als ob die Seite überladen wirkt.

RPG-Blog-O-Quest #020: Brettspiele

In diesem Monat beehrt uns Spiele im Kopf mit den Fragen zum Blog-O-Quest. Sein Thema betrachtet den schwindenden Unterschied zwischen Rollen- & Brettspiel.

1. Hast Du bereits ein Brettspiel gespielt, dass Dir ein vergleichbares Erlebnis wie ein Rollenspiel vermittelt hat?

Am nächsten dran an diesem Erlebnis war Descent: Die Reise ins Dunkel (Zweite Edition) und seine Erweiterungen. Ein Spieler übernimmt hier die Rolle des Overlord, ähnlich eines SL im P&P, und die weiteren Spieler übernehmen die Rolle von einem der unzähligen Helden. Mittlerweile gibt es auch 2, oder 3 fertige Kampagnen die sich in unterschiedliche Begegnungen unterteilen. Mit der Zeit sammeln die Helden Erfahrung, finden und kaufen neue Ausrüstung und können neue Fertigkeiten lernen. Ziemlich ähnlich zum P&P-Pendant.

Ein weiteres Spiel was mir dazu noch einfällt ist Die Legenden von Andor und Erweiterung. Dieses ist nicht so komplex wie Descent und die Spieler spielen gemeinsam gegen das Spiel, aufgrund einer anderen Spielmechanik, aber vom Setting und Aufbau her, bekommt man auch ein vergleichbares Erlebnis.

2. Brettspiele buhlen gerade auf Kickstarter mit opulenter Ausstattung wie Miniaturen, Spielbrettern und Markern. Hast Du schon ein Brettspiel für Komponenten ausgeschlachtet, die Du dann im Rollenspiel eingesetzt hast?

Nein bisher nicht. Und wenn dann würde ich dies vielleicht wegen den enthaltenen Ideen für Abenteuer machen und nicht wegen der Komponenten.

3. Spinnen wir diesen Gedanken weiter: Einige Systeme bieten inzwischen Einsteigerboxen an, die eben mit Bodenplänen, Markern oder fertigen handlichen Beispielcharakteren das Erlernen eines neuen Rollenspiel greifbarer machen. Vermisst Du in diesen Produkten noch weiteres hilfreiches Material, oder sähest Du vielleicht gern, dass weiterführende Publikationen das Boxkonzept mit beigefügten Komponenten fortführten?

Ich finde das Einsteigerboxprinzip eine gute Sache. Man bekommt alles was man braucht um direkt mit einem Spiel loszulegen. Allerdings sehe ich keinen Grund dazu, dass auch bei weiterführenden Publikationen jeweils eine Box dabei ist. Meistens sind diese Erweiterungen nur regeltechnisch, oder beinhaltet weiteres Hintergrundmaterial, aber es ändert ja nicht grundlegend die Regeln aus dem GRW.

4. Einige der beliebtesten Rollenspielwelten wie z. B. DnD, DSA oder Warhammer setzen parallel auf Brettspielumsetzungen. Kommt bei Dir auch davon etwas regelmäßig auf den Spieltisch?

Regelmäßig wäre etwas zu weit gegriffen, da ich dafür wenig Zeit habe. In meiner Sammlung habe ich auch nur Arkham Horror zu verzeichnen, welches in der Call of Cthulhu Welt angesiedelt ist.

5. Als Abenteuermodul für das Rollenspiel ein alter Hut, bei Brettspielen ein neuer Trend und als Abzocke verschrien: Kampagnen- und Einmal-Spiele wie zum Beispiel Pandemic Legacy, T.I.M.E Stories oder Escape Rooms wollen neben einem einmaligen Spielerlebnis erst gar keinen Wiederspielwert bieten. Reizen Abenteuermodule und derartige Brettspiele Dich dennoch?

Punkt Nummer eins, das Spiel muss mich überzeugen. Der zweite Gesichtspunkt wäre ein vertretbarer Preis. Und als dritten Punkt würde ich auch den Umfang und vielleicht auch neues Material betrachten. Wenn das alles stimmt, dann würde ich ein Modul/Erweiterung kaufen.
Ich habe T.I.M.E auch im Regal stehen, bin aber bisher nicht zum spielen gekommen, aber laut Rezensionen soll es sehr gut sein, auch wenn man es nur einmal durchspielen kann. Und wenn ich mir die aktuellen Preise für die weiteren Fälle ansehe, dann finde ich 8€ in Ordnung.
Nehme ich zum Beispiel Descent und dafür würde ein Erweiterung erscheinen, die nur eine neue Kampagne enthält und sonst nichts und diese würde zum normalen Preis angeboten, was in etwa 17 – 25€ sind, dann würde sie nie bei mir im Schrank landen.

Bonusfrage: DnD 5e erscheint dieser Tage überraschend in einer deutschen Fassung. Hast Du auch Interesse an einer Übersetzung der aktuellen DnD-Brettspiele wie etwa Lords of Waterdeep oder Dungeon?

Ich freue mich schon darüber, dass man es wirklich geschafft hat die P&P-Sachen zu übersetzen. Die Brettspiele besitze ich nicht und wenn, dann würde es auf die Art der englischen Texte ankommen, ob sich eine Übersetzung lohnt.

RPG-Blog-O-Quest #019: Begegnungen

Da hätte ich es ja fast verpennt und die aktuellen Fragen ausgelassen. In diesem Monat kommen die Fragen zum RPG-Blog-O-Quest von Nerd-Gedanken, Thema: Besondere Begegnungen.

1. Der absolut lustigste, aber auch nervigste NPC, der mir jemals im RP begegnet ist, war Minsk Hamster Boo , weil er dauerhaft einen Slot belegte, den man für andere Sachen hätte nutzen können.

2. Welche Begegnung möchtest Du auf Spielerseite wirklich niemals erleben und warum?

Da habe ich keine Berührungsängste, ein Held stellt sich jeder Herausforderung.

Naja gut, eine Gruppe von Cyberzombies die mit brandaktueller MilSpec ausgerüstetet sind und im Spezialeinsatz für einen MegaKon unterwegs sind. Denn eine solche Begegnung endet mit hoher Wahrscheinlichkeit im Charaktertod.

3. Als mir die Führungsriege/das Who’s who der Yakuza des RRP bei/in einem Restaurant begegnet ist, brauchte mein Charakter verdammt viel Glück, um die Sache zu überleben.

4. Was hältst Du von Zufallstabellen, um Begegnungen als Spielleiter auszuwürfeln und benutzt Du selbst welche? (wenn Du selbst kein Spielleiter bist: benutzt der SL Deiner Rollenspielrunde Zufallstabellen?)

Das Prinzip der Zufallstabellen für Begegnungen finde ich zwar interessant, aber für mich nicht nutzbar. Ich lasse die Spieler lieber in Ruhe reisen, erkunden und nachforschen, als sie in regelmäßigen Abständen mit Zufallsbegegnungen zu nerven. Während der DEdR-Kampagne fand ich die schon beschriebenen Kämpfe in den einzelnen Kapiteln lang und zeitaufwändig, da hielt ich es für wenig nutzbringend die Spieler auch noch mit Begegnungen herauszufordern, die die Spielzeit der Kampagne wahrscheinlich nochmal um einiges verlängert hätten.

5. Leider ist mir in all den Abenteuern noch nie ________ begegnet, was wirklich schade ist, da ich ihn/sie/es ________ finde.

Sei es als SL, oder Spieler, ich bin bisher so vielen NSC’s, Monstern, oder sonstigen Dingen in Shadowrun begegnet, das hier kein Wunsch offen bleibt.

RPG-Blog-O-Quest #018: Magie und Technik

Der Monat ist schon halb rum, also Zeit sich mit den aktuellen Fragen des RPG-Blog-O-Quest zu beschäftigen. Das Thema ist in diesem Monat „Magie und Technik“.

1. Magie und Technik im selben Setting?

Das kann sehr gut funktionieren. Für mich muss der jeweilige Sachverhalt nur vernünftig erklärt werden können und sich in das Setting einfügen. So hat man bei Shadowrun die Theorie der Manazyklen und damit die Wiederkehr der Magie. In Star Wars sind es die Mediclorianer und die symbiotische Lebensweise mit diesen, die es jemanden erlauben die Macht zu nutzen. Selbst im Cthulhu-Mythos gibt es Zauber und auch Technik, die von den Mythoskreaturen verwendet werden können und mit denen man als Spieler in Berührung kommen kann. In Pathfinder geht man genau den anderen Weg. Hier ist es die Technik die sich in das Setting einpasst und mit Numeria ein eigenes Land mit Geschichte spendiert bekommen hat.

2. Ein abgestürztes UFO als Dungeon?

Klar, warum auch nicht. Es macht wahrscheinlich je Setting mehr, oder weniger Sinn in einem gelandeten/abgestürzten UFO unterwegs zu sein.

3. Hast Du schonmal einen Roboter/Droiden/Cyborg gespielt und war das wie bei jedem anderen {N}SC oder hatte das eine besondere Note?

Nein.

Dies wäre in Shadowrun auch schwierig, da man als Cyborg ziemliche geistige Probleme hat und dauerhaft auf Wartung von spezialisierten Personal angewiesen ist, mal ganz von den Kosten für die ganze Cyberware abgesehen und das man sich im Besitz eines Konzerns befindet.

Ich glaube Pathfinder bietet auch die Möglichkeit einen Androiden/Roboter als Rasse zu spielen. Dazu bin ich aber auch noch nicht gekommen es aus zu probieren.

4. Was hältst Du von einem Ansatz wie bei Numenera, wo Technik zur Magie wird?

Den Weg den Numenera geht ist durchaus interessant. Es spielt mit dem Faktor Zeit und dem Entdecken von längst vergangenen hoch technisierten Dingen. Wenn wir mit unserer heutigen Technik einige Jahrhunderte zurückreisen würden, dann würde diese auch wie Magie erscheinen. Allerdings sehe ich beide Begriffe in Bezug auf das Rollenspiel separat und auch bei Numenera bleiben die technischen Geräte nun mal Technik.

5. Was hältst Du von Magie {PSI/die Macht} in SciFi-Settings?

Solange es sich in das Setting einpasst habe ich damit kein Problem und sehe es wie bei Star Wars mit der Macht als einen bedeutenden Spielbestandteil.

Bonusfrage: Welches war das letzte Buch, welches Dich rollenspielerisch beeinflußt hat, ohne ein Rollenspielbuch zu sein? Inwiefern hat es Dich beeinflußt?

Das war von Paolo Soleri, „Arcology: City in the Image of Man„. Es hat mich in zwei Dingen „beeinflusst“, oder eher gesagt inspiriert. Zum einen, dass ich es irgendwann nochmal schaffen wollte eine Arkologie für Shadowrun zu erschaffen. Zum anderen haben seine verschiedenen Skizzen und Ideen mir verschiedenen Ansätze zum Aussehen und groben Gliederung einer Arkologie gegeben.

RPG-Blog-O-Quest #017: Rollenspielzubehör

Neuer Monat und neue Fragen für den RPG-Blog-O-Quest. Diesmal mit dem Thema Rollenspielzubehör.

1. Welches Rollenspielzubehör hast Du zuletzt gekauft und warum?

Die letzte Errungenschaft waren ein paar neue Würfel (Space Roller), denn Würfel kann man nie genug haben und diese passen auch noch gut zu Shadowrun.

2. Hast Du schon mal Zubehör gebastelt (Beweisfotos wären toll) und dieses auch eingesetzt?

Da ich handwerklich zwei linke Hände habe, überlasse ich das Basteln lieber Leuten die sich damit auskennen und ein Talent darin haben. Ich schreiben mir dann lieber Programme die mich in meinen SL-Aktivitäten unterstützen (Ini-Tracker, NSC-Datenbank, Spielleitertool usw.).

3. Planst Du derzeit weitere Käufe und/oder Basteleien?

Nein.

4. Hast Du Battlemap-Erfahrungen?

Ich sag mal jein. Habe mich hier lediglich mal mit Roll20 beschäftigt und ein bisschen rum gespielt, mehr aber auch nicht.

5. Was hälst Du von Token, Miniaturen, TriFolds, Countern, Pöppeln und was bevorzugst Du ggf.?

Schönes Gimmick, aber für meinen Spielstil brauche ich diese Dinge nicht.

RPG-Blog-O-Quest #016: Jahresrückblick 2016

Neues Jahr und neue Fragen zum RPG-Blog-O-Quest. Diesmal mit einem Rollenspielrückblick auf das vergangene Jahr.

1. Für 2017 hab ich mir in punkto Rollenspiel vorgenommen mindestens genau so viele Spielsitzungen wie im letzen Jahr hinzubekommen und vielleicht endlich mal eine Runde Cthulhu zu spielen.

2. Das beste/einprägsamste Erlebnis 2016 in Deiner Rollenspielrunde war der Abschluss der „Das Erwachen der Runenherrscher“-Kampagne.

3. Welches Rollenspielprodukt hat Dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut?

Das waren die Space Roller, ein unterstütztes Kickstarter Projekt von mir. Dabei handelt es sich um ein paar futuristisch aussehende Würfel mit Glow-Effekt.

4. Welchen SC hast Du am meisten gespielt in 2016 , welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern?

Das wird für Shadowrun 5 mein elfischer Technomancer Shodan gewesen sein. Er unterschlägt gerne mal ein paar Nuyen, frei dem Motto „Wenn es keiner mitbekommt, dann muss ich auch nicht teilen“. Bedeutendster Fund waren 100.000 Nuyen bei einer toten Kontaktperson. Zwei weiterer Mitspieler konnten allerdings sehen das ich das Geld einsteckte und so musste ich es zumindest nur mit zwei weiteren Chummern teilen, anstatt mit der ganzen Gruppe, die immerhin aus sechs Leuten besteht. So konnte ich mit Finderlohn-Bonus immerhin noch 40.000 Nuyen behalten.

5. 2016 gilt als Jahr vieler toter Promis. Gab es auch tote SC {oder prominente NSC} in Euren Runden?

Ich glaube in der Pathfinder-Kampagne gab es nochmal den ein oder anderen toten, aber wiederbelebten SC.

Bonusfragen: Da der RSP-Blog-Karneval gerade 5 geworden ist, welches war Dein{e} Lieblingskarneval{s}? Gibt es ein Thema, welches Du Dir dort wünschen würdest?

Einen wirklichen Lieblingskarneval habe nicht. Aber es gab einige sehr interessante Themen, zu denen eine Menge an interessanten Artikeln zusammen gekommen sind. Zum Beispiel „Zufallstabellen“, „Locations“, „Artefakte“, „Durch unbekannte Pforten“ und „Geld, Gold und Schätze“. Ein Thema welches ich gerne sehen würde, wäre „Mein Dungeon, mein Monster, mein Abenteuer“.

RPG-Blog-O-Quest #015: Monster

Ein weiterer Nachtrag zum RPG-Blog-O-Quest. Diesmal aus dem Monat Dezember mit dem Thema Bestiarium.

1. Welches Monster ist Dein Favorit und warum?

In Shadowrun spiele ich ganz gerne mal einen Vampir als „Monster“/Gegner aus. Ihre Regenerationsfähigkeit kann die Spieler manchmal zur Verzweiflung führen. Dazu kommt noch, dass alle Vampire magisch aktiv sind und wenn sie sich diesem auch bewusst sind, dann können sie sehr mächtige Zauberer, Magieradepten, oder Adepten sein. Was ihnen zusätzliche Fähigkeiten verschaffen kann.

2. Dein bisher prägendes Monster-Erlebnis war?

Das war in der „Das Erwachen der Runenherrscher“ Kampagne die ich leitete. Hier gibt es zu Beginn des vierten Kapitel einen Überfall auf das kleine Dorf Sandspitze. Beteiligt sind mehrere Steinriesen + Anführer, Schreckensbären und ein roter Drache. Während die Steinriesen aus mehreren Richtungen das Dorf angreifen und somit die Charakteren unter Zeitdruck geraten, wo sie zuerst helfen sollen, kommt ab einem bestimmten Zeitpunkt der rote Drache mit ins Spiel. Dieser unterstützt den Angriff aus der Luft und sorgt für weiteres Chaos. Er lässt sich zwar nicht direkt mit den SC’s ein, aber die Zerstörung die er verursacht und die zusätzliche Bedrohung für das Dorf ist enorm und lässt die Spieler noch mehr schwitzen.

3. Wenn ich ein/e Drache wäre, würde ich zuerst meinen Hort aufsuchen und mit meinen unermesslichen Reichtümern internationale Unternehmen aufkaufen.

4. Wie findest Du in Deinem Lieblingssystem die gebotenen Monster?

Shadowrun bietet, im Gegensatz zu anderen Systemen, eine übersichtliche Menge an „Monstern“ an. Diese können als mundane/erwachte Critter, Infizierte, Geister, E-Geister oder KI’s unterwegs sein und fügen sich gut in die 6. Welt ein. Wenn man als SL mal etwas ausgefallenes braucht, so kann man mit Hilfe von Magie, Cyberware, oder Bioware Lebewesen verstärken und als Waffen einsetzen, oder man kann auf mythologische Kreaturen (Minotaurus, Hydra etc.) zurückgreifen und diese wieder zum Leben erwecken. Auch bei der Erschaffung von metamenschlichen Gegnern hat man als SL viele Auswahlmöglichkeiten und kann sich mit den diversen Baukästen austoben.

5. Ich wünsche mir, das Monster Laserhai.

© redbubble.com, theshirtnerd

RPG-Blog-O-Quest #014: OnePages

Hier noch der Nachtrag zum RPG-Blog-O-Quest aus dem Monat November. Das Thema war Onepages und damit passend zum startenden WOPC im Dezember.

1. Spielst Du Onepage-Abenteuer? Was magst Du an ihnen, wo siehst Du ihre Vor- und Nachteile?

Ich persönlich nutze keine Onepage-Abenteuer zum spielen. Dafür ist mir der Informationsgehalt zu wenig. Allerdings kann man sie gut als Ideengeber verwenden, wenn man als SL etwas kreativen Anreiz braucht.

Vorteil:
– Kompakt
– lässt sich auch on the fly leiten/spielen
– alles Notwendige für das Abenteuer ist vorhanden

Nachteil:
– minimalistisch
– Informationsgehalt

2. Mein liebster Onepage ist mir bisher nicht begegnet.

Wie oben schon gesagt, kann ich hierzu leider keinen nennen. Für Shadowrun 5 kann jeder Interessierte zwei Onepage-Abenteuer aus der Reihe „Schnell und Dreckig“ von Pegasus kostenlos bekommen.

3. Neben Abenteuern würde ich gerne mehr Hintergrundinformationen als Rollenspielmaterial auf einer Seite sehen, weil diese auch Teil eines Systems sein können.

So etwas können zum Beispiel Informationen zu Gruppierungen und ihren Aufbau und Mitglieder sein. Oder Informationen zu Unternehmen und deren offizielle und geheime Zielsetzungen, Forschungsfelder, etc sein, wenn ich mal das Shadowrun-Universum betrachte.

4. Wenn ich einen Onepage schreiben würde, müsste unbedingt ______________________ mit rein, weil _____________________________.

Wenn ich wirklich mal einen OnePager schreibe, dann würde ich dies als eine Art Informationsblatt für Hintergrundinformationen gestalten. Ob dabei irgend etwas unbedingt enthalten sein müsste, könnte ich jetzt so nicht sagen. Das hängt dann doch stark von dem ausgewählten Thema ab und zu was ich Informationen anbieten würde.

5. Als Thema würde ich mir kein spezielles für den WOPC wünschen, weil ich es gut finde, dass es eine Auswahl an mehreren Themengebieten gibt und man sich frei entscheiden kann welches man als Grundlage verwendet.

 

RPG-Blog-O-Quest #013: Horror und Halloween

Im aktuellen Blog-O-Quest stellt Würfelheld seine Fragen zum Thema Horror und Halloween. Schauen wir mal was es da so gibt.

1. Zockt Deine Spielrunde zu Halloween und wenn ja, gibt es dann ein spezielles Ritual?

Je nachdem wie der Tag im Kalender fällt, kann es sein das man zu einer Runde zusammenkommt. Dann wird aber ganz normal gespielt, wie sonst auch immer.

2. Welches ist Dein Lieblings-Horror-Abenteuer (und warum) ?

Gibt es keins.

3. Welche Untoten kommen deiner Meinung nach zu schlecht weg und warum?

© wowwiki.wikia.com

Hier fällt mir spontan die Abomination ein, wie man sie aus WoW kennt. Sie kommt in dem Sinne schlecht weg, weil es sie so gar nicht gibt. Als SL müsste man sie sich selbst zusammenbauen mit Hilfe von Monsterbaukästen (Pathfinder, D&D), oder sich etwas überlegen, wie man diesen Untoten wertmäßig darstellen kann.

4. Welches ist das schlimmste Phantastik-Werk zu diesem Thema?

Freddy vs. Jason

5. Welches Rollenspiel bildet, deiner Meinung nach, den Halloween-Horror am besten ab?

Wenn man speziell von dem Halloween-Horror spricht und damit Micheal Myers meint, dann würde ich unter Umständen zur World of Darkness – Slasher tendieren. In der Myers als Slasher die Stadt zu Halloween unsicher macht und terrorisiert. Für Horror im allgemeinen würde ich wohl zu Call of Cthulhu und seinen Derivaten tendieren. Ich behaupte mal, wenn man sich als SL reinhängt, dann kann man mit einigen Systemen & Settings eine Horroratmosphäre erzeugen kann.

RPG-Blog-O-Quest #012: Money, Money, Money

Im aktuellen Blog-O-Quest stellt Greifenklaue seine Fragen zum Thema Hobby Rollenspiel und Geld. Schauen wir mal was es da so gibt.

1. Wie groß ist Dein durchschnittliches monatliches Rollenspielbudget (z.B. bezogen auf ein Jahr geteilt durch zwölf)?

Wenn ich mal so meine Ausgaben vom letzten Jahr zu Grunde lege, dann dürfte ich so bei 20-25€ pro Monat gelegen haben. Das hängt aber immer stark davon ab, ob es interessante Kickstarter zum unterstützen, oder neue Produkte zu kaufen gibt.

2. Wieviel gibst Du typischerweise für eine Sitzung aus und wo ist Deine Schmerzgrenze (z.B. für Essen, Knabbereien, Trinken, Anfahrt, Material, etc.)?

Die Summe wird sich irgendwo zwischen 10 – 15€ bewegen. Meine absolute Schmerzgrenze wären ~50€, wenn eine Sitzung gleich einen Abend bedeutet.

3. Für welche Art von RPG-Gimmicks würdest Du Geld ausgeben (z.B. im Rahmen eines Kickstarts, vielleicht magst Du aber auch die DSA-Notizbücher oder Cthulhu-Plüschies)?

Da gibt es weniges und es muss mir einfach gefallen. Wenn ich mal so über meine Sachen gucke, dann sind das sowas wie ein Spielleiterschirm für häufig gespielte System, offizielle Würfelsets (Shadowrun, D&D, Cthulhu), ausgefallene Würfel die man zum Beispiel nur über Kickstarter erhält, unübliche und kreative Würfelbehältnisse.

4. Bei DSA oder Earthdawn gab es zuletzt drei unterschiedliche Ausgaben: die saugünstigen Sparausgaben mit wenig Illus, die Normalausgabe und die teurere Sammlerausgabe, z.B. in (Pseudo)-Schlangenleder für Earthdawn. Welche Art Ausgabe bevorzugst Du für Dein Lieblingssystem, welche für ein System, welches Du mal eben ausprobieren möchtest? Und wo wir gerade dabei sind: Numenera hat es vorgemacht … Box oder Hardcover? Oder ganz anders? 

Für das Lieblingssystem darf es gerne die Sammlerausgabe sein, dabei spielt dann auch Geld keine Rolle. Bei SR5 war die Auflage damals auf 1000 Stück für das GRW begrenzt, da war ich auch bereit die 50€ zu investieren. Für Systeme die ich noch nebenbei spiele, oder die mich interessieren, reicht mir vollkommen die Standardvariante und diese dann in PDF-Form.

5. Spendenaktionen im Rollenspiel, egal ob die Ulisses-Charity auf der Ratcon (via Nandurion), das Bundle of Holding oder Spendenbundle bei DriveThru / RPG Now – wie stehst Du dazu?

Grundsätzlich ist es eine schöne und gute Idee. Aber irgendwo bin ich auch eigennützig und nehme so etwas nur wahr, wenn ich auch etwas davon habe. Zum Beispiel gab es im letzten Jahr, wenn ich mich nicht irre, von DriveThru mehrere Bundles zu kaufen von denen ein Teil der Einnahmen gespendet wurden. Hier hab ich auch zugeschlagen, da dort einige PDF’s dabei waren die ich mir noch holen wollte, jetzt aber in diesem Bundle weit aus günstiger waren. Man wird ja zu gewissen Zeiten nur vollgespamt mit „Spenden Sie Hier! Spenden Sie Da!“ und das lässt einen auch abstumpfen, wenn es um dieses Thema geht. Wenn dann noch großen Firmen dazu aufrufen, bin ich eh immer skeptisch. Dann spende ich lieber direkt an diese Institution und nicht über Hände Dritter.

Bonusfrage: Welches ist Dein größter Rollenspielschatz (egal, ob Buch, Box oder ultraseltener Würfel etc.)?

Das ist aktuell das Shadowrun 5 Grundregelwerk in der Limited Auflage (320/1000) sein.

RPG-Blog-O-Quest #011: Speis & Trank

Neuer Monat und damit neue Fragen für den Blog-O-Quest. Dieses Mal kommen die Fragen von Würfelheld und drehen sich rund um das Thema Speis & Trank.

1. Welche Art von Speis & Trank gibt es bei Euch typischerweise beim Spiel?

Normalerweise eine breite Palette von Süßkram und Knabbereien, mannigfaltige Variationen von Schoki, Gummitierchen, Chips und Erdnüssen. Auf Seiten der Getränke sieht es genauso aus, von Wasser über diverse Limonaden, Energiedrinks, Mixgetränke, oder Kaffee.

2. Wer kümmert sich um Knabbereien und Getränke?

Für Getränke ist jeder selbst verantwortlich und Knabberzeug bringt jeder mal was mit und diese sind dann „free for all“.

3. Während wir spielen ist Alkohol kein Problem , weil wir uns nicht zum besaufen treffen, sondern zum spielen. Dem entsprechend gönnt man sich auch nach dem Essen, oder Zwischendurch, mal ein Mischgetränk ála Rum/Whisky-Cola, oder eines der beliebten Mischbiere.

4. Obst und Gemüse am Spieltisch gibt es selten, wenn es sie gibt sind sie auch gern gesehen und schnell leer.

5. Beim großen Abend (oder Mittags-) Hunger: Wird bestellt, vorher gekauft oder selbstgekocht?

Zu 99% wird etwas von den örtlichen Lieferdiensten bestellt, oder beim Restaurant gegenüber zum Abholen. Der übrige 1% ist dann selber kochen, wie zum Beispiel ein lecker scharfes Chilli.

6. Wenn gegessen wird: Pause oder weiterspielen?

Pause.

RPG-Blog-O-Quest #010: Fantasy

Im aktuellen Blog-O-Quest stellt Greifenklaue seine Fragen zum Thema Fantasy. Schauen wir mal was es da so gibt.

1. Lieber Low- oder Highfantasy? Warum?

Highfantasy. Wenn ich schon in dem Bereich unterwegs bin dann möchte ich auch das volle Programm.

2. Mein liebstes Crossover mit Fantasy ist Shadowrun, weil es sehr gekonnt SciFi/Cyberpunk mit Fantasyeinflüssen vermischt und logisch in der Spielgeschichte erklärt.

3. An Oldschool gefällt mir das man die Spiele in seiner erdachten Grundform spielen kann. Diese sind noch frei von Erweiterungen oder Anpassungen, die man dann mit den Folgeversionen hat. Das beinhaltet auch Denkfehler, oder Unausgeglichenheiten im Spielaufbau und den Regeln. Ich selber spiele dann aber lieber die neuesten Editionen, da sie doch runder sind. 

4. Im ausgelaufenen Monat war Drachen das Thema des Karnevals. Meine liebste RPG-Anekdote mit Drachen war in Ars Magica, als ein Mitspieler mit einem einzigen außerordentlich guten Wurf einen gelegt hat und der Spielleiter noch meinte das er garnicht so schwach sei.

5. Welches ist Dein favorisiertes Fantasyvolk? Warum?

Ich denke da würde ich Elfen wählen, da sie in Shadowrun am ehesten meinen favorisierten Charakterbuild perfekt unterstützen. Außerdem fetzt Harlekin! Wer legt sich sonst aus Spaß mit einen Drachen an und legt dabei eine halbe Stadt in Schutt und Asche.

RPG-Blog-O-Quest #009: Science Fiction

Der Monat Juni dreht sich voll und ganz um das Thema Science Fiction. So kommen die Fragen diesmal wieder vom Würfelheld. Los gehts.

1. Wie bist du zur Science Fiction gekommen?

Hauptsächlich dürfte mein Vater daran Schuld sein. Wenn er zu Hause war, dann guckte er meistens Nachmittags die jeweils laufende Folge von Star Trek. Ab und zu konnte ich mich dazusetzen und mitschauen. Etwas später waren es dann die Star Trek Filme und natürlich auch Star Wars. Mittlerweile habe ich zu den beiden Themen alles gesehen und habe auch andere Sache gesehen/gelesen, die mit SF zu tun haben. Aktuell bin ich auf die neue Star Trek Serie in 2017 gespannt.

2. Was macht für dich den Reiz dieses Genre aus?

Um es kurz zusammen zu fassen, der Fortschritt der Technik, die Wandlung der Gesellschaft und neue Gefahren und Hoffnungen. Dazu folgen jetzt ein paar wahllos aneinandergereihte Beispiele:

Gene Roddenberry schuf mit Star Trek eine utopische Erde, die alle Zwistigkeiten und materiellen Ansichten hinter sich gelassen hat und vereint danach strebt, dass Weltall zu erkunden und andere Spezies kennen zu lernen. In Stargate macht MacGyver und sein Team SG-1 das Weltall, mit Hilfe des Sternentores, unsicher, befreit unterdrückte Völker und kämpft gegen die Goa’uld. In einer alten britischen Polizei-Notrufzelle reißt ein selbsternannter Doktor durch Zeit und Raum, während sein Anagramm die Erde vor außerirdischen Bedrohungen beschützen soll (Torchwood). In der Terminator-Reihe wendete sich die KI Skynet gegen die Menschen und rottete diese in einem nuklearen Holocaust fast vollständig aus. Die übrigen werden versklavt, oder kämpfen als Widerstandsbewegung gegen die Maschinen. In einem weit kleineren Rahmen fällt mir da auch noch spontan der HAL 9000 ein. Die Predatoren sehen uns als Beute und die schnuckeligen Aliens als Brutkästen für ihre Nachkommen. Den Angriff der Marsianer können wir mit Hilfe eines Countrysongs stoppen und seit Arthur Dent wissen wir, dass wir ein Handtuch und den H2G2 dabei haben sollten, wenn wir per Anhalter durch die Galaxis reisen.

3. Welche SF Rollenspiele hast du schon gespielt und was war das besondere an ihnen?

Bisher bin ich nur zum spielen von Shadowrun gekommen. Eine dystopische Welt, in der Konzerne die Macht haben und der technologische Fortschritt nicht jedermann zur Verfügung steht. Hat man genug Geld zusammen, dann kann man sich seinen Körper mit biologischen, oder technischen Upgrades versehen (Bioware, Cyberware), oder man investiert in mehr Feuerkraft durch Waffen und/oder Drohnen. Eine weitere Besonderheit des Systems ist, dass es mit einigen Fantasyeinflüssen wie Magie, Drachen, Zwerge, Elfen, Trolle, daher kommt.

4. Welcher SF Hintergrund, ob Rollenspiel, PC-/Konsolengame oder Roman ist dein absoluter Favorit und warum?

Oh man, das ist jetzt kompliziert zu wählen. Für mich wären ja Star Trek und Star Wars auf einem Level. Allerdings ist das Star Wars Franchise besser besetzt und Star Trek hat sich dort nicht so wirklich durchsetzen können. Von daher würde ich mich für Star Wars entscheiden. Es hat genau wie Star Trek das Reisen im Weltraum als ein Thema. Hinzu kommt dann noch der mystische Aspekt von der Macht. Es gibt im Gegensatz zu Star Trek natürlich mehr Vorgaben/Informationen für die bereits bestehende Galaxie, aber Erkundung und Erforschung des Weltalls ist kein leitendes Thema in Star Wars. Einmal als Schmuggler, Kopfgeldjäger, Sith, oder Jedi durch die Galaxie reisen würde mit eher gefallen, als als Sternenoffizier in engen Turboschächten zu krabbeln.

5. Welche SF Hintergrund sollte unbedingt in einem Rollenspiel umgesetzt werden und warum?

Da fällt mir spontan nur eines ein … Starship Troopers. Willkommen in der mobilen Infanterie. Im Schnellverfahren geht es durch die Ausbildung und dann ab auf den Truppentransporter Richtung Klendathu und damit in das von den Bugs kontrollierte Sternensystem, oder in ein anderes System, wo die militaristische Menschheit gerade meint Arschtritte zu verteilen. Und irgendwann kann man dann auch von sich behaupten, „Die mobile Infanterie hat mich zu dem gemacht was ich bin“. Als Rollenspiel würde ich hier schnelle Hardcore-Action mit Splatter-Effekten erwarten. Quasi eine Mischung aus Warhammer 40k, BattleTech, Halo und Quake. Unter Umständen würde es sich auch als Tabletop eignen, wenn man so etwas mag.

RPG-Blog-O-Quest #008: Kunterbuntes zum Mai

Im Monat Mai gibt es eine kunterbunte Fragenmischung von Greifenklaue zum diesmonatigen Blog-Quest. Dann machen wir uns mal an das Beantworten der bunten Mischung.

1. Muttertag und Vatertag stehen diese Woche an. Was halten eure Eltern von eurem Hobby (vor allen Dingen, als ihr noch zu Hause gewohnt habt)? Stieß das Hobby Rollenspiel auf besondere Ablehnung oder Zustimmung und wie seid ihr damit umgegangen?

Da ich zu dem Hobby erst gekommen bin, als ich zu Hause ausgezogen war, hatten meine Eltern auch keinen direkten Kontakt damit. In den letzten Jahren hatte ich ihnen es mal erklärt was das ist und damit war es das auch.

2. Heute ist Tag der Arbeit. Welcher Teil von Rollenspiel ist für Euch harte Arbeit und macht tendenziell wenig bis keinen Spaß? Welches sind Eure größten Spaßquellen im Rollenspiel?

Wirklich „harte Arbeit“ ist das Vorbereiten von Sachen, wenn man selber der SL ist. Ich würde aber nicht sagen das sie mir keinen Spaß machen. Ich habe dabei Spaß mir auszumalen, wie meine Mitspieler mit der Umwelt und den gegebenen Problemen umgehen und dann nach einer Lösung suchen. Dabei würde ich aber noch unterscheiden, wie viel man vorzubereiten hat. Wenn ich nur drei, oder vier Stichworte aufschreibe und damit leite, oder ob es eine komplexere Geschichte ist, in der man zum Beispiel viele Verstrickungen und Wendungen vorgesehen hat. Prinzipiell macht mir auch das Vorbereiten Spaß. Im Spiel selber, sei es als SL, oder Spieler, ist es ganz klar die Interaktion mit den Mitspielern und ihre Aktionen in der Welt, die den größten Spaß hervorbringen. Sei es nun Situationskomik, Dialoge mit NSC’s, oder das große Planen, um es dann doch in einer Kurzschlussreaktion komplett anders zu machen.

3. Und noch ein Nerdtag diese Woche, der vierte Mai aka „May the force (be with you)“, kurzum Star Wars-Tag. Star Wars und Rollenspiel passt meiner Meinung nach super zusammen und hat mit Edge of the Empire auch eine gute Umsetzung bekommen, welche ich auch gerne mal anspielen möchte.

4. Im letzten Monat war Rassismus das Thema des RSP-Blog-Karnevals. Hast Du outgame schon einmal einen rassistischen Vorfall in der Rollenspielszene erlebt, z.B. auf Conventions oder im Rollenspielladen?

Nein.

5. Vatertag wird ja auch gern als Entschuldigung für Alkoholexzesse benutzt. Hattet ihr in punkto Alkohol im Spiel schon einmal schlechte Erfahrungen (oder womöglich auch gute)?

Also ich brauchte noch nie einen Feiertag als Ausrede für einen Alkoholexzess, aber das ist was anderes. Klar trinkt man auch mal ein Bierchen, oder Mischgetränk während des Spielens, aber doch nie so, dass man mehr mit Trinken als mit Spielen beschäftigt ist. In unseren Runden hält sich das immer in Grenzen und manchmal entsteht dabei auch der Eine oder Andere sehr unterhaltsame Abend. Wenn es um die Charaktere in einem Rollenspiel geht, dann ist bei einigen Mitspielern der Nachteil „Alkoholiker“ ein sehr beliebter Punkt bei der Charaktererschaffung.