RPG-Blog-O-Quest #026: Wettbewerbe, Aktionen und Blogtouren

In diesem Monat kommen die Fragen seit langem mal wieder vom guten Würfelheld und sein Thema ist „Wettbewerbe, Aktionen und Blogtouren„.

1. An welchen Blogaktionen, Wettbewerben, usw. hast du bereits teiltgenommen bzw nimmst teil (bei Wiederkehr)?

– RPG-Blog-O-Quest
– RSP-Karneval
– 10 Dinge zum Zehnten
– Blogstöckchen

2. Wie sind deine Erfahrungen mit diesen?

Im großen und ganzen bisher sehr gut. Man bekommt immer interessante Antworten, oder Gesichtspunkte mit. Teilweise auch welche, über die man vorher gar nicht nachgedacht, oder die man gar nicht gesehen hat. Es können auch Diskussionen über die gelieferten Inhalte entstehen. Gerade beim Karneval kommt es für mich auf das Thema an. Hier wäge ich eher ab, ob ich daran teilnehme, oder nicht. Dank des Forums von RSP-Blogs hat man hier immer eine gute Übersicht über die laufenden und kommenden Themen.

3. Findest du das es genügend Aktionen gibt oder kann es davon nie genug geben?

Für mich ist das hauptsächlich eine Zeitfrage und Abwägen von Gesichtspunkten, ob eine Aktion von mir berücksichtigt wird. Im Moment habe ich keine weitere interessante Aktion für mich gefunden und die Aktionen, an denen ich teilnehme, sind auch genügend.

4. Würdest du gerne selber eine Aktion ausrichten und wenn „ja“ was schwebt dir vor?

Ja, würde ich gerne einmal machen. Vielleicht mal einen Karneval oder Blog-O-Quest.

5. Was wünscht du dir von bereits wiederkehrenden Aktionen und warum?

Was ich mir wünschen würde, das die Begriffe für den WOPC etwas früher bekannt gegeben werden. Letztes Jahr habe ich es aus Zeitgründen nicht geschafft etwas fertigzustellen und so ist das ganze im Papierkorb gelandet.

RPG-Blog-O-Quest #025: Finsteres & Finsterlinge

Die Fragen für diesen Monat drehen sich um das Thema Finsteres & Finsterlinge und kommen von Nerd-Gedanken.

1. Was war die bösartigste Intrige gegen die Heldengruppe Deines Charakters/Deinen Charakter, die Du bisher im Spiel erlebt hast – und wie ging die Sache aus?

Ich glaube das war noch zu Shadowrun 4 Zeiten, im guten alten RRP in der ADL. Auf uns Spielern war, aus den unterschiedlichsten Gründen, eine NSC-Gruppierung ziemlich wütend. Jedes Mitglied verfolgte zum einen seine eigenen Pläne und Interessen, aber ihr gemeinsames Ziel waren unsere SC’s. Einer der NSC’s war sehr begabt Verkleidungsspezialist mit Adeptenkräften wie Gesichtsformung usw. Während unsere Gruppe außer Gefecht gesetzt wurde, rannte dieser NSC durch die Gegend und versuchte gezielt unsere Verbündeten, Connections und die Öffentlichkeit gegen uns aufzubringen. Wie zum Beispiel ein Mord vor laufenden Kameras, oder einen Anschlag auf unseren Auftraggeber Brackhaus, oder aber die gesamte Yakuza des RRP gegen uns zu stellen (Was eher aus der Gesamtsituation und unseren Reaktionen geschah, als nur aktiv durch den NSC allein. Immer noch beste Szene ever die ich erlebt habe in SR).
Natürlich konnten wir die Situation „heldenhaft“ klären. Wir spürten den NSC auf und verhörten ihn. Am Ende hatten wir eine Aufzeichnung mit der wir einige Sachen klären und unseren Namen wieder reinwaschen konnten.

2. Gefährliche Augenblicke bei Rollenspielszenen wollen passend untermalt werden. Was bringt Dich in Spannungs-Stimmung, wenn Du Spieler bist? Welche spielexternen Mittel nutzt Du als Spielleiter, um deine Spieler das Fürchten zu lehren?

Als Spieler kommt für mich die Spannung von der Art und Weise wie der SL die Szenen beschreibt und wie sehr diese ausgeschmückt sind um diese Immersion in mir zu wecken. Als SL nutze ich keine externen Hilfsmittel, da fürchten sich die Spieler schon genug vor meinen Gemeinheiten, die ich für sie auf Lager habe ;-).

3. Hast Du schon einmal einen Charakter in einer ‚böse‘ gesinnten Heldengruppe gespielt? Wenn ja, wie erfolgreich waren die Heldencharaktere beim Lösen ihrer Aufgaben? Wenn nein, hättest Du Lust, es auszuprobieren? Wenn Du keine Lust darauf hast, wieso nicht?

Das ist Betrachtungssache. Im Grunde sind alle Shadowrunner „böse“, wenn man es mit moralischen Standards betrachtet. Wenn ich nach den Alignments in D&D, oder Pathfinder gehe, dann ist die Antwort Nein. Lust und Laune hab ich jedenfalls dazu und ich glaube ich habe für Pathfinder sogar ein komplette Kampagne in der die Helden die Bösen spielen.

4. Was macht Deiner Meinung nach einen gelungenen, schurkischen Bossgegner aus, damit er mehr als gesichtslose Metzelmasse mit vielen Lebenspunkten ist?

Er sollte eine eigene Geschichte haben und aus dieser sollte sich dann seine Motivation ergeben, die ihn zu einem wirklichen Schurken machen. Ebenso sollte er einen größeren Plan verfolgen und auf die Aktionen der „Helden“ reagieren. Das wären so Dinge die ihn zu einer Persönlichkeit machen und nicht zu einer Tabelle mit Werten.

5. Welches Schurkenklischee kannst Du gar nicht leiden, wenn es Dir bei einem Plot begegnet – und warum?

Einfache, simple und stumpfe Rache. Ein Klischee welches in Film, Fernsehen und Spielen oft genug genutzt wird. Für mich steckt dahinter nichts Interessantes. Das Motiv an sich kann man auf vielfältige Weise nutzen, aber einfach nur „töte XYZ“ ist mir zu stumpf.

Bonusfrage:
Richtig düster wird es für mich beim Rollenspiel, wenn das Licht ausgeht … oder aber Knabbereien, Getränke, oder Zigaretten leer sind.

RPG-Blog-O-Quest #024: Charaktere

In diesem Monat stellt die gute Timber von Timber’s Diaries ihre Fragen für den Blog-O-Quest zur Verfügung. Ihre Fragen drehen sich rund um das Thema Charaktere.

1. Nach welchen Gesichtspunkten und aufgrund welcher Inspirationen baust du deine Charaktere?

Das ist ganz unterschiedlich und kommt auch darauf an, ob ich als Spieler aktiv diesen Charakter in einer Runde spiele, ich ihn als SL einfach nur als NSC brauche, oder ich ein neues System in die Finger bekommen habe.

Neues System
Wenn ich ein neues System in die Finger bekomme, dann überfliege ich meistens die wichtigstens Regeln und natürlich auch die Charaktererschaffung. Je nachdem wie aufwendig dann die Charaktererschaffung ist, erstelle ich mir verschiedene Charaktere um sich damit vertraut zu machen und natürlich auch um auszuloten was mit dem System zum Anfang möglich ist. Wenn ein System verschieden Erschaffungsmechanismen bietet gilt es auch diese auszutesten. Wie zum Beispiel das Prioritäten-, Baukasten- und Karmasystem bei SR5. Es kommt natürlich darauf an, welches Setting das System darstellt. Dem entsprechend probiere ich mich dann an verschiedenen Archetypen, Generalisten und Spezialisten.

Als SL
Als Spielleiter beruhen die Charaktere/NSC’s meistens auf ihren Aufgaben die sie erfüllen sollen. Handelt es sich um Sicherheitsleute eines kleinen, oder großen Konzerns, einfach nur ein paar Schläger einer Straßengang, andere Shadowrunner usw. Je nach System, lasse ich mich dann auch von verschiedenen Publikationen inspirieren, wie zum Beispiel einem Monsterhandbuch, dem GRW, oder vorgefertigte Abenteuer/Kampagnen. Man findet zahlreiche Quellen aus denen man sich bedienen kann und die man in das jeweilige System übernehmen kann.

Als Spieler
Wenn ich mir einen Spielercharakter zusammenbaue, dann gucke ich meistens in die bereits vorhandenen, oder geplanten Charaktere meiner Mitspieler. Wenn es dann Funktionen innerhalb der Gruppe gibt, die nicht unterstützt werden, dann plane ich meinen Charakter so, dass er die fehlenden Funktionen ausführen kann. Zum Beispiel fehlte in meiner ersten Spielrunde ein sozialer Charakter und damit war für mich ein Teil meines SC’s vorgegeben. Dann überlege ich mir eine kurze Hintergrundgeschichte für ihn und versuche dann nach diesen Eckdaten meinen Charakter zu erschaffen.

2. Was fällt dir am Leichtesten bzw. am Schwersten beim Charakterbau und warum?

Das schwierigste ist es eine einzigartige Hintergrundgeschichte für seinen eigenen Charakter zu schaffen. Schließlich soll der Charakter einzigartig und eine eigene Persönlichkeit sein. Bei einer gewissen Anzahl von Charakteren ist es schwierig sich immer etwas Neues, innerhalb des gleichen Systems, einfallen zu lassen. Das eigentliche Zusammenbauen nach irgendwelchen Charaktererschaffungsregeln finde ich nicht schwer.

3. Recycelst du gelegentlich Charaktere, die du in einer früheren Runde schon einmal gespielt hast, für neue Runden und warum oder warum nicht?

Nein. Für mich ist jeder eigene Charakter etwas einzigartiges und damit ein Unikat. In jeder neuen Runde möchte ich auch einen neuen Charakter spielen und auch etwas Neues ausprobieren. Ansonsten würde ich unweigerlich beide Charaktere miteinander gleichstellen und vergleichen und dann fühlt sich das nicht nach einem Unikat an, sondern einem Clon mit Ähnlichkeiten zu einem anderen Original.

4. Wie stehst du zum Charaktertod? Darf dein Charakter sterben bzw. unter welchen Umständen?

Ich habe mich mit dem Thema in 2015 im Beitrag Spielercharaktere und der Tod einmal auseinandergesetzt. Grundsätzlich bin ich je nach System dafür. Die Umstände sollten dann aber nicht trivial sein, sondern schon etwas heroisches haben. Zum Beispiel entscheidet man sich seinen Charakter zu opfern um die Gruppe zu schützen. Gleichzeitig bin ich aber auch der Meinung, dass Dummheit und ein/e Spieler/in die es unbedingt darauf anlegt auch sterben sollte. Also nicht die Spielerin/der Spieler, sondern der SC. Wer die Hinweise/Warnungen eines Spielleiters nicht für voll nimmt, der gehört nunmal bestraft.

5. Was bedeutet Charakterentwicklung für dich?

Charakterentwicklung bedeutet erstmal Fortschritt für mich. Fortschritt den man beim Spielen merkt und den man auch bei den Charakterwerten sieht. Ein Charakter hat durch den Einsatz seiner Fertig- und Fähigkeiten Erfahrungen gesammelt, die ihn in diesen Dingen besser machen. Quasi wie im echten Leben. Man fängt mit Schlösserknacken an und versucht sich zuerst an einfachen Schlössern und steigert sich dann mit der Zeit an der Schwierigkeit des Schliessmechanismus. Zum einen weil man neue Herausforderungen braucht und zum anderen weil man einfache Schlösser mit Leichtigkeit knacken kann.

Charakterentwicklung bedeutet aber auch, die erlebten Erfahrungen und Situationen als Charakter zu verarbeiten und so seine Meinungen, Einstellung und Reaktionen zu ändern, bzw weiter zu entwickeln. Ähnlich dem Baby und der heißen Herdplatte, auch wenn das ein simples Beispiel ist.

Bonusfrage: Der verrückteste Charakter, den ich je erstellt habe, war der elfische Schieber Gauss, weil er eine durchgeknallte Art und Weise an den Tag legt. Zum einen ist er eine Hommage an die Jungs von Plüschgranate, zum anderen ist er mein persönlicher SL-NSC der die Spieler dann und wann in den Wahnsinn treibt und permanent mit Illusionszaubern auftritt, die sein Äußeres ändern.

RPG-Blog-O-Quest #023: Spielleiter & Co

Die Fragen für diesen Monat drehen sich um das Thema Spielleiter, oder Meister sein und kommen von jaegers.net.

1. Am liebsten spiele ich Rollenspiele in einen gemütlichen und heimischen Raum, denn dort hat man eine Atmosphäre, oder schafft sich eine Atmosphäre, in der sich jeder Mitspieler wohlfühlt und man niemanden anderen „belästigt“.

2. Ich bin ein harter, aber fairer Spielleiter(in), da ich glaube, dass gewisse Dinge einfach Konsequenzen haben müssen für Spieler, aber ich lasse meinen Spielern alle Freiheiten die sie möchten und brauchen.

3. Als Spieler(in) bin ich Chaot und manchmal „Unruhestifter“, denn ich finde es gut wenn auch innerhalb der Gruppe etwas passiert und sich die Spieler auch miteinander beschäftigen müssen. Ein reines zielorientiertes Spiel wird auf die Dauer auch langweilig.

4. Meister, Gamemaster (GM), Spielleiter(in) oder Spielleitung (SL) – die Bezeichnung ist mir Banane, jedoch hat sich in unserer Runde Spielleiter, oder SL durchgesetzt.

5. Wie bereitest du dich auf eine Spielrunde (als Spielleiter(in) und/oder als Spieler(in)) vor?

Das ist ganz unterschiedlich. Bei unserer Pathfinderkampagne DEdR habe ich immer ein Unterkapitel gelesen um vorbereitet zu sein. Bei Shadowrun bereite ich mal mehr und mal weniger vor. Meine Spieler sind einfach zu unberechenbar um da viel vorbereiten zu können. Ich habe lediglich eine Ausgangslage/einen Auftrag und das Ziel vorbereitet, alles andere richtet sich dann nach den Spielern.

RPG-Blog-O-Quest #022: Über den Tellerrand

Der Blog-O-Quest zieht weiter seine Runden. In diesem Monat schickt uns Doctore Domani mit seinen Fragen gedanklich „Über den Tellerrand„.

1. Letzten Monat habe ich mir Mario Kart 8 Deluxe für die Switch geholt und das war eine sehr gute Entscheidung, weil ich mich sofort zurückversetzt fühlte, in die alten SNES und N64 Zeiten. Wo man sich Nachmittags zu zweit, oder viert zusammengefunden hat und gemeinsam vor einem TV Mario Kart gespielt hat und es noch nicht so einen neumodischen Kram wie Internet gab.

2. Zurzeit lese ich nichts bestimmtes und finde es größtenteils inspirierend. Meine lese-relevanten Interessen fliegen im Moment hin und her. Daher habe ich viele verschiedene Sachen in die ich mich einlese, bzw. viele Informationsquellen die ich bearbeite. Wenn ich damit fertig bin, dann warten allerdings noch vier Shadowrunromane, Der Dunkle-Turm-Zyklus und vielleicht noch American Gods auf mich.

3. Das Beste, was ich in den letzten Monaten erlebt habe, war die Amazon-Prime Serie American Gods. Die verschiedenen Aspekte von Mythologie, Glauben, Religion und Folklore werden m.M. nach gut miteinander verbunden und treffen auf das Alltagsleben der Menschen und ihren eigenen Glaubensvorstellungen in den Vereinigten Staaten. Ich habe lange nicht mehr so gut gelacht. Gleichzeitig hat es der gleichnamige Roman von Neil Gaiman auf meine Liste der noch zu lesenden Bücher geschafft.

4. Dahingegen war der Sommeranfang ziemlicher Mist, weil jetzt die Haupturlaubszeit beginnt und meine Mitspieler und ich jetzt seltener zu unseren regelmäßigen Runden zusammenkommen. Aber das ist jedes Jahr so und man hat sich daran gewöhnt. Schließlich hat sich jeder seinen erholsamen Urlaub verdient. Die freie Zeit kann man auch gut für andere Sachen verwenden. Ich komme wieder dazu einige liegengebliebene Sachen aufzuarbeiten, oder mir für die zukünftigen Runden etwas vorzubereiten.

Neben dem Sommeranfang war auch SHERLOCK Staffel 4 ziemlicher Mist. Die erste Folge war sehr gut, aber danach ging es leider steil bergab. Vielleicht war ich auch zu gehypt auf die neue Staffel und hatte zu hohe Erwartungen. Die aktuelle Staffel wird den vorherigen Staffeln einfach nicht gerecht. Dieser Qualitätsabfall passt nicht zur Serie und ich würde es Schade finden, wenn das Kapitel SHERLOCK damit geschlossen wird.

5. Wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich gerne in meiner exorbitanten großen Strandvilla leben und jeden Tag am Strand oder dem eigenen Pool chillen. Nebenbei einige CAD, Architektur und Design Lehrgänge/Seminare besuchen und mich mit entsprechenden Material und Utensilien ausrüsten. Ein paar namhafte Künstler mit Spezialgebiet Cyberpunk und einen Ghostwriter beschäftigen. Nachdem ich mich gezielt bei The Topps Company und CGL eingekauft habe, wurde ich ab und an mal ein Abenteuer-/Quellenbuch mit ordentlich Zusatzmaterial für Shadowrun veröffentlichen.

 

RPG-Blog-O-Quest #021: Blogs

In diesem Monat beehrt uns Würfelheld mit den Fragen zum Blog-O-Quest. Sein Thema dreht sich rund um den eigenen Blog.

1. Warum hast Du Deinen Blog gegründet/gestartet?

Die grundlegende Idee war damals einen Ort zu haben, an dem ich meine Sachen zum Thema Shadowrun zusammenhalten kann. Das sollte sowohl meine Sachen als Spielleiter und auch als Spieler sein. Sachen wie Abenteuer, NSC’s & SC’s, Charaktertagebuch, Antagonisten, Konzerne, Grundrisse usw. Quasi eine digitalisierte Form von vielen handschriftlichen Sachen die ich mir irgendwann mal aus dem Kopf gedrückt habe.

2. Hat sich Dein Blog so entwickelt wie erhofft?

Im Grunde ganz anders als es ursprünglich mal gedacht war. Meinen eigenen Kram packe ich immer noch auf die Website und diese werde auch rege frequentiert. Anscheinend gibt es viele Leute da draußen, die auf die Schnelle mal etwas für Shadowrun suchen. Aber ich bin dann auch dazu übergegangen über mehrere Shadowrun bezogene Sachen zu schreiben, wie zum Beispiel Neuveröffentlichungen, Novapuls usw., und an Dingen wie dem Karneval, oder Blog Quest teilzunehmen. Hin und wieder schreibe ich auch mal was zu anderen Rollenspielen, wie die Zusammenfassung der DEdR-Kampagne für Pathfinder.

3. Wird es 2017 auf Deinen Blog kostenlose Abenteuer geben? Wenn „ja“ für welche Systeme?

Ich denke schon und wenn dann natürlich für Shadowrun. Das erste gab es ja schon in Verbindung mit dem Karneval im April: Überfall auf die Eisdiele

4. Was wünscht Du Dir von Deinen Followern?

Ich bleibe bei der Top-Antwort: Feedback.

Aber ich bin auch froh über jeden wiederkehrenden Leser. Ich kommentiere selber auch eher selten und bin mehr der stille Leser. Von daher kann ich es auch verstehen.

5. Welche drei anderen Blogs verfolgst Du am liebsten?

Wirklich aktiv verfolge ich keinen Blog. Ich hole mir immer einen Überblick im Reader und wenn mich etwas interessiert, dann lese ich auch den entsprechenden Beitrag dazu. Ab und zu am Tag schaue ich dann auch mal bei rsp-blogs.de vorbei um auch von Beiträgen zu erfahren die ich nicht im Reader habe. Wenn ich mein Surfverhalten in Sachen Blogs zusammenfasse, dann würden die folgenden Blogs am meisten von mir aufgerufen:

  1. rsp-blog – Als Anlaufstelle für Beiträge von allen teilnehmenden Blogs und dem angeschlossenen Forum
  2. Greifenklaue/Würfelheld – Beide berichten über ein weites Spektrum an Themen
  3. d6ideas – Beiträge zu vielen verschiedenen Systemen

Bonusfrage: Was würdest Du gerne an Deinem Blog ändern wollen?

Vor ein paar Wochen hätte ich noch gesagt werbebefreit, aber das habe ich vor einiger Zeit erledigt. Ansonsten bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Am liebsten würde ich was an den Tools für die Beitragserstellung ändern. Besser Funktionalitäten und vor allem die Möglichkeit vernünftige Tabellen einzufügen. Das was WordPress da im Moment abliefert, finde ich bescheiden. Vielleicht würde ich noch hier und da ein Shadowrun assoziiertes Bild einfügen, aber das kommt darauf an, ob es in das aktuelle Bloglayout passt und sich für mich nicht so darstellt als ob die Seite überladen wirkt.

RPG-Blog-O-Quest #020: Brettspiele

In diesem Monat beehrt uns Spiele im Kopf mit den Fragen zum Blog-O-Quest. Sein Thema betrachtet den schwindenden Unterschied zwischen Rollen- & Brettspiel.

1. Hast Du bereits ein Brettspiel gespielt, dass Dir ein vergleichbares Erlebnis wie ein Rollenspiel vermittelt hat?

Am nächsten dran an diesem Erlebnis war Descent: Die Reise ins Dunkel (Zweite Edition) und seine Erweiterungen. Ein Spieler übernimmt hier die Rolle des Overlord, ähnlich eines SL im P&P, und die weiteren Spieler übernehmen die Rolle von einem der unzähligen Helden. Mittlerweile gibt es auch 2, oder 3 fertige Kampagnen die sich in unterschiedliche Begegnungen unterteilen. Mit der Zeit sammeln die Helden Erfahrung, finden und kaufen neue Ausrüstung und können neue Fertigkeiten lernen. Ziemlich ähnlich zum P&P-Pendant.

Ein weiteres Spiel was mir dazu noch einfällt ist Die Legenden von Andor und Erweiterung. Dieses ist nicht so komplex wie Descent und die Spieler spielen gemeinsam gegen das Spiel, aufgrund einer anderen Spielmechanik, aber vom Setting und Aufbau her, bekommt man auch ein vergleichbares Erlebnis.

2. Brettspiele buhlen gerade auf Kickstarter mit opulenter Ausstattung wie Miniaturen, Spielbrettern und Markern. Hast Du schon ein Brettspiel für Komponenten ausgeschlachtet, die Du dann im Rollenspiel eingesetzt hast?

Nein bisher nicht. Und wenn dann würde ich dies vielleicht wegen den enthaltenen Ideen für Abenteuer machen und nicht wegen der Komponenten.

3. Spinnen wir diesen Gedanken weiter: Einige Systeme bieten inzwischen Einsteigerboxen an, die eben mit Bodenplänen, Markern oder fertigen handlichen Beispielcharakteren das Erlernen eines neuen Rollenspiel greifbarer machen. Vermisst Du in diesen Produkten noch weiteres hilfreiches Material, oder sähest Du vielleicht gern, dass weiterführende Publikationen das Boxkonzept mit beigefügten Komponenten fortführten?

Ich finde das Einsteigerboxprinzip eine gute Sache. Man bekommt alles was man braucht um direkt mit einem Spiel loszulegen. Allerdings sehe ich keinen Grund dazu, dass auch bei weiterführenden Publikationen jeweils eine Box dabei ist. Meistens sind diese Erweiterungen nur regeltechnisch, oder beinhaltet weiteres Hintergrundmaterial, aber es ändert ja nicht grundlegend die Regeln aus dem GRW.

4. Einige der beliebtesten Rollenspielwelten wie z. B. DnD, DSA oder Warhammer setzen parallel auf Brettspielumsetzungen. Kommt bei Dir auch davon etwas regelmäßig auf den Spieltisch?

Regelmäßig wäre etwas zu weit gegriffen, da ich dafür wenig Zeit habe. In meiner Sammlung habe ich auch nur Arkham Horror zu verzeichnen, welches in der Call of Cthulhu Welt angesiedelt ist.

5. Als Abenteuermodul für das Rollenspiel ein alter Hut, bei Brettspielen ein neuer Trend und als Abzocke verschrien: Kampagnen- und Einmal-Spiele wie zum Beispiel Pandemic Legacy, T.I.M.E Stories oder Escape Rooms wollen neben einem einmaligen Spielerlebnis erst gar keinen Wiederspielwert bieten. Reizen Abenteuermodule und derartige Brettspiele Dich dennoch?

Punkt Nummer eins, das Spiel muss mich überzeugen. Der zweite Gesichtspunkt wäre ein vertretbarer Preis. Und als dritten Punkt würde ich auch den Umfang und vielleicht auch neues Material betrachten. Wenn das alles stimmt, dann würde ich ein Modul/Erweiterung kaufen.
Ich habe T.I.M.E auch im Regal stehen, bin aber bisher nicht zum spielen gekommen, aber laut Rezensionen soll es sehr gut sein, auch wenn man es nur einmal durchspielen kann. Und wenn ich mir die aktuellen Preise für die weiteren Fälle ansehe, dann finde ich 8€ in Ordnung.
Nehme ich zum Beispiel Descent und dafür würde ein Erweiterung erscheinen, die nur eine neue Kampagne enthält und sonst nichts und diese würde zum normalen Preis angeboten, was in etwa 17 – 25€ sind, dann würde sie nie bei mir im Schrank landen.

Bonusfrage: DnD 5e erscheint dieser Tage überraschend in einer deutschen Fassung. Hast Du auch Interesse an einer Übersetzung der aktuellen DnD-Brettspiele wie etwa Lords of Waterdeep oder Dungeon?

Ich freue mich schon darüber, dass man es wirklich geschafft hat die P&P-Sachen zu übersetzen. Die Brettspiele besitze ich nicht und wenn, dann würde es auf die Art der englischen Texte ankommen, ob sich eine Übersetzung lohnt.

RPG-Blog-O-Quest #019: Begegnungen

Da hätte ich es ja fast verpennt und die aktuellen Fragen ausgelassen. In diesem Monat kommen die Fragen zum RPG-Blog-O-Quest von Nerd-Gedanken, Thema: Besondere Begegnungen.

1. Der absolut lustigste, aber auch nervigste NPC, der mir jemals im RP begegnet ist, war Minsk Hamster Boo , weil er dauerhaft einen Slot belegte, den man für andere Sachen hätte nutzen können.

2. Welche Begegnung möchtest Du auf Spielerseite wirklich niemals erleben und warum?

Da habe ich keine Berührungsängste, ein Held stellt sich jeder Herausforderung.

Naja gut, eine Gruppe von Cyberzombies die mit brandaktueller MilSpec ausgerüstetet sind und im Spezialeinsatz für einen MegaKon unterwegs sind. Denn eine solche Begegnung endet mit hoher Wahrscheinlichkeit im Charaktertod.

3. Als mir die Führungsriege/das Who’s who der Yakuza des RRP bei/in einem Restaurant begegnet ist, brauchte mein Charakter verdammt viel Glück, um die Sache zu überleben.

4. Was hältst Du von Zufallstabellen, um Begegnungen als Spielleiter auszuwürfeln und benutzt Du selbst welche? (wenn Du selbst kein Spielleiter bist: benutzt der SL Deiner Rollenspielrunde Zufallstabellen?)

Das Prinzip der Zufallstabellen für Begegnungen finde ich zwar interessant, aber für mich nicht nutzbar. Ich lasse die Spieler lieber in Ruhe reisen, erkunden und nachforschen, als sie in regelmäßigen Abständen mit Zufallsbegegnungen zu nerven. Während der DEdR-Kampagne fand ich die schon beschriebenen Kämpfe in den einzelnen Kapiteln lang und zeitaufwändig, da hielt ich es für wenig nutzbringend die Spieler auch noch mit Begegnungen herauszufordern, die die Spielzeit der Kampagne wahrscheinlich nochmal um einiges verlängert hätten.

5. Leider ist mir in all den Abenteuern noch nie ________ begegnet, was wirklich schade ist, da ich ihn/sie/es ________ finde.

Sei es als SL, oder Spieler, ich bin bisher so vielen NSC’s, Monstern, oder sonstigen Dingen in Shadowrun begegnet, das hier kein Wunsch offen bleibt.

RPG-Blog-O-Quest #018: Magie und Technik

Der Monat ist schon halb rum, also Zeit sich mit den aktuellen Fragen des RPG-Blog-O-Quest zu beschäftigen. Das Thema ist in diesem Monat „Magie und Technik“.

1. Magie und Technik im selben Setting?

Das kann sehr gut funktionieren. Für mich muss der jeweilige Sachverhalt nur vernünftig erklärt werden können und sich in das Setting einfügen. So hat man bei Shadowrun die Theorie der Manazyklen und damit die Wiederkehr der Magie. In Star Wars sind es die Mediclorianer und die symbiotische Lebensweise mit diesen, die es jemanden erlauben die Macht zu nutzen. Selbst im Cthulhu-Mythos gibt es Zauber und auch Technik, die von den Mythoskreaturen verwendet werden können und mit denen man als Spieler in Berührung kommen kann. In Pathfinder geht man genau den anderen Weg. Hier ist es die Technik die sich in das Setting einpasst und mit Numeria ein eigenes Land mit Geschichte spendiert bekommen hat.

2. Ein abgestürztes UFO als Dungeon?

Klar, warum auch nicht. Es macht wahrscheinlich je Setting mehr, oder weniger Sinn in einem gelandeten/abgestürzten UFO unterwegs zu sein.

3. Hast Du schonmal einen Roboter/Droiden/Cyborg gespielt und war das wie bei jedem anderen {N}SC oder hatte das eine besondere Note?

Nein.

Dies wäre in Shadowrun auch schwierig, da man als Cyborg ziemliche geistige Probleme hat und dauerhaft auf Wartung von spezialisierten Personal angewiesen ist, mal ganz von den Kosten für die ganze Cyberware abgesehen und das man sich im Besitz eines Konzerns befindet.

Ich glaube Pathfinder bietet auch die Möglichkeit einen Androiden/Roboter als Rasse zu spielen. Dazu bin ich aber auch noch nicht gekommen es aus zu probieren.

4. Was hältst Du von einem Ansatz wie bei Numenera, wo Technik zur Magie wird?

Den Weg den Numenera geht ist durchaus interessant. Es spielt mit dem Faktor Zeit und dem Entdecken von längst vergangenen hoch technisierten Dingen. Wenn wir mit unserer heutigen Technik einige Jahrhunderte zurückreisen würden, dann würde diese auch wie Magie erscheinen. Allerdings sehe ich beide Begriffe in Bezug auf das Rollenspiel separat und auch bei Numenera bleiben die technischen Geräte nun mal Technik.

5. Was hältst Du von Magie {PSI/die Macht} in SciFi-Settings?

Solange es sich in das Setting einpasst habe ich damit kein Problem und sehe es wie bei Star Wars mit der Macht als einen bedeutenden Spielbestandteil.

Bonusfrage: Welches war das letzte Buch, welches Dich rollenspielerisch beeinflußt hat, ohne ein Rollenspielbuch zu sein? Inwiefern hat es Dich beeinflußt?

Das war von Paolo Soleri, „Arcology: City in the Image of Man„. Es hat mich in zwei Dingen „beeinflusst“, oder eher gesagt inspiriert. Zum einen, dass ich es irgendwann nochmal schaffen wollte eine Arkologie für Shadowrun zu erschaffen. Zum anderen haben seine verschiedenen Skizzen und Ideen mir verschiedenen Ansätze zum Aussehen und groben Gliederung einer Arkologie gegeben.

RPG-Blog-O-Quest #017: Rollenspielzubehör

Neuer Monat und neue Fragen für den RPG-Blog-O-Quest. Diesmal mit dem Thema Rollenspielzubehör.

1. Welches Rollenspielzubehör hast Du zuletzt gekauft und warum?

Die letzte Errungenschaft waren ein paar neue Würfel (Space Roller), denn Würfel kann man nie genug haben und diese passen auch noch gut zu Shadowrun.

2. Hast Du schon mal Zubehör gebastelt (Beweisfotos wären toll) und dieses auch eingesetzt?

Da ich handwerklich zwei linke Hände habe, überlasse ich das Basteln lieber Leuten die sich damit auskennen und ein Talent darin haben. Ich schreiben mir dann lieber Programme die mich in meinen SL-Aktivitäten unterstützen (Ini-Tracker, NSC-Datenbank, Spielleitertool usw.).

3. Planst Du derzeit weitere Käufe und/oder Basteleien?

Nein.

4. Hast Du Battlemap-Erfahrungen?

Ich sag mal jein. Habe mich hier lediglich mal mit Roll20 beschäftigt und ein bisschen rum gespielt, mehr aber auch nicht.

5. Was hälst Du von Token, Miniaturen, TriFolds, Countern, Pöppeln und was bevorzugst Du ggf.?

Schönes Gimmick, aber für meinen Spielstil brauche ich diese Dinge nicht.

RPG-Blog-O-Quest #016: Jahresrückblick 2016

Neues Jahr und neue Fragen zum RPG-Blog-O-Quest. Diesmal mit einem Rollenspielrückblick auf das vergangene Jahr.

1. Für 2017 hab ich mir in punkto Rollenspiel vorgenommen mindestens genau so viele Spielsitzungen wie im letzen Jahr hinzubekommen und vielleicht endlich mal eine Runde Cthulhu zu spielen.

2. Das beste/einprägsamste Erlebnis 2016 in Deiner Rollenspielrunde war der Abschluss der „Das Erwachen der Runenherrscher“-Kampagne.

3. Welches Rollenspielprodukt hat Dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut?

Das waren die Space Roller, ein unterstütztes Kickstarter Projekt von mir. Dabei handelt es sich um ein paar futuristisch aussehende Würfel mit Glow-Effekt.

4. Welchen SC hast Du am meisten gespielt in 2016 , welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern?

Das wird für Shadowrun 5 mein elfischer Technomancer Shodan gewesen sein. Er unterschlägt gerne mal ein paar Nuyen, frei dem Motto „Wenn es keiner mitbekommt, dann muss ich auch nicht teilen“. Bedeutendster Fund waren 100.000 Nuyen bei einer toten Kontaktperson. Zwei weiterer Mitspieler konnten allerdings sehen das ich das Geld einsteckte und so musste ich es zumindest nur mit zwei weiteren Chummern teilen, anstatt mit der ganzen Gruppe, die immerhin aus sechs Leuten besteht. So konnte ich mit Finderlohn-Bonus immerhin noch 40.000 Nuyen behalten.

5. 2016 gilt als Jahr vieler toter Promis. Gab es auch tote SC {oder prominente NSC} in Euren Runden?

Ich glaube in der Pathfinder-Kampagne gab es nochmal den ein oder anderen toten, aber wiederbelebten SC.

Bonusfragen: Da der RSP-Blog-Karneval gerade 5 geworden ist, welches war Dein{e} Lieblingskarneval{s}? Gibt es ein Thema, welches Du Dir dort wünschen würdest?

Einen wirklichen Lieblingskarneval habe nicht. Aber es gab einige sehr interessante Themen, zu denen eine Menge an interessanten Artikeln zusammen gekommen sind. Zum Beispiel „Zufallstabellen“, „Locations“, „Artefakte“, „Durch unbekannte Pforten“ und „Geld, Gold und Schätze“. Ein Thema welches ich gerne sehen würde, wäre „Mein Dungeon, mein Monster, mein Abenteuer“.

RPG-Blog-O-Quest #015: Monster

Ein weiterer Nachtrag zum RPG-Blog-O-Quest. Diesmal aus dem Monat Dezember mit dem Thema Bestiarium.

1. Welches Monster ist Dein Favorit und warum?

In Shadowrun spiele ich ganz gerne mal einen Vampir als „Monster“/Gegner aus. Ihre Regenerationsfähigkeit kann die Spieler manchmal zur Verzweiflung führen. Dazu kommt noch, dass alle Vampire magisch aktiv sind und wenn sie sich diesem auch bewusst sind, dann können sie sehr mächtige Zauberer, Magieradepten, oder Adepten sein. Was ihnen zusätzliche Fähigkeiten verschaffen kann.

2. Dein bisher prägendes Monster-Erlebnis war?

Das war in der „Das Erwachen der Runenherrscher“ Kampagne die ich leitete. Hier gibt es zu Beginn des vierten Kapitel einen Überfall auf das kleine Dorf Sandspitze. Beteiligt sind mehrere Steinriesen + Anführer, Schreckensbären und ein roter Drache. Während die Steinriesen aus mehreren Richtungen das Dorf angreifen und somit die Charakteren unter Zeitdruck geraten, wo sie zuerst helfen sollen, kommt ab einem bestimmten Zeitpunkt der rote Drache mit ins Spiel. Dieser unterstützt den Angriff aus der Luft und sorgt für weiteres Chaos. Er lässt sich zwar nicht direkt mit den SC’s ein, aber die Zerstörung die er verursacht und die zusätzliche Bedrohung für das Dorf ist enorm und lässt die Spieler noch mehr schwitzen.

3. Wenn ich ein/e Drache wäre, würde ich zuerst meinen Hort aufsuchen und mit meinen unermesslichen Reichtümern internationale Unternehmen aufkaufen.

4. Wie findest Du in Deinem Lieblingssystem die gebotenen Monster?

Shadowrun bietet, im Gegensatz zu anderen Systemen, eine übersichtliche Menge an „Monstern“ an. Diese können als mundane/erwachte Critter, Infizierte, Geister, E-Geister oder KI’s unterwegs sein und fügen sich gut in die 6. Welt ein. Wenn man als SL mal etwas ausgefallenes braucht, so kann man mit Hilfe von Magie, Cyberware, oder Bioware Lebewesen verstärken und als Waffen einsetzen, oder man kann auf mythologische Kreaturen (Minotaurus, Hydra etc.) zurückgreifen und diese wieder zum Leben erwecken. Auch bei der Erschaffung von metamenschlichen Gegnern hat man als SL viele Auswahlmöglichkeiten und kann sich mit den diversen Baukästen austoben.

5. Ich wünsche mir, das Monster Laserhai.

© redbubble.com, theshirtnerd

RPG-Blog-O-Quest #014: OnePages

Hier noch der Nachtrag zum RPG-Blog-O-Quest aus dem Monat November. Das Thema war Onepages und damit passend zum startenden WOPC im Dezember.

1. Spielst Du Onepage-Abenteuer? Was magst Du an ihnen, wo siehst Du ihre Vor- und Nachteile?

Ich persönlich nutze keine Onepage-Abenteuer zum spielen. Dafür ist mir der Informationsgehalt zu wenig. Allerdings kann man sie gut als Ideengeber verwenden, wenn man als SL etwas kreativen Anreiz braucht.

Vorteil:
– Kompakt
– lässt sich auch on the fly leiten/spielen
– alles Notwendige für das Abenteuer ist vorhanden

Nachteil:
– minimalistisch
– Informationsgehalt

2. Mein liebster Onepage ist mir bisher nicht begegnet.

Wie oben schon gesagt, kann ich hierzu leider keinen nennen. Für Shadowrun 5 kann jeder Interessierte zwei Onepage-Abenteuer aus der Reihe „Schnell und Dreckig“ von Pegasus kostenlos bekommen.

3. Neben Abenteuern würde ich gerne mehr Hintergrundinformationen als Rollenspielmaterial auf einer Seite sehen, weil diese auch Teil eines Systems sein können.

So etwas können zum Beispiel Informationen zu Gruppierungen und ihren Aufbau und Mitglieder sein. Oder Informationen zu Unternehmen und deren offizielle und geheime Zielsetzungen, Forschungsfelder, etc sein, wenn ich mal das Shadowrun-Universum betrachte.

4. Wenn ich einen Onepage schreiben würde, müsste unbedingt ______________________ mit rein, weil _____________________________.

Wenn ich wirklich mal einen OnePager schreibe, dann würde ich dies als eine Art Informationsblatt für Hintergrundinformationen gestalten. Ob dabei irgend etwas unbedingt enthalten sein müsste, könnte ich jetzt so nicht sagen. Das hängt dann doch stark von dem ausgewählten Thema ab und zu was ich Informationen anbieten würde.

5. Als Thema würde ich mir kein spezielles für den WOPC wünschen, weil ich es gut finde, dass es eine Auswahl an mehreren Themengebieten gibt und man sich frei entscheiden kann welches man als Grundlage verwendet.

 

RPG-Blog-O-Quest #013: Horror und Halloween

Im aktuellen Blog-O-Quest stellt Würfelheld seine Fragen zum Thema Horror und Halloween. Schauen wir mal was es da so gibt.

1. Zockt Deine Spielrunde zu Halloween und wenn ja, gibt es dann ein spezielles Ritual?

Je nachdem wie der Tag im Kalender fällt, kann es sein das man zu einer Runde zusammenkommt. Dann wird aber ganz normal gespielt, wie sonst auch immer.

2. Welches ist Dein Lieblings-Horror-Abenteuer (und warum) ?

Gibt es keins.

3. Welche Untoten kommen deiner Meinung nach zu schlecht weg und warum?

© wowwiki.wikia.com

Hier fällt mir spontan die Abomination ein, wie man sie aus WoW kennt. Sie kommt in dem Sinne schlecht weg, weil es sie so gar nicht gibt. Als SL müsste man sie sich selbst zusammenbauen mit Hilfe von Monsterbaukästen (Pathfinder, D&D), oder sich etwas überlegen, wie man diesen Untoten wertmäßig darstellen kann.

4. Welches ist das schlimmste Phantastik-Werk zu diesem Thema?

Freddy vs. Jason

5. Welches Rollenspiel bildet, deiner Meinung nach, den Halloween-Horror am besten ab?

Wenn man speziell von dem Halloween-Horror spricht und damit Micheal Myers meint, dann würde ich unter Umständen zur World of Darkness – Slasher tendieren. In der Myers als Slasher die Stadt zu Halloween unsicher macht und terrorisiert. Für Horror im allgemeinen würde ich wohl zu Call of Cthulhu und seinen Derivaten tendieren. Ich behaupte mal, wenn man sich als SL reinhängt, dann kann man mit einigen Systemen & Settings eine Horroratmosphäre erzeugen kann.

RPG-Blog-O-Quest #012: Money, Money, Money

Im aktuellen Blog-O-Quest stellt Greifenklaue seine Fragen zum Thema Hobby Rollenspiel und Geld. Schauen wir mal was es da so gibt.

1. Wie groß ist Dein durchschnittliches monatliches Rollenspielbudget (z.B. bezogen auf ein Jahr geteilt durch zwölf)?

Wenn ich mal so meine Ausgaben vom letzten Jahr zu Grunde lege, dann dürfte ich so bei 20-25€ pro Monat gelegen haben. Das hängt aber immer stark davon ab, ob es interessante Kickstarter zum unterstützen, oder neue Produkte zu kaufen gibt.

2. Wieviel gibst Du typischerweise für eine Sitzung aus und wo ist Deine Schmerzgrenze (z.B. für Essen, Knabbereien, Trinken, Anfahrt, Material, etc.)?

Die Summe wird sich irgendwo zwischen 10 – 15€ bewegen. Meine absolute Schmerzgrenze wären ~50€, wenn eine Sitzung gleich einen Abend bedeutet.

3. Für welche Art von RPG-Gimmicks würdest Du Geld ausgeben (z.B. im Rahmen eines Kickstarts, vielleicht magst Du aber auch die DSA-Notizbücher oder Cthulhu-Plüschies)?

Da gibt es weniges und es muss mir einfach gefallen. Wenn ich mal so über meine Sachen gucke, dann sind das sowas wie ein Spielleiterschirm für häufig gespielte System, offizielle Würfelsets (Shadowrun, D&D, Cthulhu), ausgefallene Würfel die man zum Beispiel nur über Kickstarter erhält, unübliche und kreative Würfelbehältnisse.

4. Bei DSA oder Earthdawn gab es zuletzt drei unterschiedliche Ausgaben: die saugünstigen Sparausgaben mit wenig Illus, die Normalausgabe und die teurere Sammlerausgabe, z.B. in (Pseudo)-Schlangenleder für Earthdawn. Welche Art Ausgabe bevorzugst Du für Dein Lieblingssystem, welche für ein System, welches Du mal eben ausprobieren möchtest? Und wo wir gerade dabei sind: Numenera hat es vorgemacht … Box oder Hardcover? Oder ganz anders? 

Für das Lieblingssystem darf es gerne die Sammlerausgabe sein, dabei spielt dann auch Geld keine Rolle. Bei SR5 war die Auflage damals auf 1000 Stück für das GRW begrenzt, da war ich auch bereit die 50€ zu investieren. Für Systeme die ich noch nebenbei spiele, oder die mich interessieren, reicht mir vollkommen die Standardvariante und diese dann in PDF-Form.

5. Spendenaktionen im Rollenspiel, egal ob die Ulisses-Charity auf der Ratcon (via Nandurion), das Bundle of Holding oder Spendenbundle bei DriveThru / RPG Now – wie stehst Du dazu?

Grundsätzlich ist es eine schöne und gute Idee. Aber irgendwo bin ich auch eigennützig und nehme so etwas nur wahr, wenn ich auch etwas davon habe. Zum Beispiel gab es im letzten Jahr, wenn ich mich nicht irre, von DriveThru mehrere Bundles zu kaufen von denen ein Teil der Einnahmen gespendet wurden. Hier hab ich auch zugeschlagen, da dort einige PDF’s dabei waren die ich mir noch holen wollte, jetzt aber in diesem Bundle weit aus günstiger waren. Man wird ja zu gewissen Zeiten nur vollgespamt mit „Spenden Sie Hier! Spenden Sie Da!“ und das lässt einen auch abstumpfen, wenn es um dieses Thema geht. Wenn dann noch großen Firmen dazu aufrufen, bin ich eh immer skeptisch. Dann spende ich lieber direkt an diese Institution und nicht über Hände Dritter.

Bonusfrage: Welches ist Dein größter Rollenspielschatz (egal, ob Buch, Box oder ultraseltener Würfel etc.)?

Das ist aktuell das Shadowrun 5 Grundregelwerk in der Limited Auflage (320/1000) sein.